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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stadl-Paura

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stadl-Paura enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Stadl-Paura in Oberösterreich (Bezirk Wels-Land).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 117069
bei Schwanenstädter Straße 1
Standort
KG: Stadl-Hausruck
Die Steinfigur aus der Zeit um 1800 befindet sich in einer 1905 am linken Traunufer errichteten Wegkapelle vor dem Gasthaus „Zum goldenen Stern“.
Datei hochladen Gasthaus beim Goldenen Stern
ObjektID: 38128
Gemeindeweg 2
Standort
KG: Stadl-Hausruck
Das um das dritte Viertel des 16. Jahrhunderts erbaute Gebäude wurde innen und außen umfassend erneuert.
Datei hochladen Ehem. Gasthaus, Mayringerhaus
ObjektID: 68277
Gemeindeweg 4
Standort
KG: Stadl-Hausruck
Der Baukern des ehemaligen Gasthauses „Zur Traunbrücke“ stammt aus dem späten 16. Jahrhundert. Es handelt sich um ein zweigeschoßiges Gebäude, welches sowohl im 19. Jahrhundert als auch in den 1950/1960er-Jahren umgebaut wurde. Von historischer Bedeutung ist der Aufenthalt von Erzherzog Franz Salvator im Jahre 1897, worauf eine Gedenktafel an der Fassade hinweist.[2]
Datei hochladen Kloster Nazareth, Altersheim, Pavillon und Umfriedung
ObjektID: 116273
Am Bräuberg 3
Standort
KG: Stadl-Traun
Gegründet wurde das Kloster 1864. Beim Umbau im Jahre 1904 erhielt das Gebäude die heutige Form. Heute beherbergt das Kloster eine allgemeine Hauptschule für Knaben und Mädchen.
Datei hochladen Schiffleutmuseum, Hueter-Haus (Zillenhüter-Haus), Pagl-Haus
ObjektID: 59816
Fabrikstraße 13
Standort
KG: Stadl-Traun
Das Hueter-Haus ist ein eingeschoßiges Gebäude mit zu einem Drittel abgewalmten Satteldach, der für die Wohnverhältnisse eines Beamten auf dem Lande im späten 16. Jahrhundert bzw. um 1600 repräsentativ ist.

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Traunbrücke
ObjektID: 117667
Gmundner Straße
Standort
KG: Stadl-Traun

Anmerkung: Die Brücke verbindet die Gemeinden Lambach und Stadl-Paura über die Traun.


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Wallfahrtskirche Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit
ObjektID: 117124
Johann-Michael-Prunner-Straße
Standort
KG: Stadl-Traun
Die Wallfahrtskirche wurde zwischen 1714 und 1724 nach Plänen von Johann Michael Prunner errichtet. Die im Stil des Hochbarock gehaltene Kirche besteht aus einem überkuppelten Rundbau mit drei radial angeordneten Türmen, wodurch drei gleichwertige Schauseiten entstehen. Die Kirche beherbergt drei bemerkenswerte Tabernakelaltäre aus verschiedenfarbigem Marmor, die den drei göttlichen Personen geweiht sind.
Datei hochladen Brunnen
ObjektID: 117126
Johann-Michael-Prunner-Straße
Standort
KG: Stadl-Traun

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Pfarrhof, ehem. Waisenhaus
ObjektID: 117127
Johann-Michael-Prunner-Straße 7
Standort
KG: Stadl-Traun
Der Pfarrhof wurde zwischen 1724 und 1726 von Johann Michael Prunner mit halbelliptischem Mittelrisalit und zwei vortretenden Seitenrisaliten mit Giebeln errichtet.
Datei hochladen Sog. Franzosenkapelle
ObjektID: 116352
Kapellenweg
Standort
KG: Stadl-Traun
Die Kapelle erinnert an die schweren Kämpfe in den Jahren 1800, 1805 und 1809 gegen die französische Armee unter Napoleon. Sie wurde 1898 erneuert und mit einer großen Zeremonie eingeweiht.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 117076
Salzlegergasse
Standort
KG: Stadl-Traun
Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 117074
Schiffslände
Standort
KG: Stadl-Traun
Das Kriegerdenkmal wurde 1956 zur Erinnerung an die in den Weltkriegen Gefallenen Bürger von Stadl-Paura von Professor Adelhart aus Hallein errichtet. Als Vorbild für die Gestaltung dienten sogenannte Schiffsstadln, die hier früher entlang der Traun standen.
Datei hochladen Sog. Hengstendepot
ObjektID: 48881
Stallamtsweg 1-9, unger. Nr.
Standort
KG: Stadl-Traun
Das Hengstendepot des K. K. Beschäl- und Remonte-Departments wurde im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts errichtet.
Datei hochladen Ehem. Stationsgebäude der Pferdeeisenbahn
ObjektID: 38129
Waschenberger Straße 2
Standort
KG: Stadl-Traun
Das langgestreckte, zweigeschoßige Gebäude mit beidseitig abgewalmtem Satteldach wurde um 1835 als Stationsgebäude der Pferdeeisenbahn errichtet.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Gerichtsbezirkes Lambach. Verlag Anton Schroll & Co., Wien 1959 (Österreichische Kunsttopographie, Band XXXIV. Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Wels II. Teil)
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Oberösterreich. 6. Auflage. Schroll, Wien 1977
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Stadl-Paura  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. B. Euler, W. Huber, G. Kleinhanns, K. Kohout, G. Temper: Denkmalpflege, Bericht. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. 1999, S. 184, abgerufen am 24. Dezember 2014.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.