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vom 01.03.2017, aktuelle Version,

No Bros

No Bros
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hard Rock, New Wave of British Heavy Metal
Gründung 1974, 2005
Auflösung 1986
Website http://www.nobros.com
Gründungsmitglieder
Freddy Gigele
Klaus Schubert
Michael Außerhofer
Nik P. Opperer
Franz Heumader
Aktuelle Besetzung
Gesang
Lem Enzinger
Gitarre
Klaus Schubert
Bass
Michael Außerhofer
Keyboard
Andi Brunner
Schlagzeug
Franz Heumader
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Joe Francis Hamilton
Schlagzeug
Harry Gschösser
Keyboard
Nik P. Opperer
Bass
Andy Cutic
Schlagzeug
Wolf Poss
Bass
Ali Schmidl
Schlagzeug
Gernot Ursin
Schlagzeug
Elmar Triendl

No Bros ist eine österreichische Hardrock-Band aus Innsbruck, die mit Titeln wie Heavy Metal Party, Be My Friend und Hey You zu Beginn der 1980er Jahre großen Erfolg feierte.

Bandgeschichte

1974–1979: Die Gründungsjahre

Im Jahr 1974 gründeten Klaus Schubert und Michael Außerhofer in Tirol die Band Target, welche sich zu Ende der 1970er Jahre unter Beteiligung von Nikolaus Opperer, Freddy Gigele und Franz Heumader zu No Bros wandelte.[1] Im Rahmen eines Live-Auftrittes in Pinkafeld gab es 1979 eine schicksalshafte Begegnung mit dem ORF-Radiomoderator Gotthard Rieger. Er wurde Freund und Manager der Band mit dem Ziel den heimischen Hard Rock in Österreich zu etablieren.[2] Noch 1979 wurde im ORF-Landesstudio Tirol eine erste Studioaufnahme durchgeführt.

1980–1984: Der Durchbruch

Durch die Verbindung mit dem einflussreichen ORF-Mann Gotthard Rieger hatten No Bros natürlich weitaus mehr Entwicklungschancen als andere österreichische Hardrock-Bands wie z. B. Blind Petition. Dies zog der Band so manche Abneigung zu. Besonders die Feindschaft Blind Petition-No Bros wurde legendär.

Im Jahr 1981 erschien die erste Single Good morning Sir/Reggae. Der Durchbruch gelang schließlich 1982 mit der Veröffentlichung des mitreißenden Live-Albums Heavy Metal Party. Angespornt vom Erfolg nahmen sie noch im gleichen Jahr in Köln das Studioalbum Ready For The Action auf, dessen Qualität jedoch in keiner Weise an die Vorgänger-LP heranreichte. Dafür wurde die Singleauskopplung Be My Friend zum größten Erfolg der Band. Die Nachfolgesingle Hey you(1983) ging bereits mehr oder weniger unter.

Nach ausgedehnten Tourneen zusammen mit Bands wie Motörhead und Uriah Heep kam es zu Streitereien in der Band und Franz Heumader wurde durch Harry Gschösser ersetzt.

Mit dieser Besetzung wurde das Album Our Own Way aufgenommen. Auffällig ist, dass sich hier Sänger Freddy Gigele erstmals sehr deutlich als Songwriter hervortat. Die Singleauskoppelung Friends will keep together(Ausserhofer) - wohl gedacht als (männliches) Sauflied - wurde zum Misserfolg.

1985–1986: Der Zusammenbruch

Kurz nach der Veröffentlichung des Albums Our Own Way eskalierte der Streit zwischen Freddy Gigele und Klaus Schubert, weshalb das Projekt No Bros vorerst zerbrach: Problematisch erschien vor allem der Umstand, dass sich Manager Gotthard Rieger (ORF) distanzierte.

Freddy Gigele und Michael Außerhofer starteten Solo-Projekte, Harry Gschösser ging in die Vereinigten Staaten um der Band Racer X beizutreten.

Die verbleibenden Mitglieder Klaus Schubert und Nik Opperer führten die Band mit Studiomusikern weiter und mit dem schottischen Sänger Joe Francis Hamilton wurde 1986 noch das Album Cavalry of Evil aufgenommen.

Nach der Versöhnung mit Gotthard Rieger konnte die Band nun wieder mit der Unterstützung des ORF rechnen. Die dort beworbene Single So hard to see wurde dennoch zum totalen Misserfolg.

Nach einem Abschlusskonzert mit Unterstützung des ehemaligen U8-Frontmanns Lem Enzinger wurde es ruhig um No Bros.

1986–2004: getrennte Wege

In den Jahren nach der Auflösung spielten die einzelnen Mitglieder bei anderen Bands. So war etwa Franz Heumader mit der Gruppe Poor Boys unterwegs, während Klaus Schubert, Nik Opperer und Lem Enzinger gemeinsam als Schubert auftraten.

Für No-Bros-Fans gab es in dieser Zeit eine Reihe von Best-of-Alben.

2005 bis heute: Das Comeback

Im Jahr 2005 beschlossen die ehemaligen Gründungsmitglieder ein Reunion-Konzert abzuhalten. Nur Freddy Gigele war nicht dabei und wurde durch Lem Enzinger ersetzt. Weitere Auftritte bei verschiedenen Open-Air-Konzerten und Festivals führten zu dem Entschluss wieder ein neues Album aufzunehmen. Im Juli 2006 wurde Hungry For The Good Times veröffentlicht. Im Herbst desselben Jahres wurde noch The Party So Far I (Limited Best Of Fan-Edition) nachgereicht. Remixes, Originale und ausgewählte Nummern aus den verschiedenen Side-Projects der Musiker komplettieren diese CD. In typischer Heavy Metal Party Manier wurde 2007 eine kleine Österreich-Tour absolviert. Im Frühjahr 2008 gibt Gründungsmitglied Nick P. Opperer aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt bekannt. Als Nachfolger wird Andi Brunner präsentiert. Andi Brunner ist kein Unbekannter in der Musikszene und gilt als ausgezeichneter Virtuose auf dem Keyboard. Nach einigen Live-Acts mit der neuen Besetzung folgt eine künstlerische Pause. Mastermind Klaus Schubert (Klaus Schuberts Blues Bunnies) und Franz Heumader (Sugardaddy-Band) konzentrieren sich 2009 auf Ihre Side Projects. Im April 2010 wird die CD The Party So Far II (Rare Cuts Fan-Edit) veröffentlicht.[3][4]

Diskografie

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[5]
Heavy Metal Party
  AT 12 01.03.1982 (6 Wo.)
Singles[5]
Be My Friend
  AT 11 01.04.1983 (6 Wo.)
  • 1981: Good Morning Sir (Single)
  • 1982: Heavy Metal Party (LP/MC)
  • 1982: Ready For The Action (LP/MC)
  • 1982: Be My Friend (Single)
  • 1983: Our Own Way (LP/MC)
  • 1983: Hey You (Single)
  • 1983: Princess Of My Town (Single)
  • 1983: Friends Will Keep Together (Single)
  • 1984: Heavy Metal Party (limited edition Single)
  • 1986: Cavalry Of Evil (LP/MC)
  • 1986: Lady Of The Tower (Promo Single)
  • 1986: So Hard To See (Single)
  • 1993: Nothing But Crumbs (CD)
  • 1996: Rough and Rare (CD)
  • 2001: The Greatest & The Rarest (CD)
  • 2005: Mighty And More (EP)
  • 2006: Hungry For The Good Times (CD)
  • 2006: The Party So Far I (Limited Best Of Fan-Edition) (CD)
  • 2010: The Party So Far II (Rare Cuts Fan-Edit) (CD)[6]

Quellen

  1. www.austrorock.at: Bandhistory No Bros
  2. Offizielle Homepage: No Bros History
  3. Offizieller No Bros Fanclub Homepage:
  4. Offizieller No Bros Fanclub Homepage:
  5. 1 2 Chartquellen: AT
  6. Offizielle Homepage: Discography