Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht vollkommen anonym nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. ACHTUNG: Wir können an Sie nur eine Antwort senden, wenn Sie ihre Mail Adresse mitschicken, die wir sonst nicht kennen!
unbekannter Gast
Dies ist Version . Es handelt sich nicht um die aktuelle Version und kann folglich auch nicht geändert werden.
[Zurück zur aktuellen Version]    [Diese Version wiederherstellen]
vom 23.11.2013, aktuelle Version,

Nachtviolen

Nachtviolen

Gewöhnliche Nachtviole (Hesperis matronalis)

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Kreuzblütlerartige (Brassicales)
Familie: Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)
Gattung: Nachtviolen
Wissenschaftlicher Name
Hesperis
L.

Die Nachtviolen (Hesperis) bilden eine Gattung in der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).

Beschreibung

Arten aus der Gattung der Nachtviolen sind einjährige oder mehrjährige krautige Pflanzen. Die Stängel sind einfach oder verzweigt. Die Laubblätter sind eiförmig, leierförmig oder oval gezahnt. Die Blüten wachsen in einfachen oder zusammengesetzten Dolden. Sie haben vier schiefgebogene Kronblätter und einen geschlossenen Kelch. Zwischen den zwei Filamenten sitzen Drüsen. Die Narbe ist an der Basis gegabelt, aber zur Spitze hin wieder vereint. Die Samen reifen in walzenförmigen, zweifächerigen, zweiklappigen Schoten heran.

Verbreitung

Nachtviolen sind über ganz Eurasien verbreitet. Einige Arten finden sich jedoch auch in Nordamerika.

Systematik

Carl von Linné stellte 1753 sechs Arten in die Gattung der Nachtviolen. Zwischenzeitlich wurden über 25 Arten in die Gattung gerechnet, die aber heute zum Teil zu Unterarten herabgestuft wurden oder in Sammelarten aggregiert wurden.

Trauer-Nachtviole ( Hesperis tristis)

Die Arten sind (Auswahl):

  • Gewöhnliche Nachtviole auch Rote Nachtviole, Matronenblume (Hesperis matronalis L.); mit den Unterarten:
    • Hesperis matronalis subsp. cladotricha (Borb.) Hayek;
    • Hesperis matronalis subsp. matronalis
    • Hesperis matronalis subsp. nivea (Baumg.) Kulcz. (Syn.: Hesperis matronalis subsp. candida (Kit.) Hegi & Em. Schmid)
    • Hesperis matronalis subsp. schurii Soó
    • Hesperis matronalis subsp. voronovii (N. Busch) P. W. Ball
  • Trauer-Nachtviole auch Melancholischer Nachtveil (Hesperis tristis L.)
  • Geruchlose Nachtviole (Hesperis inodora L.); ist ein Endemit der Seealpan
  • Hesperis dinarica Beck; sie kommt nur in Albanien, Griechenland, im früheren Jugoslawien und in Bulgarien vor
  • Hesperis kotschyana Fenzl; sie kommt nur in der Türkei, in Syrien und im Libanon vor
  • Schlitzblättrige Nachtviole (Hesperis laciniata All.); sie kommt nur in Südeuropa und in Marokko vor
  • Hesperis pendula DC.; sie kommt nur in der Türkei, in Syrien, im Libanon, in Jordanien und in Israel vor
  • Hesperis persica Boiss.; sie kommt nur im Iran, in der Osttürkei und in Armenien vor
  • Sibirische Nachtviole (Hesperis sibirica L.); sie kommt nur in Mittelasien, in Sibirien, in der Mongolei und in China vor.

Etymologie

Hesperis stammt von dem altgriechischen hespera (= Abend) nach den abends und nachts stark duftenden Blüten von insbesondere Hesperis matronalis.

Literatur

  • Oskar Sebald, Siegmund Seybold & Georg Philippi (Hrsg.): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs, Band 2: Spezieller Teil (Spermatophyta, Unterklasse Dilleniidae) Hyperaceae bis Primulaceae. Seite 207, Ulmer, Stuttgart 1992. ISBN 3-8001-3323-7
  Commons: Nachtviolen (Hesperis)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien