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vom 18.12.2017, aktuelle Version,

Markus Schairer

Markus Schairer
Nation Osterreich  Österreich
Geburtstag 4. Juli 1987 (30 Jahre)
Geburtsort Bludenz, Österreich
Beruf Exekutivbediensteter
Karriere
Disziplin Snowboardcross
Status aktiv
letzte Änderung: 10. Dezember 2017

Markus Schairer (* 4. Juli 1987 in Bludenz) ist ein österreichischer Snowboarder, Sieger des Snowboard-Weltcup 2008/09, Weltmeister Snowboardcross (2009) und zweifacher Olympionike (2010, 2014).

Werdegang

Seit 2004 fährt er für den ÖSV und er startete im selben Jahr in Sölden bei seinem ersten Weltcup-Rennen. Er ist Exekutivbediensteter der Polizei und seit Abschluss seines Präsenzdienstes im Juni 2007 trainiert und startet er für das österreichische Snowboard-Team. Bei der Snowboard-Weltmeisterschaft 2007 erreichte Schairer im Snowboardcross (SBX) den siebten Rang.

Im Februar 2008 hat er sich beim Weltcup in Leysin in der Schweiz einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen.[1]

Weltmeister Snowboardcross 2009

Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2009 im südkoreanischen Sungwoo konnte Markus Schairer am ersten Tag beim Snowboardcross den ersten Rang für Österreich erreichen.[2]

Markus Schairer, Ludovic Guillot-Diat und Rok Rogelj (Bad Gastein, 2010)

Olympische Winterspiele 2010

Ende Jänner 2010 zog er sich durch einen Sturz bei den Winter-X-Games in Aspen mehrere Rippenbrüche zu und damit war sein Start bei den Olympischen Spielen stark in Frage gestellt.[3] Er konnte in Vancouver an den Start gehen und schaffte trotz eines Sturzes in einem Qualifikationsrennen noch den Einzug in die Finalrennen. Dort traf er auf zwei Teamkollegen und ist dann im Achtelfinale ausgeschieden und belegte den 23. Rang.[4][5]

Im März 2012 holte er sich in Saalbach-Hinterglemm seinen dritten Staatsmeistertitel im Snowboardcross.[6]

Im August 2012 belegte er beim Trans Vorarlberg Triathlon zusammen mit Nicola Thost und Tobias Jenny in der Mannschaftswertung den vierten Rang.

Vize-Weltmeister Snowboardcross 2013

Bei der Snowboard-Weltmeisterschaft 2013 im kanadischen Skiresort Stoneham (Québec) wurde er im Januar Zweiter. Im Dezember 2013 verletzte er sich beim Training in Kanada an der Schulter.[7]

Olympische Winterspiele 2014

Zusammen mit den anderen drei Vorarlbergern Susanne Moll, Lukas Mathies und Alessandro Hämmerle startete er im Februar 2014 bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi, wo er nach einem Sturz im Viertelfinale ausschied. Im April 2014 wurde er nach 2009 zum zweiten Mal zum Vorarlberger „Sportler des Jahres“ gewählt.[8]

Bei der Snowboard-Weltmeisterschaft 2015 im Snowboardcross schied er im Jänner in Kreischberg nach einem Sturz im Zielbereich im Rahmen der Qualifikationsläufe verletzungsbedingt aus.[9]

Im März 2017 konnte Schairer im letzten Rennen der Saison mit Alessandro Hämmerle im Weltcup den Snowboardcross-Teambewerb in Veysonnaz gewinnen.[10]
Im Dezember 2017 belegte der 30-Jährige im Weltcuprennen Snowboard-Cross – bei seinem „Heimrennen“ in Schruns – den dritten Rang.[11]

Markus Schairer lebte bis 2013 in Sankt Gallenkirch[12] und heute in Schruns im Montafon. Seit Juli 2017 ist er Vater einer Tochter.

Sportliche Erfolge

Olympische Spiele
  Disziplin Platz
Sotchi 2014 Boardercross 33.  
Vancouver 2010 Boardercross 23.  

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Kreuzbandriss stoppt Schairer
  2. Snowboard-WM: Gold für Schairer im Cross-Bewerb
  3. Weltmeister Schairer erleidet Rippenbrüche
  4. Markus Schairer im Interview
  5. Auch Boardercrosser gehen leer aus
  6. Cross-Staatsmeistertitel an Schairer und Ramberger (4. März 2012)
  7. Markus Schairer erlitt bei Sturz in Kanada Schulterverletzungen (21. Dezember 2013)
  8. Schairer und Meusburger „Sportler des Jahres“ (3. April 2014)
  9. WM-Aus für Schairer wegen Knöchelverletzung (16. Jänner 2015)
  10. Snowboard: Hämmerle/Schairer gewannen Cross-Teambewerb (27. März 2017)
  11. Hämmerle und Schairer bei Snowboard Cross im Montafon am Stockerl (16. Dezember 2017)
  12. Empfang Markus Schairer Sankt Gallenkirch 3. Februar 2013
  13. Schairers "Homerun" zum Weltcupsieg