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vom 30.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Straning-Grafenberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Straning-Grafenberg enthält die 33 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Straning-Grafenberg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 74378

Standort
KG: Etzmannsdorf bei Straning
Die Ortskapelle am Anger von Etzmannsdorf ist ein schlichter Bau des späten 19. Jahrhunderts mit Satteldach und Westturm. Sie wird durch seitliche Strebepfeiler gestützt und ist dreiseitig geschlossen. Der Turm ist ab dem First achteckig, hat spitzbogige Schallfenster und einen Giebelkranz. Der Innenraum verfügt über ein Tonnengewölbe mit Stichkappen. Der neugotische Hochaltar verfügt über eine Figur des hl. Johannes Nepomuk aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zur weiteren Ausstattung zählen ein Kruzifix aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie ein Bildnis der Maria mit Kind aus dem 19. Jahrhundert.
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ObjektID: 74381

Standort
KG: Etzmannsdorf bei Straning
An der Einmündung der L1212 in die L1214 steht ein Tabernakelbildstock. Er hat einen Pfeiler mit abgefastem Schaft und Perlstabdekor. Der Schaft ist bezeichnet mit den Namen von Matheus und Elisabeth Patlang und mit der Jahreszahl 1636. Die abschließende Steinpyramide ist beschädigt.
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ObjektID: 74382

Standort
KG: Etzmannsdorf bei Straning
Der wuchtige, abgefaste Tabernakelbildstock – ein Pfeiler mit Quaderaufsatz – trägt eine unleserliche Jahreszahl, vermutlich 1656. Auf dem Pfeiler steht eine Statuette des hl. Florian aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Denkmal wurde 2011 renoviert.

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Ehem. Gutshof
ObjektID: 31762
Grafenberg 27
Standort
KG: Grafenberg
Der ehemals herrschaftliche Hof wurde 1314 (?) erstmals erwähnt. Der Bau ist zur Kirche hin giebelständig und ist durch ein Schopfwalmdach gedeckt. Das Obergeschoß ist durch Steingewändefenster aus dem frühen 17. Jahrhundert geöffnet. Durch ein Rundbogenportal ist der Bau zugänglich. Im Erdgeschoß gibt es tonnengewölbte Räume aus dem 17. Jahrhundert. Der platzlgewölbte Hofflügel geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Im Obergeschoß sind Stuckmedaillons und eine Holzdecke des 17. Jahrhunderts zu sehen. Das Gebäude verfügt über zum Teil original kassettierte Türblätter mit Beschlägen und Schlössern, die ebenfalls im 17. Jahrhundert angefertigt wurden. An einer Hausecke sind Reste eines ehemaligen Turms erhalten.
Datei hochladen Ehem. Lilienfelderhof
ObjektID: 41878
Grafenberg 63
Standort
KG: Grafenberg
Der ehemalige Lilienfelderhof ist ein eingeschoßiger, giebelständiger Bau mit Kellergeschoß. Er zeigt im Giebel ein erneuertes Putzwappen des Stiftes Lilienfeld, das mit „M. G. 1696“ bezeichnet ist. Der Keller ist durch ein rundbogiges Portal zugänglich. Das Haus hat profilierte Steingewändefenster mit gekehlten Sohlbänken sowie an der Traufseite ein Renaissanceportal aus dem späten 16. Jahrhundert. In dessen geradem Sturzfeld ist Rankendekor zu sehen, seitlich eine polychromierte Reliefbüste. Die Türgewände verfügen über Kandelaberdekor. Die Treppenwangen sind mit seitlichen Voluten aus der Mitte des 18. Jahrhunderts versehen.
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ObjektID: 31763
Grafenberg 78
Standort
KG: Grafenberg
Der zweigeschoßige Pfarrhof ist durch ein Walmdach gedeckt. Er wurde im Jahre 1802 errichtet und ist von einer Bruchsteinmauer mit Pfeilergatter umgeben. Er ist durch Ecklisenen, profiliertes Traufgesims sowie Fenster mit Putzfaschenrahmung gegliedert. Am Dach erheben sich mächtige Schornsteine. Der Eingang ist mit gedrungenen Obsliskenaufsätzen versehen. Ein Erkeranbau ruht auf einem abgefasten Pfeiler.
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 74394
bei Grafenberg 78
Standort
KG: Grafenberg
Vor dem Pfarrhof steht auf geschwungenem Sockel eine Figur der Maria Immaculata aus dem Jahre 1713.
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ObjektID: 47825
Steinperz
Standort
KG: Grafenberg
In der Fundzone Steinperz, die sich über mehrere Parzellen südlich des Pfarrhofes erstreckt, wurden Reste einer germanischen Siedlung (Inventar aus Keramik und Bronze, Getreidereste sowie Tierknochen) entdeckt.[2]
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ObjektID: 74383

Standort
KG: Grafenberg
Der Friedhof am östlichen Ortsausgang ist von einer Bruchsteinmauer mit Pfeilerportal umgeben. Es befinden sich darauf unter anderem barocke Grabsteinen von Anfang bis Mitte des 18. Jahrhunderts, eine Pietà aus der Zeit um 1800 sowie Ädikulagrabsteine aus dem frühen 19. Jahrhundert.
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ObjektID: 74390

Standort
KG: Grafenberg
An der Abzweigung der L1212 von der L42 steht auf gedrungenem Sockel eine mit Engelsköpfen und Wolken besetzte Säule aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die von einer Figur der Hl. Dreifaltigkeit abgeschlossen wird.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 74391

Standort
KG: Grafenberg
Auf einem mit 1735 bezeichneten profilierten Sockel steht die Figur des Johannes Nepomuk.

Anmerkung: In Fehlerliste eingetragen

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ObjektID: 74397

Standort
KG: Grafenberg
Am Ortsausgang nach Eggenburg steht ein abgefaster Pfeiler mit Tabernakelaufsatz und einem Pyramidendach mit Steinkreuz aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
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ObjektID: 74400

Standort
KG: Grafenberg
Der Säulenstumpf aus der Mitte des 18. Jahrhunderts trägt reliefierte Engelsköpfe und eine Fegefeuerszene.

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Kath. Pfarrkirche hl. Kreuz
ObjektID: 53887

Standort
KG: Grafenberg
Die Pfarrkirche hl. Kreuz ist ein einheitlicher, klassizistischer, genordeter Bau von 1801. Die alte Kirche am Standort des heutigen Pfarrhofs war 1798 abgetragen worden. Das lisenengegliederte, einschiffige Gotteshaus verfügt über einen vorgebauten Südturm und einen leicht eingezogenem, korbbogig geschlossenen Chor. An der Westseite liegt eine korbbogige, niedrige Kapelle; östlich ein zweigeschoßiger Sakristeianbau mit einer Stiege zur Kanzel und einem Pultdach. Langhaus und Chor haben abgerundete Kanten, Rundbogenfenster, profiliertes Traufgesims und ein Ziegelsatteldach. Zwischen Blendgiebeln mit Vasenaufsätzen erhebt sich der dreigeschoßige Turm. Dessen Glockengeschoß ist mit Eckpilastern und rundbogigen Schallfenstern ausgestattet. Er wird von einem Uhrengiebel und einem Pyramidendach bekrönt. Das gebänderte Untergeschoß ist durch ein rechteckiges Portal zugänglich. Darüber ist eine segmentbogige Figurennische zu sehen.
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ObjektID: 33780
Straning 1
Standort
KG: Straning
Der durch einen gedeckten Gang mit der Kirche verbundene Pfarrhof ist eine zweigeschoßige, dreiflügelige Anlage mit Walmdächern aus dem 18. Jahrhundert, mit einem Baukern möglicherweise aus dem 17. Jahrhundert. Die Fassade ist gebändert. Im Obergeschoß gibt es Fensterrahmungen aus der Zeit um 1900. Der Bau ist durch ein rundbogiges Portal mit gekehltem und profiliertem Gewände zugänglich. Hofseitig am Wirtschaftsteil sind Steingewändefenster zu sehen. Die Durchfahrt zum Hof ist tonnengewölbt und trägt an der Hofseite ein profiliertes Doppelwappen des 18. Jahrhunderts. Die Räume im Obergeschoß verfügen über Stuckspiegel mit Bandlwerkdekor, ein Raum über Eckmedaillons und Putten. Zur weiteren Ausstattung zählt unter anderem ein barocker Ofen. Der Treppenaufgang hat eine Steinbalustrade. In Verwahrung hat das Pfarrhaus barocke Figuren und Bilder.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 74424
bei Straning 19
Standort
KG: Straning
Auf wuchtigem Sockel steht auf einer von Engeln getragenen Wolkenpyramide unter einem schützenden Blechdach die Figur des hl. Johannes Nepomuk aus dem Jahre 1740.
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ObjektID: 74426
bei Straning 80
Standort
KG: Straning
Auf Volutenpostament aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts steht die Steinfigur des hl. Florian.
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ObjektID: 128296
Straning 114
Standort
KG: Straning
Im Schulgarten – und daher nicht immer zugänglich – steht auf profilierter Säule das Standbild der hl. Maria.
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ObjektID: 74402

Standort
KG: Straning
Links neben der Kirche steht das Rokokograbmal des Pfarrers und Bauherrn der Kirche, Ludwig Tauchner, aus dem Jahre 1766.
Datei hochladen Kaiser Jubiläums Brunnen
ObjektID: 74411

Standort
KG: Straning
Die Ädikula wurde errichtet zum 60-jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph I. im Jahr 1908.
Datei hochladen Bildstock Pietà
ObjektID: 74413

Standort
KG: Straning
Gegenüber dem Friedhof steht eine 1877 erbaute Wegkapelle mit einer Statuette des hl. Florian in der Giebelnische. In der Nische Steinfigur Pietà und hll. Franziskus und Antonius um 1740.
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 74414

Standort
KG: Straning
Auf einem Voutenpostament mit Chronogramm (1735) steht die Figur der Maria Immaculata.
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 74415

Standort
KG: Straning
Eine schlanke toskanische Säule auf geschwungenem Postament trägt die Figur der Maria Immaculata.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Donatus
ObjektID: 74427

Standort
KG: Straning
Auf abgefastem Schaft steht die Figur des hl. Donatius, die um 1700 entstanden ist.
Datei hochladen Wegkapelle Pietà und Pestheilige
ObjektID: 74431

Standort
KG: Straning
Südlich des Ortes befindet sich eine Wegkapelle aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Satteldach und Kreuzgratgewölbe. Sie verfügt über eine Giebelnische mit einer Figur des hl. Florian und innen über eine Pietà-Gruppe, zwei Engel und Figuren der hll. Rochus und Sebastian.

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 55885

Standort
KG: Straning
Die Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Straning ist ein 1737–1752 nach Plänen von Leopold Wißgrill erbautes Gotteshaus mit querhausartig vorgezogenem Mittelteil.
Hauptartikel: Pfarrkirche Straning
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ObjektID: 74443
bei Wartberg 79
Standort
KG: Wartberg
Bei der westlichen Ortseinfahrt steht ein Tabernakelpfeiler aus dem Jahr 1677. Im Tabernakel befindet sich eine Marienstatuette.
Datei hochladen Kriegerdenkmal Wolkenobelisk
ObjektID: 74434

Standort
KG: Wartberg
Vor der Kirche befindet sich eine Dreifaltigkeitsskulptur von 1733 auf einem Wolkenobelisken. Das Denkmal ist von einer Balustrade umgeben.
Datei hochladen Friedhof christlich
ObjektID: 74435

Standort
KG: Wartberg
Auf dem Weg von der Ortschaft zur Pfarrkirche liegt der Friedhof. Das Portal hat zwei gemauerte Pfeiler, worauf verwitterte Figuren aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stehen. Am Friedhof selbst befindet sich unter anderem ein klassizistischer Grabstein aus der Zeit um 1810 und ein Sarkophag mit Obelisk. Von den barocken Grabsteinen ist einer mit 1764 bezeichnet.
Datei hochladen Figurenbildstock Gnadenstuhl
ObjektID: 74438

Standort
KG: Wartberg
Auf einem schlanken Pfeiler ruht eine Gnadenstuhl-Figurengruppe.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 74444

Standort
KG: Wartberg
Der Bildstock verfügt über einen Quaderaufsatz und ein abschließendes Steinkreuz.

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Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard
ObjektID: 56146

Standort
KG: Wartberg
Die in dominierender Lage isoliert auf dem Kirchhügel sich erhebende Pfarrkirche hl. Leonhard hat einen hochgotischen Chor aus der Zeit um 1330 und ein spätgotisches Langhaus aus dem frühen 16. Jahrhundert sowie einen barocken, vorgestellten Westturm. Das Gotteshaus ist von einem ummauerten Friedhof umgeben.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 74447

Standort
KG: Wartberg
Auf einer profilierten Tabernakelsäule mit abschließender Steinkreuzpyramide befindet sich Maria-Immaculata-Relief aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Straning-Grafenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Marianne Pollak: Die germanischen Bodenfunde des 1. - 4. Jahrhunderts n. Chr. im nördlichen Niederösterreich, 1980, S 124 ff.
  3. lt. NÖ Atlas; GstNr. 2561/3 lt. BDA nicht zutreffend
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.