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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wängle

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wängle enthält die 7 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Wängle.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kapelle Hinterbichl
ObjektID: 80370
Hinterbichl
Standort
KG: Hinterbichl
Die Kapelle wurde in den Jahren 1845/46 erbaut. Das Altargemälde vom Anfang des 19. Jahrhunderts wird Josef Anton Köpfle zugeschrieben.

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin und ehem. Friedhof m. Kriegerdenkmal
ObjektID: 65031
Höfener Straße
Standort
KG: Wängle
Die barocke Kirche wurde 1702–1704 anstelle eines gotischen Vorgängerbaus errichtet. Die Deckenfresken „Einsetzung des Altarsakramentes“ und „Einsammlung des Manna in der Wüste“ stammen von Franz Anton Zeiller (1786), die Altarblätter „St.Martin“ und „Hl. Familie“ malte Paul Zeiller 1704.
BW Datei hochladen Ortskapelle Dreifaltigkeitskapelle
ObjektID: 80371
Holz
Standort
KG: Wängle
Die Kapelle mit einer Vorhalle wurde 1687 auf Kreuzform errichtet.[2] Das Altargemälde der Heiligen Dreifaltigkeit stammt aus dem 19. Jahrhundert.
BW Datei hochladen Widum
ObjektID: 65030
Kirchmairstraße 1
Standort
KG: Wängle
Das Widum südlich der Pfarrkirche ist ein mächtiger zweigeschoßiger Bau mit Krüppelwalmdach. Es wurde anstelle eines hölzernen Vorgängerbaues 1857/1858 erbaut.[3]
BW Datei hochladen Herz-Jesu-Kapelle
ObjektID: 80373
Laimbachweg
Standort
KG: Wängle
Die einjochige gemauerte Kapelle wurde um 1900 errichtet. Sie ist mit einen Satteldach mit offenem hölzernen Dachreiter mit Zeltdach gedeckt. An der geschwungenen Giebelfassade befindet sich ein rundbogiges Portal. Der flach gewölbte Innenraum ist mit Pilastern und einem korbbogigen Chorbogen gegliedert.[4]
BW Datei hochladen Friedhof mit Torhaus, Kapelle und Kruzifixnische
ObjektID: 80378
Laimbachweg
Standort
KG: Wängle
Der Waldfriedhof südlich des Ortes am Leimbach wurde 1968 errichtet. Die Anlage umfasst ein überdachtes Torhaus und eine Totenkapelle. In die nördliche Umfassungsmauer ist eine hohe offene Rundbogennische eingebunden, darin befindet sich ein expressiv gestaltetes Kruzifix von Rudolf Geisler-Moroder aus dem Jahr 1976.[5]
BW Datei hochladen Ortskapelle Heiligstes Herz Mariae
ObjektID: 80375
Winkl
Standort
KG: Wängle
Die rechteckige Kapelle mit eingezogenem Chorraum und Glockendachreiter wurde 1845 erbaut. Die Altarbilder stammen durchwegs aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Wängle  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Baumann, Schmid-Pittl: Wegkapelle, Kapelle Heilige Dreifaltigkeit, Dreifaltigkeitskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2017.
  3. Fingernagel-Grüll, Schmid-Pittl: Pfarrhaus Wängle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2017.
  4. Baumann, Schmid-Pittl: Wegkapelle, Kapelle am Waldfriedhof, Herz-Jesu-Kapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2017.
  5. Fingernagel-Grüll, Schmid-Pittl: Friedhof in Leimbach, Waldfriedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 7. November 2017.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.