unbekannter Gast
vom 22.02.2018, aktuelle Version,

Manfred Makra

Manfred Makra (* 1956 in Graz) ist österreichischer Maler und Grafiker, Autor und Kurator.

Leben und Wirken

Makra eröffnete 1975 in Graz sein erstes Atelier und ist seither als freischaffender Künstler tätig. Seine ersten Werke standen unter dem Einfluss der Nachkriegsmalerei. Von 1975 bis 1979 setzte er sich mit Höhlenmalerei, Art Brut, Informel und zustandsgebundener Kunst auseinander.

1980 orientierte er sich neu, machte Bekanntschaft mit Werken von Antonio Calderara und entwickelte darauf aufbauend konsequent seine eigene kontemplative Sprache von Bildern und Formen in Annäherung an die Konkrete Kunst (Poesie des Wenigen). Er absolvierte einige Reisen nach Japan wo er die Ästhetik des japanischen Zen-Buddhismus studierte. Ab 1990 wendete er sich der Wandmalerei zu.

Makra ist seit 1986 Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ. Er lebt und arbeitet in Steyr und Wien.

In den letzten Jahren kuratierte Makra unter anderem folgende Ausstellungen

  • 2010
    • art in the dark - raum 6, Atelierhaus Darmstadt
  • 2012
    • the sound of forms, Policon, Vienna
    • MA – der raumlose raum, Galerie Lattemann, Darmstadt
    • MA - lob dem zwischenraum, Artmark Galerie, Vienna
  • 2013
    • some days – far east, Kunstverein Mistelbach, Mistelbach
    • MA – aus der welt der stille, Shiwory Gallery, Okoyama
  • 2014
    • dialoge der stille, Artmark Galerie, Vienna
  • 2015
    • vom langsamen fließen der bilder, Artmark Galerie, Vienna
  • 2016
    • unified fields, Artmark Galerie, Vienna
    • transitions, Galerie Lattemann, Darmstadt
    • k ,Anraku-Ji Temple, Kyoto
    • geometric imprecise, Palazzo Ducale (Mantua)
    • museale verortung, Artmark Galerie, Vienna

Ausstellungen (Auswahl)

Makra präsentiert seine Werke seit 1985 im Rahmen von Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland.

Publikationen

Filme

Einzelnachweise

  1. Manfred Makra, in: Webpräsenz von Schloss Puchheim
  2. MANFRED MAKRA UND HERMANN J. PAINITZ IN DER GALERIE ARTMARK, Kunstmagazin PARNASS