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vom 28.05.2018, aktuelle Version,

Nitsche (Adelsgeschlecht)

Die Familie Nitsche ist ein sowohl deutsches als auch österreichisches Adelsgeschlecht. Bereits im Jahr 1634 erhielten die Brüder Christoph und Abraham Nitsche durch Kaiser Ferdinand II. einen Wappenbrief für sich und ihre Nachkommen mit dem Namen Nitsche zu Görlitz verliehen.

Nitsche (zu Görlitz)

Die Stammreihe des evangelischen, aus der Oberlausitz stammenden Familienzweiges, beginnt mit Andreas Nitsche, urkundlich erwähnt 1731, als Einwohner zu Seidau bei Bautzen. Reichsadelsstand im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation am 2. November 1804 in Wels für seinen Enkel Dr. med. Andreas Nitsche, Herr auf Schwadewalde und Marklissa in der Oberlausitz.

Nitsche von Hohenplan

Katholischer und lutherischer Familienzweig, dessen Stammvater Friedrich Nitsche ist. Österreichischer Adelsstand mit dem Zusatz Edler von Hohenplan durch Adelsanerkennung am 28. Juli 1835. Ein Adelsdiplom für den erblichen Adelsstand erhielt sein Sohn Dr. jur. Friedrich Nitsche, K.K. Regierungsrat und Notar, Reichsrats- und böhmischer Landtagsabgeordneter, als Edler Nitsche von Hohenplan am 10. September 1909 in Wien.

Nitsche von Wallwehr

August Nitsche, K.K. Oberst in Preußen, erhielt am 16. Oktober 1816 in Wien durch kaiserliches Diplom den österreichischen Ritterstand mit von Wallwehr. Ritter August Nitsche von Wallwehr erhielt den erblichen Ritterstand für sich und seine Nachkommen als Ritter des kaiserlichen Leopold-Ordens.

Heute

Heute leben die Nachkommen der einzelnen Familien in Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik und in Polen.

Bekannte Familienmitglieder

Literatur

  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1907. Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1906, S. 582.
  • Wappenbücher des Preußischen und des Böhmischen Adels. aus der Reihe des Siebmachers.