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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Traismauer

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Traismauer enthält die 53 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Stadt Traismauer im niederösterreichischen Bezirk Sankt Pölten-Land.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 73763
Frauendorf 50
Standort
KG: Frauendorf
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ObjektID: 53690
Maria Grund
Standort
KG: Frauendorf
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ObjektID: 73764

Standort
KG: Frauendorf
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ObjektID: 130272
Ortsried
Standort
KG: Gemeinlebarn
Datei hochladen Bildstock Marienkreuz
ObjektID: 73771
Ortsstraße
Standort
KG: Gemeinlebarn
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ObjektID: 73773

Standort
KG: Gemeinlebarn
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ObjektID: 73775

Standort
KG: Hilpersdorf
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ObjektID: 73698
Oberndorfer Straße
Standort
KG: Oberndorf am Gebirge
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ObjektID: 73694

Standort
KG: Oberndorf am Gebirge
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ObjektID: 42534
Krummgasse
Standort
KG: Stollhofen
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ObjektID: 71848
Pfarrweg 1
Standort
KG: Stollhofen
Bestehend aus einem zweigeschoßigen Wohngebäude und einem eingeschoßigen Wirtschaftstrakt.
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ObjektID: 73756
Stollhofener Hauptstraße 37
Standort
KG: Stollhofen
Zweigeschoßiger Bau unter Walmdach. 1887 erbaut, seit 1972 als Sonderschule genutzt.
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ObjektID: 73758

Standort
KG: Stollhofen
Der Bildpfeiler wurde vermutlich 1713 anlässlich einer Pest errichtet und 1848 mit Hinterglasbildern geschmückt. Die nebenstehende Eiche wurde anlässlich des 60-jährigen Regierungsjubiläums Kaiser Franz Josef I. gepflanzt.

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und ehem. Friedhof
ObjektID: 73747

Standort
KG: Stollhofen
Nach der Zerstörung im Jahr 1519 im Zuge der Türkenkriege wurde die Kirche im gotischen Stil neu errichtet.
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ObjektID: 73749

Standort
KG: Stollhofen
Statue der Maria Immaculata auf Wolkensäule über hohem Postament, bezeichnet 1736.
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ObjektID: 73750

Standort
KG: Stollhofen
Statue des hl. Johannes Nepomuk von 1731 südlich des Ortes.
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ObjektID: 73710
Alter Schulweg 2
Standort
KG: Traismauer
Mächtiger dreiflügeliger zweigeschoßiger Bau mit späthistoristischer Fassade, 1896 erbaut.
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ObjektID: 73730
Bahnhofstraße
Standort
KG: Traismauer
Eine 1959 errichtete Giebelkapelle mit einer Statuengruppe aus dem Jahr 1809.
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ObjektID: 73732
Bahnhofstraße
Standort
KG: Traismauer
Ehemaliger römischer Brunnen mit Kopie eines römischen Inschriftsteines, 1993 neu eingefasst.

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Figurenbildstock hl. Florian
ObjektID: 73653
Florianigasse
Standort
KG: Traismauer
Der Figurenbildstock des heiligen Florian auf einem reich ornamentierten Postament in der gleichnamigen Florianigasse stammt aus dem Jahr 1779.
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ObjektID: 33798
Florianigasse 13
Standort
KG: Traismauer
f1
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ObjektID: 96150
bei Florianigasse 13
Standort
KG: Traismauer
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ObjektID: 73668
Florianigasse 9
Standort
KG: Traismauer
Das alte Schlosserhaus wurde in den Jahren 1990/91 umfassend restauriert. Seit damals ist es dem Heimatmuseum Traismauer angeschlossen und als Schauobjekt eines alten Gewerbebetriebes öffentlich zugänglich.
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ObjektID: 73677
gegenüber Gartenring 7
Standort
KG: Traismauer
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 73655
Hauptplatz
Standort
KG: Traismauer
Die Statue aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts steht auf einem von Akanthusranken überzogenen Postament.

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Schloss Traismauer
ObjektID: 33800
Hauptplatz 1
Standort
KG: Traismauer
Mächtige dreiseitige Anlage mit mittelalterlicher Bausubstanz und neuzeitlichen Umbauten. Die drei Flügel sind dreieinhalbgeschoßig mit hohen Schopfwalmdächern.
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ObjektID: 102844
Hauptplatz 11
Standort
KG: Traismauer
Der Bau wurde 2007 unter Denkmalschutz gestellt, wegen der im zweigeschoßigen Kernbau weitgehend original erhaltenen Mauersubstanz aus dem 16. Jahrhundert. Das Denkmalamt hielt es für möglich, dass unter der Oberfläche historische Steinmetzarbeiten und Wandmalereien vorhanden sein könnten. Im Juli 2015 wurden jedoch im Zuge von Abbrucharbeiten Teile des denkmalgeschützten Kerngebäudes zum Einsturz gebracht.
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ObjektID: 48813
Hauptplatz 4
Standort
KG: Traismauer
Barocker Giebelbau aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts auf dem Hauptplatz von Traismauer. Das Gebäude gehörte mehr als 120 Jahre der Lebzelterfamilie Mayreder. Später beherbergte es ein Kaffeehaus und ein Warenhaus, heute eine Apotheke.
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ObjektID: 73734
Herzogenburger Straße
Standort
KG: Traismauer
Schlanker Pfeilerbildstock auf hohem Sockel, 17. Jahrhundert

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Kath. Pfarrkirche hl. Rupert
ObjektID: 55983
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Traismauer
Im Kern romanische Saalkirche, ab dem 13. Jahrhundert mehrfach umgebaut und erweitert. 1975 wurden unter der Pfarrkirche Teile einer römerzeitlichen Principia freigelegt, und unterhalb des Chors befindet sich eine mittelalterliche Krypta.
Datei hochladen Pfarrhof, Gartenpavillon und Wehrmauer
ObjektID: 33799
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Traismauer
Barockes Gebäude, 1725–1727 unter Pfarrer Jakob Josef Erlicher errichtet und später wiederholt renoviert.
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ObjektID: 72561
Ortsried
Standort
KG: Traismauer
Hauptartikel: Kastell Augustianis#Kastell
f1
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ObjektID: 72557
Bahnhofstraße 12
Standort
KG: Traismauer
f1

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Bergkapelle
ObjektID: 73697
Tobel
Standort
KG: Traismauer

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Pestkapelle
ObjektID: 73692
Venusberger Straße
Standort
KG: Traismauer
Die Giebelkapelle an der Abzweigung Venusbergerstraße-Tobel in Traismauer wurde vermutlich 1713 erbaut. In ihr befinden sich Statuen der Heiligen Sebastian und Johannes Nepomuk aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 73678
Venusberger Straße 14
Standort
KG: Traismauer
Anstelle des heutigen Kraftwerks bestand seit dem 15. Jahrhundert eine Mühle, die nach einem Brand 1883 als Kunstmühle wiederaufgebaut wurde. 1904 wurde sie von der Stahlwarenfabrik Martin Miller erworben und bis 1905 zum Elektrizitätswerk umgebaut. Dieses versorgte Traismauer bis 1951 mit Strom, heute ist eine Tischlerei des Unternehmens im Bau untergebracht.[2]
Datei hochladen Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 73656
Wiener Straße 7
Standort
KG: Traismauer
Das alte Rathaus weist einen gotischen Baukern aus dem Ende des 15. Jahrhunderts auf. Ab 1553 war hier der Sitz des Gerichtes und Rates von Traismauer, heute beherbergt das Gebäude unter anderem das Bauamt.
Datei hochladen Stadtamt, ehem. Schule
ObjektID: 73706
Wiener Straße 8
Standort
KG: Traismauer
Das Gebäude steht seit 1829 an der Stelle der ersten, 1555 erbauten Schule und fungierte bis 1896 als Volksschule. Seit 1982 beherbergt es die Amtsräume der Stadtverwaltung.
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ObjektID: 33801
Wiener Straße 10
Standort
KG: Traismauer
Die Bausubstanz der ehemaligen Fahrpoststation stammt aus dem 16. Jahrhundert. Unter dem Namen „Schwarzer Adler“ war das Gebäude früher der größte Gasthof des Marktes; heute ist es ein Wohn- und Geschäftshaus.

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Bürgerhaus, Gasthaus Zum Schwan
ObjektID: 33802
Wiener Straße 12
Standort
KG: Traismauer
Ursprünglich gotisches Gebäude, später im Stil der Renaissance umgebaut. Wird bereits seit dem 18. Jahrhundert als Gasthof betrieben.
Datei hochladen Römisches Auxiliarkastell Augustiana, Zentralbereich, Innenverbauung und Wehranlagen
ObjektID: 131057

seit 2017

bei Wiener Straße 12a
Standort
KG: Traismauer
Hauptartikel: Kastell Augustianis#Kastell
f1

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Römertor, Wienertor, mittelalterliche Überbauung
ObjektID: 92322
Wiener Straße 16, 19
Standort
KG: Traismauer
Hauptartikel: Kastell Augustianis#Römertor
f1
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 33804
Wiener Straße 17
Standort
KG: Traismauer
Dreiflügelige spätmitteralterlich-frühneuzeitliche Anlage mit historistischer Fassade aus dem 19. Jahrhundert
Datei hochladen Bäckerkreuz
ObjektID: 73735
bei Wiener Straße 88
Standort
KG: Traismauer
Das Kreuz am östlichen Ende der Stadt Traismauer wurde im Jahr 1674 von dem Bäckermeister Andreas Grasl und seiner Frau Eva gestiftet.
Datei hochladen Befestigungsanlage, Mauer mit Wehrgraben (öffentlich)
ObjektID: 73746

Standort
KG: Traismauer
Die Umfassungsmauer wurde im 14. und 15. Jahrhundert über Resten der römischen Mauern errichtet. Ende des 18. Jahrhunderts teilweises Aufschütten des Wassergrabens und Gartenparzellierung. Im Südwesten der Stadt Fundamentbereich erhalten, darüber Schießschartenstein in 1979 neu errichteter Ziegelmauer.
Datei hochladen Friedhof christlich
ObjektID: 73737

Standort
KG: Traismauer
Nördlich des Stadtzentrums 1783 angelegt, 1884 und 1967 erweitert.
Datei hochladen Kulturhaus Leopold Figl
ObjektID: 73776
Bäckergasse 2
Standort
KG: Wagram an der Traisen
Zweigeschoßiges Wohngebäude mit Schopfwalmdach, bildete früher mit den lang gestreckten Wirtschaftstrakten die weitläufige Anlage des zum Schloss gehörenden Meierhofes.

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Ortskapelle Zur Unbefleckten Empfängnis
ObjektID: 33878
Wagramer Straße 1
Standort
KG: Wagram an der Traisen
Die Ortskapelle von Wagram ob der Traisen ist ein neubarocker Steinbau aus dem Jahr 1857, der eine ältere hölzerne Kapelle ersetzte. Sie ist der Unbefleckten Empfängnis Marias geweiht.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 73797
gegenüber Wagramer Straße 12
Standort
KG: Wagram an der Traisen
Statue des hl. Johannes Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert, steht gegenüber dem Schloss.

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Schloss, Schloss Wagram/Freisinger Hof mit Pförtnerhaus, Einfriedungsmauer und. hl. Nepomuk
ObjektID: 33879
Wagramer Straße 22
Standort
KG: Wagram an der Traisen
Schlichter zweiflügeliger barocker Schlossbau, im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Garten mit kleiner Statue des hl. Johannes Nepomuk, zur Straße hin von hoher Portalmauer abgeschlossen.

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Kapelle
ObjektID: 73798
Ziegelofengasse
Standort
KG: Wagram an der Traisen
Giebelkapelle mit schmiedeeiserner Spindelrose und Kreuz am südlichen Ortsrand, 18. Jahrhundert.
Datei hochladen Großer Judenweg-Bildstock
ObjektID: 73799

Standort
KG: Wagram an der Traisen
Der Große Judenweg-Bildstock am nördlichen Ende des Ortsgebiets von Wagram ob der Traisen wurde 1758 erbaut. An einer steilen Böschung stehend, musste er im Jahr 2003 neu errichtet werden.
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 73693
Venusberger Straße
Standort
KG: Waldletzberg
Der Breitpfeilerbildstock wurde im 17. Jahrhundert im Gedenken an das Judenpogrom Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet. Das Blechbild Krönung Mariae von Helma Steurer wurde 1977/79 anlässlich einer Versetzung des Bildstocks hinzugefügt.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Gräberfeld Gemeinlebarn A
ObjektID: 91756

bis 2016[3]

Obergrißfeld
Standort
KG: Gemeinlebarn

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: M–Z. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-365-8
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Traismauer  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Gerhard Stadler, 2006: Das industrielle Erbe Niederösterreichs, Kapitel Traismauer, Laufwasserkraftwerk, S. 793. ISBN 3-205-77460-4
  3. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 21. Juni 2016
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.