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vom 26.09.2015, aktuelle Version,

Nationalparkhaus Matrei in Osttirol

Nationalparkhaus von Süden

Das Nationalparkhaus Matrei in Osttirol ist ein denkmalgeschütztes[1] Gebäude in der Gemeinde Matrei in Osttirol. Es wurde 1866 als Schulhaus eröffnet und dient heute als Nationalparkhaus des Nationalparks Hohe Tauern.

Das Gebäude wurde 1866 eröffnet und diente als Schulgebäude sowie als Kaserne für die Ortsgendarmen. Zeitweise wurde das Bauwerk auch als Standort der Gemeindeverwaltung, als Bankfiliale der Raiffeisenkasse und als Wohnhaus für Lehrschwestern verwendet. In den Jahren 2001 bis 2002 erfolgte ein Umbau des Gebäudes.

Bei dem ehemaligen Schulgebäude handelt es sich um einen dreigeschoßigen Kubus mit axial angeordneten zweiflügeligen Kastenfenstern. Das Dachgesims ist konkav geschwungen, das Satteldach verfügt über Gaupen, darüber erhebt sich ein hoher Kamin. Im Inneren finden sich Kreuzgratgewölbe. Im Zuge der Adaptierung zum Nationalparkhaus wurde dem Eingang ein Kubus aus Stahl und Glas vorgesetzt, in dem ein Aufzug untergebracht wurde. Zudem wurden im Inneren Durchbrüche durchgeführt und eine Glaskuppel in den Dachstuhl eingesetzt.

Einzelnachweise

  1. Bundesdenkmalamt Tirol - unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand 28. Mai 2010) (pdf; 336 kB)

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil III. Iseltal, Defereggental, Kalsertal, Virgental. Verlag Berger, Horn 2007 ISBN 978-3-85028-448-6 (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII)
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