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vom 23.06.2017, aktuelle Version,

Napalm Records

Napalm Records

Logo des Labels
Aktive Jahre seit 1992
Gründer Markus Riedler
Sitz Eisenerz, Österreich
Austin, Vereinigte Staaten
Website http://www.napalmrecords.com/
Genre(s) Metal

Napalm Records ist ein österreichisches Plattenlabel mit Sitz in Eisenerz und Niederlassungen in Berlin[1] und Austin. Es wurde 1992 von Markus Riedler gegründet. Die Bands, die das Label vertritt, gehören hauptsächlich dem Metal-Bereich an.

Unternehmensgeschichte

Firmensitz von Napalm Records in Eisenerz

In der Anfangszeit veröffentlichte Napalm Records Bands aus dem Black-Metal-Umfeld wie vor allem Abigor und Summoning, aber auch Nåstrond und Ildjarn. Nach dem Album Satanized und dem Ende des bestehenden Vertrags trennte sich Abigor von Napalm Records und wechselte zu End All Life.

Im Lauf der Jahre erweiterte das Label sein Repertoire auf Gothic-, Folk-/Viking- und Symphonic Metal. Das Wachstum des Labels und dessen Wechsel zu solchen Bands war auch der Grund für Nåstrond, das Label zu verlassen:

„This was probably the reason why it was impossible to continue with Napalm Records, as our ambition was never to be part of a major commercial conduct, which prevents individual developments. I have not followed their later forms.“

„Dies war der Grund, wieso es unmöglich war, bei Napalm Records weiterzumachen, da unser Ehrgeiz nie darin lag, Teil einer kommerziellen Macht zu sein, welche unabhängige Entwicklungen behindert. Ich bin ihrer späteren Gestalt nicht gefolgt.“

Karl NE : Ancient Ceremonies Nr. 14 [2]

Kritik

2007 erschien ein Artikel des Rock-Hard-Magazins, der sich mit dem National Socialist Black Metal befasste. Da das Label in seinem Webshop neben unpolitischen Bands auch offen rechtsextreme führte, fragte das Magazin bei ihm nach; Markus Riedler, Inhaber von Napalm Records, bezeichnete die Fragen als „Frechheit“ und „Rufmord“; er lasse alle Produkte prüfen und habe auch einige abgelehnt; der Webshop werde von einem „echten Metal-Fachmann“ betreut. Gruppen wie Nokturnal Mortum, Infernum, Graveland, Totenburg und Ad Hominem wurden auch zum Redaktionsschluss noch über den Webshop des Labels verkauft, und der Betreuer des Mailorders, Karl Kern, scheint die Querverbindungen innerhalb des rechtsextremen Flügels zu kennen.[3] Die genannten Bands sind im Jahr 2014 nicht in dem Webshop zu finden.

Bands

Aktuelle Bands[4]
Ehemalige Bands (Auswahl)
  Commons: Napalm Records  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Louise Swift: Napalm Records Announce Opening of New Office in Berlin. Napalm Records – Office Opening Party In Berlin. In: PlanetMosh. PlanetMosh, 25. September 2015, archiviert vom Original am 25. September 2015, abgerufen am 7. Oktober 2015 (englisch): „Napalm Records is pleased to announce the opening of our brand new office in Berlin!“
  2. Juno Santos: Nåstrond. In: Ancient Ceremonies. Nr. 14, S. 10.
  3. Wolf-Rüdiger Mühlmann: Der rechte Rand im Black Metal. In: Rock Hard. Nr. 241, Juni 2007, S. 60.
  4. Artists -Liste (Memento vom 6. September 2015 im Internet Archive) Vollständige Bandliste auf der Webseite des Labels, Stand: 6. September 2015, archiviert durch archive.org, Abgerufen am 4. Oktober 2015.