unbekannter Gast
vom 18.05.2017, aktuelle Version,

Liste von Bauten der Liechtensteiner in der Kulturlandschaft Lednice-Valtice

Großen Anteil an der Kulturlandschaft Lednice-Valtice hat das Haus Liechtenstein, das im Laufe des 19. Jahrhunderts neben den beiden Hauptbauten, den Schlössern in Lednice und Valtice, zahlreiche kleine Bauten, in der ganzen Region verteilt, errichtete. Die Bauten sind Teil des UNESCO-Welterbes.

Name Deutscher Name Lage Foto Beschreibung
Akvadukt a Jeskyně römisches Aquädukt und Grotte Welt-Icon Der im Schlosspark von Lednice befindliche, von Joseph Hardtmuth 1805 nachgebaute Teil eines römischen Aquädukts weist auch einige Grotten auf und hatte am Ende einen in den Schlossteich stürzenden Wasserfall.
  Commons: Aquädukt im Schlosspark Lednice  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Apollónův chrám Apollotempel Welt-Icon Der Apollotempel wurde in den Jahren von 1817 bis 1819 durch Joseph Kornhäusel auf einer Sanddüne erbaut. Auf dem Relief in der Mitte sind mehrere Musen dargestellt, die Apollo auf dem Sonnenwagen begleiten. Die Reliefs stammen von Josef Klieber.
  Commons: Apollo-Tempel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Chrám Tří grácií Tempel der drei Grazien Welt-Icon Der Tempel wurde in den Jahren 1824 und 1825 von Josef Poppelack nach Plänen von Joseph Franz Engel nahe dem Ufer des Mittleren Teiches (Prostředední rybník) erbaut. Man hat einen direkten Blick auf das am anderen Ufer liegende Teichschlösschen (Rybniční zámeček). Benannt wurde es nach den drei Statuen im Zentrum des Tempels von Martin Fischer. Die weiteren Statuen stammen aus dem aufgelösten Tempel der Musen von Josef Klieber.
  Commons: Tempel der Drei Grazien  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Hraniční Zámeček Grenzschlösschen Welt-Icon Das Grenzschlösschen in Hlohovec (Bischofswarth) entstand in den Jahren zwischen 1816 und 1827 an der damals hier verlaufenden Grenze zwischen Niederösterreich und Mähren und stand je zur Hälfte in den beiden Ländern. Im Gesims der Attika befindet sich die Inschrift Zwischen Österreich und Mähren. Das Schlösschen wurde von Josef Poppelack errichtet. Heute beherbergt das Schloss ein Restaurant und ein Hotel.
  Commons: Grenzschlösschen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Svatý Hubert Hubertuskapelle Welt-Icon Die Hubertus-Kapelle zwischen Valtice und dem Mittleren Teich weist einen dreikantigen Grundriss auf und zeigt im Inneren die Gestalt des Heiligen Hubertus. Sie wurde 1855 von Hans Heindrich nach Entwürfen von Georg Wingelmüller erbaut.
  Commons: Hubertuskapelle  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Janův Hrad Hansenburg Welt-Icon Die Hansenburg ist eine vom Architekten Joseph Hardtmuth im Jahr 1801 errichtete künstliche Burgruine.
  Commons: Hansenburg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Katzelsdorfský zámeček Jagdschloss Katzelsdorf Welt-Icon Das Schloss von Joseph Kornhäusel wurde beim Bau des Eisernen Vorhangs in den 1950er Jahren geschleift. Das Jagdmotiv ist als Rest im Schloss Valtice zu sehen.
Zámek Lednice Schloss Eisgrub Welt-Icon
  Commons: Schloss Lednice  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Lovecký Zámeček Jägerschlösschen
oder Jagdschlösschen
Welt-Icon Das kleine Jagdschloss ist nach dem Entwurf von Joseph Hardtmuth in den Jahren 1805 und 1806 entstanden und diente als Hegerhaus. Es befindet sich auf dem Weg zur Hansenburg und ist heute in Privatbesitz.
  Commons: Lovecký zámeček Lednice  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Lednický Minarett Minarett Welt-Icon Von Joseph Hardtmuth in den Jahren 1797–1804 errichtet.
  Commons: Minaret in Lednice  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Dianatempel Dianatempel oder Rendezvous Welt-Icon Der Dianatempel wurde von Hardtmuth entworfen und von Kornhäusel in den Jahren 1810–1812 gebaut. Das Rendezvous, wie es auch genannt wird, steht mitten im Wald und wurde bei den Jagdgesellschaften Johanns I. von Liechtenstein für das Jagdfrühstück verwendet.
  Commons: Dianatempel  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Kolonáda Reistna Reistenkolonnade Welt-Icon Die Kolonnade, benannt nach dem Reistenberg, wurde 1810 bis 1817 von Joseph Hardtmuth nach dem Muster der Gloriette bei Schönbrunn in Wien begonnen und von Joseph Kornhäusel fertiggestellt. Auftraggeber war Johann I. von Liechtenstein. Inschriften weisen darauf hin, dass der Bau zur Erinnerung an seinen Vater und dessen Geschwister erfolgte.
  Commons: Kolonáda Reistna  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Rybniční zámeček Teichschlösschen Welt-Icon Am Nordufer des Mitterteichs (Prostředni rybník), 1814–1816 von Kornhäusel errichtet.
  Commons: Teichschlösschen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Skleník Gewächshaus Welt-Icon Die Gusseisenkonstruktion des Gewächshauses mit einer Länge von 90 Meter wurde nach Plänen des englischen Architekten Peter Hubert Desvignes vom Stahlwerk der Gebrüder Klein in Zöptau, Nordmähren, in den Jahren 1843–1845 erbaut.
  Commons: Gewächshaus  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Zámek Valtice Schloss Feldsberg Welt-Icon
  Commons: Schloss Feldsberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vodárna Wasserwerk Welt-Icon In dem maurisch anmutenden, nach Plänen von Josef Ueberlacher errichteten Bauwerk befanden sich ein Dampfbad, die Pumpen für das Parkbewässerungssystem und eine Turbine zur Stromerzeugung, eine der ältesten erhaltenen Tschechiens; sie befindet sich heute im Technischen Museum in Brünn.
  Commons: Wasserwerk  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  Commons: Lednice-Valtice Cultural Landscape  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien