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vom 16.06.2020, aktuelle Version,

Michael Strugl

Michael Strugl (2017)

Michael Strugl (* 28. August 1963 in Steyr) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP). Ab dem 6. April 2017 war er Landeshauptmann-Stellvertreter in der Landesregierung Stelzer, ab dem 18. April 2013 war er oberösterreichischer Landesrat. Mit 5. Dezember 2018 schied er aus der Landesregierung aus.[1][2]

Leben

Michael Strugl besuchte das Stiftsgymnasium Kremsmünster, wo er 1981 maturierte, studierte Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz und wurde 1983 Mitglied der katholischen Studentenverbindung KaV Austro-Danubia Linz im ÖCV. Zudem absolvierte er in den Jahren 2000 und 2001 ein Master-Studium an der Wirtschaftsuniversität Toronto. Nach einer Journalistenausbildung in der Oberösterreichischen Wirtschaftskammer war er von 1987 bis 1995 Pressereferent der Oberösterreichischen Volkspartei. 2013 promovierte er in Linz zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften.[3] Von Dezember 2010 bis April 2019 war er Obmann des von ihm gegründeten oberösterreichischen Think Tanks ACADEMIA SUPERIOR – Gesellschaft für Zukunftsforschung.[4]

Politik

1995 wurde er stellvertretender Landesparteisekretär der ÖVP Oberösterreich. Seine Aufgabenbereiche waren Marketing, Organisation, Service, Bildung und EDV. Von 1997 bis 2001 war er Mitglied des Bundesrates, in dieser Funktion auch Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses.

Im Jahr 2001 wurde er zum Landesparteisekretär der ÖVP Oberösterreich berufen. Im gleichen Jahr trat er sein Amt als Mitglied des Oberösterreichischen Landtages an.

2003 wurde Strugl zum Klubobmann der ÖVP im oberösterreichischen Landtag gewählt. Am 12. Jänner 2009 legte er die Funktion als Klubobmann zurück, blieb aber bis zum 18. April 2013 weiter Landesgeschäftsführer und Landtagsabgeordneter der oberösterreichischen Volkspartei.

Am 18. April 2013 wurde er Mitglied der oberösterreichischen Landesregierung unter Landeshauptmann Josef Pühringer und als Landesrat für die Bereiche Wirtschaft, Arbeit, Sport, Tourismus, Europa, Staatsbürgerschaften, Wahlen, Gewerbe, Raumordnung und Regionalentwicklung zuständig.[3] In der Landesregierung Pühringer V gab er den Bereich Staatsbürgerschaften ab und ist seither für die Bereiche Wirtschaft, Arbeit, Forschung, Wissenschaft, Energie, Tourismus, Raumordnung, Landesholding, Europa und Sport zuständig.

Am 6. April 2017 wurde Michael Strugl vor dem oberösterreichischen Landtag als Landeshauptmann-Stellvertreter der Landesregierung Stelzer angelobt. Im Juni 2018 wurde bekanntgegeben, dass er mit 1. Jänner 2019 in den Vorstand des Stromkonzerns Verbund AG wechseln soll. Als Landesrat folgte ihm am 6. Dezember 2018 Markus Achleitner nach, Landeshauptmann-Stellvertreterin wurde Christine Haberlander.[5][1] Im März 2020 beschloss der Aufsichtsrat, dass Strugl Anfang 2021 Wolfgang Anzengruber als Vorstandsvorsitzender der Verbund AG nachfolgen soll.[6] Im Juni 2020 wurde Strugl als Nachfolger von Leonhard Schitter für eine Funktionsperiode von drei Jahren zum Präsidenten des Vereines Österreichs E-Wirtschaft gewählt.[7]

Commons: Michael Strugl  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. 1 2 orf.at: Personalrochade in Landesregierung. Artikel vom 6. Dezember 2018, abgerufen am 6. Dezember 2018.
  2. Letzter politischer Arbeitstag für Michael Strugl. Artikel vom 5. Dezember 2018, abgerufen am 6. Dezember 2018.
  3. 1 2 Lebenslauf von Michael Strugl, auf dem Server des Landes Oberösterreich
  4. Academia Superior - Verein & Vorstand. Abgerufen am 29. Juli 2019
  5. Oberösterreichische Nachrichten: Thermen-Chef Achleitner wird Nachfolger von Strugl. Artikel vom 14. Juni 2018, abgerufen am 14. Juni 2018.
  6. Verbund-Vize Strugl folgt Anzengruber als neuer CEO. In: ORF.at. 16. Juni 2020, abgerufen am 16. Juni 2020.
  7. Michael Strugl zum Präsidenten von Österreichs E-Wirtschaft gewählt. 15. Juni 2020, abgerufen am 16. Juni 2020.