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vom 21.12.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stams

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stams enthält die 23 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Stams.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Aufnahmsgebäude Stams
ObjektID: 70344
Bahnhofstraße 8
Standort
KG: Stams
Das Aufnahmsgebäude Stams wurde 1883 erbaut. Es ist ein zweigeschoßiges, rechteckiges Gebäude mit einem straßenseitigen, drei Fensterachsen breiten Mittelrisalit. Die Steinfassade ist mit Eckquaderungen, sowie Fenster- und Türeinfassungen ausgeführt. Die Giebel sind holzverschalt, darüber Krüppelwalmdach.[2]
Datei hochladen Wohnhaus, Hohes Haus
ObjektID: 13649
Dorfstraße 20, 28
Standort
KG: Stams
Wohnhaus eines Paarhofes. Mächtiger drei-, stirnseitig viergeschoßiger Steinbau mit Mittelflurgrundriss, früher mit mehreren Gangeln (Veranden).[3]
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ObjektID: 13647
Dorfstraße 8
Standort
KG: Stams
Das Widum östlich der Pfarrkirche stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert. Der zweigeschoßige Mauerbau mit Satteldach ist mit dem First quer zum nach Norden ansteigenden Hang angeordnet. Die Fassade weist eine kräftige Putzgliederung an den Gebäudekanten und Maueröffnungen aus dem 17. Jahrhundert auf. Im Inneren sind der Flur im Erd- und Obergeschoß sowie die Küche gewölbt.[4]

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Gesamtanlage, Zisterzienserstift Stams und Reste von Vorgängerbauten
ObjektID: 13642
Stiftshof 1 u. a.
Standort
KG: Stams
Hauptartikel: Stift Stams
f1
BW Datei hochladen Bauernhaus, Fifel
ObjektID: 13661
Thannrain 49
Standort
KG: Stams
Hof Fifele. Das Wohnhaus ein zweigeschoßiger Steinbau mit reizvollen Giebelverbundwerk und Erker.[5]
(Angebaut das Doppelhaus Kutscher/Götsch. Wirtschaftsgebäude,[6] beim Götsch stand früher ein Kornkasten.[7])
Datei hochladen Äußeres südliches Stiftstor und Mauerteil
ObjektID: 115894
Thomas-Riß-Weg 1
Standort
KG: Stams
Der breite Torbau mit segmentbogiger Durchfahrt stammt aus dem 16. Jahrhundert. Er wird von drei Zinnen bekrönt, von denen die mittlere einen Zinnengiebel und ein Rundbogenöffnung aufweist.[8]
Datei hochladen Ehem. Gasthof Speckbacher, Mädcheninternat des Schigymnasiums
ObjektID: 13650
Wirtsgasse 1
Standort
KG: Stams
Auch: Speckbacher Villa. Ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude (Klausenhaus) südlich des Klosters.[9]

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 13644

Standort
KG: Stams
Hauptartikel: Pfarrkirche Stams
f1
Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 13645

Standort
KG: Stams
Der in die Friedhofsmauer eingebundene gemauerte Nischenbildstock aus dem 18. Jahrhundert weist ein Satteldach und eine Fassade mit kräftiger Faschengliederung auf. In der tonnengewölbten Nische befindet sich ein barockes Kruzifix vor gemalten Assistenzfiguren Maria und Johannes und der Stadtkulisse von Jerusalem. Das Gemälde am Gewölbescheitel in einem vierpassförmigen Stuckrahmen zeigt die Auferstehung der Toten.[10]
Datei hochladen Friedhof
ObjektID: 13646

Standort
KG: Stams
Der Friedhof rund um die Pfarrkirche wurde vermutlich im 14. Jahrhundert angelegt. Ende des 20. Jahrhunderts wurde er nach Westen erweitert, 2001 wurde eine Urnenwand errichtet. Es haben sich schmiedeeiserne Weihwasserkesselträger aus dem 17. Jahrhundert erhalten.[11]

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Fußgängerbrücke
ObjektID: 13651

Standort
KG: Stams
Die Hängebrücke für Fußgänger wurde 1935 gebaut.[12] Sie verbindet Mieming mit Stams über den Inn.
Datei hochladen Bildstock, Martelskapelle
ObjektID: 13652

Standort
KG: Stams
Kleiner Bildstock, 19. Jahrhundert, bei der Brunnentalschanze. Die Bildnische zeigt eine Mater Dolorosa und Stifterfiguren.[13] Der Bildstock ist im Herbst 2012 umgefallen und gebrochen, sein Verbleib ist unbekannt.[14]
Datei hochladen Anna-Kapelle
ObjektID: 13654

Standort
KG: Stams
Votivkapelle nach Bedrohung durch eine Mure am St.-Anna-Tag (26. Juli) 1760 unter Abt Roger Sailer erbaut. Zweimal jährlicher Bet- und Bittgang.[15]

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Ortskapelle Hauland
ObjektID: 13655

Standort
KG: Stams
Die einjochige gemauerte Kapelle mit rundem Chorschluss und Satteldach mit hölzernem Dachreiter ist Unserer Lieben Frau geweiht und inschriftlich mit 1806 datiert. Die Eingangsfassade weist einen geschwungenen Giebel, ein Segmentbogenportal, seitliche Rechteckfenster und ein Ochsenauge auf. Der Innenraum ist mit einer Stichkappentonne gedeckt.[16]
Datei hochladen Laich(Loach)kapelle, Dreifaltigkeitsbildstock
ObjektID: 13657

Standort
KG: Stams
Der gemauerte Nischenbildstock mit geradem Chorschluss, vergitterter Rundbogennische und Satteldach wurde nach 1856 errichtet, der Überlieferung nach zum Dank für die wundersame Errettung zweier Geschwister beim Baumfällen. In der tonnengewölbten Nische befindet sich ein Dreifaltigkeitsbild.[17]
Datei hochladen Ortskapelle Haslach
ObjektID: 13658

Standort
KG: Stams
Die dem hl. Magnus geweihte, einjochige, gemauerte Kapelle mit rundem Chorschluss und schindelgedecktem Satteldach mit hölzernem Dachreiter wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Die Eingangsfassade weist einen geschwungenen Giebel, gemalte Eckpilaster, ein Rundbogenportal, seitliche Segmentbogenfenster und ein Ochsenauge auf. Im Giebelfeld befindet sich ein Fresko des Gnadenbildes Mariahilf, flankiert von den hll. Florian und Sebastian. Der Innenraum ist mit einer Stichkappentonne gedeckt, die Rundapsis ist durch einen Gurtbogen abgetrennt. Das Deckenfresko mit dem Jüngsten Gericht stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts, die hll. Isidor und Notburga im Altarraum wurden 1915 von Heinrich Kluibenschedl gemalt.[18]
Datei hochladen Kapelle Staudach
ObjektID: 13659

Standort
KG: Stams
1766 erbaut. Zweijöchiger Betraum mit offenem Glockenreiter und Stichkappengewölbe. An der Fassade ein Schutzengelfresko von Rafael Thaler (1943). Reicher spätbarocker Altar.[19]
Datei hochladen Ortskapelle Thannrain
ObjektID: 13660

Standort
KG: Stams
Die den hll. Rochus und Pirmin geweihte Kapelle wurde 1845 errichtet. Der achteckige gemauerte Zentralbau mit gemauertem Glockenturm weist an der Eingangsfassade einen geschwungenen Giebel und ein Segmentbogenportal auf. Der Sakristeianbau im Westen sowie die halbkreisförmigen, dreigeteilten Fenster an den Traufseiten wurden vermutlich im 20. Jahrhundert hinzugefügt. Der Innenraum ist mit einem flachen Tonnengewölbe versehen, das Deckenfresko vom Anfang des 20. Jahrhunderts zeigt den hl. Rochus mit Engeln und wird Heinrich Kluibenschedl zugeschrieben.[20]
Datei hochladen Ortskapelle Hl. Drei Könige in Windfang
ObjektID: 13662

Standort
KG: Stams
1668 erstmals erwähnt, heutiges Aussehen von 1734. Rechteckiger Betraum mit offenem Glockenreiter, Kreuzgratgewölbe und seitliche Rundbogenfenster. Barockaltar.[21]
Datei hochladen Kapelle Mariae Heimsuchung
ObjektID: 13653

Standort
KG: Stams
Auf der Stamser Alm beim Sommerhaus des Stiftes[22] steht die zwischen 1744 und 1748 erbaute Kapelle Mariae Heimsuchung. Die Deckenfresken aus der Bauzeit werden Josef Jais zugeschrieben. Die Kapelle wurde 2002 restauriert.[23]
Datei hochladen Sommerhaus des Stiftes Stams
ObjektID: 13664

Standort
KG: Stams
Auf der Stamser Alm. Zweigeschoßiger Steinbau mit schindelgedecktem Krüppelwalmdach und prächtiger Lüftlmalerei. Nebenbei die Kapelle Mariae Heimsuchung.[22]
Datei hochladen Magnuskapelle
ObjektID: 114029

Standort
KG: Stams
1877 erstmals erwähnt. Kleines Bethäuschen mit Kreuzgratgewölbe, einfaches Gestühl, zahlreiche Votivbilder.[24]
Datei hochladen Äußeres westliches Stiftstor
ObjektID: 118863

Standort
KG: Stams
Der Torbau mit segmentbogiger Durchfahrt aus dem 16. Jahrhundert verbindet zwei Gebäude über die westliche Zufahrtsstraße nach Stams. Im gerade abgeschlossenen Überbau befinden sich drei rundbogig geschlossene, flache Mauernischen.[25]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Stams  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Wiesauer: Aufnahmsgebäude Stams. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  3. Wohngebäude eines Paarhofes, Mittelflurgrundriss, Hohes Haus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Januar 2014.
  4. Kronbichler, Wiesauer: Pfarrhaus Stams. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. April 2017.
  5. Wohngebäude eines Paarhofes, Mittelflurgrundriss, Fifele. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Januar 2014.
  6. Wirtschaftsgebäude eines Paarhofes, Fifele. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Januar 2014.
  7. Kornkasten, Götsch. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Januar 2014.
  8. Menardi, Wiesauer: südliches Stiftstor, Goerltor. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. April 2017.
  9. Speckbacher Villa, ehemaliges Wirtschaftsgebäude, Klausenhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Januar 2014.
  10. Kronbichler, Wiesauer: Nischenkapelle, Friedhofskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. April 2017.
  11. Wiesauer: Friedhof Stams. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. April 2017.
  12. Fußgängerbrücke, Hängebrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Dezember 2014.
  13. Bildsäule, Martelskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Januar 2014.
  14. Niederschrift über den Verlauf der Gemeinderatssitzung vom 6. September 2012, Punkt 5: Anträge, Anfragen, Allfälliges, f), S. 8 (pdf, stams.co.at; 50 kB).
  15. St. Anna, pfarrestams.at;
    P. Michael Falkner: Gebete und Bitten – aktueller denn je?, pfarrestams.at;
    Stams, und 6. Station: St. Anna-Kapelle (pdf; 1,6 MB), beide auf wegdersinne.com
  16. Menardi, Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle Unsere Liebe Frau, Kapelle in Hauland. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. April 2017.
  17. Menardi, Wiesauer: Nischenbildstock, Dreifaltigkeitsbildstock, Loachkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. April 2017.
  18. Menardi, Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle hl. Magnus, Magnuskapelle, Haslachkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. April 2017.
  19. Kapelle in Staudach, pfarrestams.at
  20. Menardi, Wiesauer: Kapelle hll. Rochus- und Pirmin, Rochus- und Pirmin-Kapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. April 2017.
  21. Kapelle in Windfang, pfarrestams.at
  22. 1 2 Abb. siehe Kapelle auf der Stamser Alm, pfarrestams.at
  23. Almkapelle, Kapelle Maria Heimsuchung. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. Mai 2015.
  24. Die Magnuskapelle in Haslach, Tirol, sagen.at
  25. Wiesauer: Äußeres westliches Stiftstor. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. April 2017.
  26. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.