unbekannter Gast
vom 13.09.2016, aktuelle Version,

Liste von Wasserkraftwerken im Bundesland Salzburg

Die Wasserkraftwerke im Bundesland Salzburg sind in der folgenden Liste erfasst. Wasserkraftwerke gewinnen aus der kinetischen Energie des Wassers mechanische Energie, die dann in elektrische Energie umgewandelt werden kann.

Laufwasserkraftwerke

Name bzw. Standort Betreiber Fluss Fallhöhe Engpass­leistung Regelarbeit
(MWh/Jahr)
Baujahr Bemerkungen
Arthurwerk Energie AG Oberösterreich Mühlbacher Ache 263,4 m 6 MW 25.000 MWh 1928 in Sankt Johann im Pongau im Bundesland Salzburg. Wurde 1928 im Auftrag von Arthur Krupp errichtet und nach ihm benannt. 1989 wurde das Kraftwerk komplett neu errichtet.
Bischofshofen Salzburg AG Salzach 16 MW 70.000 MWh
Einöden Energie AG OÖ Mühlbacher Ache 4,4 m 0,1 MW 375 MWh 2009 in Sankt Johann im Pongau im Bundesland Salzburg. Nutzt den Höhenunterschied zwischen dem Kraftwerk Arthurwerk zur Salzach.
Gamp Salzburg AG Salzach 8 MW 53.000 MWh
Grafenberg Energie AG OÖ Kleinarler Ache 30,3 m 0,96 MW 4.600 MWh 2013
Großarl Energie AG OÖ Großarler Ache 92 m 6,4 MW 33.300 MWh 1917 in Großarl im Bundesland Salzburg, ursprünglich von Stern & Hafferl erbaut.
Kleinarl Energie AG OÖ Kleinarler Ache 71,1 m 1,84 MW 8.700 MWh 1993
Kreuzbergmaut Salzburg AG Salzach 18 MW 80.000 MWh
Mühlbach Energie AG OÖ Fellersbach, Trockenbach, Sulzenbach, Schrammbach 263 m 2 MW 10.000 MWh 1928 in Mühlbach am Hochkönig im Bundesland Salzburg. Laufkraftwerk mit Tagesspeicher. 2005 wurde das Kraftwerk komplett neu errichtet.
Niederuntersberg Energie AG OÖ Großarler Ache 3 m 0,1 MW 400 MWh 2007 in Sankt Veit im Pongau im Bundesland Salzburg. Nutzt den Höhenunterschied zwischen dem Kraftwerk Plankenau zur Großarler Ache.
Oflek Energie AG OÖ Großarler Ache 60 m 2,3 MW 9.600 MWh 2011 zwischen Hüttschlag und Großarl im Bundesland Salzburg
Plankenau Energie AG OÖ Großarler Ache 153/157,4 m 11,2 MW 56.700 MWh 1922 in Sankt Veit im Pongau im Bundesland Salzburg, nutzt als zweite Staustufe das Wasser der Großarler Ache entlang der Liechtensteinklamm
Rott[1] Salzburg AG Saalach 10,10 m 5 MW 27.200 MWh 2004 direkt am Grenzübergang Freilassing, wo die Saalach den deutschen Grenzort von der Stadt Salzburg trennt.
Sohlstufe Hallein Salzburg AG Salzach 16 MW 81.000 MWh
Sohlstufe Lehen Salzburg AG Salzach 6,6 m 13,7 MW 81.000 MWh 2013 Im Zuge des Baus wurde auch der Hochwasserschutz für die Stadt Salzburg verbessert. Auch die geforderte Durchgängigkeit der Salzach für Fische wird durch das Kraftwerk gewährleistet.
Spannberg Energie AG OÖ Kleinarler Bach 49,62/51,49 m 1,72 MW 8.500 MWh 1987 zwischen Kleinarl und Wagrain im Bundesland Salzburg, wurde 1995 von der Energie AG gekauft
St. Johann[2] Salzburg AG Salzach 10 m 16,5 MW 71.200 MWh 1991
St. Veit Salzburg AG Salzach 16 MW 67.000 MWh
Wald im Pinzgau[3] Salzburg AG Trattenbachtal (Oberpinzgau) 7 m 5,07 MW 16.540 MWh 2005 Öko-Kraftwerk
Urstein Salzburg AG Salzach 22 MW 120.000 MWh
Werfen-Pfarrwerfen Salzburg AG Salzach 16 MW 81.000 MWh

Speicherkraftwerke

Name bzw. Standort Betreiber Fluss/See Fallhöhe Engpass­leistung Regelarbeit
(MWh/Jahr)
Baujahr Bemerkungen
Wagrain-St.Johann Energie AG Oberösterreich Wagrainer Ache, Ginaubach 241,05 m 16,4 MW 63.100 MWh 1988 Tagesspeicher, in St. Johann im Pongau, Bundesland Salzburg, entstand anstelle des 1919 von Stern & Hafferl errichteten und 1985 stillgelegten alten Kraftwerks Wagrain

Einzelnachweise

  1. Kraftwerk Rott - Anlagen - Herkunft - Salzburg AG für Energie, Verkehr & Telekommunikation. In: Salzburg AG für Energie, Verkehr & Telekommunikation. Abgerufen am 11. April 2016.
  2. Salzburg AG: Kraftwerk St. Johann, abgerufen am 6. Juni 2016.
  3. Salzburg Wiki