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vom 20.01.2018, aktuelle Version,

Max Domenig

Max Domenig (* 3. September 1886 in Obervellach im Gailtal; † 27. Februar 1952 in Hallein) war ein österreichischer Bildhauer.

Leben

Domenig wurde als erstes von neun Kindern geboren. Nach dem Abschluss der Fachschule für Holzindustrie, Abt. Holzbildhauerei, in Villach besuchte er von 1905 bis 1909 die Kunstgewerbeschule des K. u. K. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie, Fachklasse Bildhauerei. Seine Lehrer waren Edmund Klotz, Franz Barwig und Alfred Roller (Abschluss 1911). 1913/14 war er Leiter der Werkstätten für kirchliche Kunst und Kunstgewerbe in Hallein. 1915–18 leistete er Kriegsdienst, ebenso von 1939 bis 1945. Seit 1919 lebte und arbeitete er als freischaffender Bildhauer bis zu seinem Lebensende 1952 in Hallein. Während seiner „Wiener Zeit“ in den Jahren 1897 bis 1913 entsteht sein Kontakt mit Richard Teschner.

Werke (Auswahl)

Altar Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf bei Salzburg, oberes Relief vom Hermann Hutter (1915), unteres dreibildiges Relief von Max Domenig (1936)

Sein Lebenswerk umfasst vor allem Holzskulpturen, im unvollständigen Werkverzeichnis sind 390 Arbeiten angeführt.

Literatur