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vom 15.01.2018, aktuelle Version,

Oliver Berben

Privat

Oliver Berben (* 29. August 1971 in München) ist ein deutscher Filmregisseur und Filmproduzent.

Leben

Oliver Berben, geboren 1971 in München, studierte Elektrotechnik sowie Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität Berlin. Nach ersten Erfahrungen in der Werbung gründete er 1996 die MOOVIE GmbH, die seit 1999 Tochtergesellschaft der Constantin Film AG ist. Im Januar 2009 übernahm Oliver Berben zusätzlich die Geschäftsführung der Constantin Film Produktion GmbH. Seit dem 1. Januar 2009 ist Oliver Berben einer der Geschäftsführer der Constantin Film Produktion GmbH.[1] Außerdem ist er seit dem 1. Januar 2017 im Vorstand der Constantin Film AG tätig.[2]

Insgesamt produzierte Oliver Berben über 150 Fernseh- und Kinofilme. Dazu zählen Produktionen wie Elementarteilchen (2006), Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (2007), Männersache (2009), Die Päpstin (2009),Der Gott des Gemetzels (2011), Schoßgebete (2014), Frau Müller muss weg!(2015) und Er ist wieder da (Film) 2015.

Zu seinen aktuellen Projekten gehören Timm Thaler oder das verkaufte Lachen (2017), In Zeiten des abnehmenden Lichts (2017), Tigermilch (Film) (2017), Jugend ohne Gott (2017), Das Pubertier – Der Film (2017), Dieses bescheuerte Herz (2017).

Für das Fernsehen produzierte Oliver Berben eine Vielzahl von Filmen, u. a. Afrika, mon amour (2006), Krupp – Eine deutsche Familie (2009), die sechsteilige TV-Serie Klimawechsel (2009), Das Adlon. Eine Familiensaga (2013), Verbrechen nach Ferdinand von Schirach (2013), Das Zeugenhaus (Film) (2014), Schuld nach Ferdinand von Schirach (2016), Schweigeminute (Film) (2016), Der weiße Äthiopier (2016), Terror – Ihr Urteil, Das Sacher (2016), Familie! (2017).

Oliver Berben wurde mit zahlreichen Preisen in allen Kategorien ausgezeichnet. Unter anderem dem Grimme Preis, dem Bernd Burgemeister Fernsehpreis, dem Bambi, der Goldenen Kamera, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis, der DIVA, der ROMY als „Bester TV Produzent“, als auch dem silbernen Bär der Berlinale. International erhielt er 2014 die Silver World Medal des New York Festivals und wurde durch ein Special Screening im Rahmen des Pyongyang International Film Festivals prämiert. 2016 bekam er bei den New York Festivals die Gold World Medal und Silver World Medal.

Filmografie

Produktion

Regie

Auszeichnungen und Ehrungen (eine Auswahl)

  • 1997: New York Film Festival: „Finalist Award“ für Regie, Film, Produzent für Code Red – Die sieben Feuer des Todes
  • 2000: Adolf-Grimme-Preis: Nominierung für Der Solist – Kein Weg zurück
  • 2002: Tokyo International Film Festival: „Best Director-Award“ für Sass – Die Meisterdiebe
  • 2002: Bayerischer Filmpreis für die „Beste Kamera“ für Sass
  • 2003: Deutscher Comedypreis: Nominierung für „Beste Comedy-Serie“ für Bewegte Männer
  • 2003: Deutscher Fernsehpreis: Nominierung für „Beste Sitcom“ für Bewegte Männer
  • 2004: Adolf-Grimme-Preis für Dienstreise („Beste Regie“, beste Hauptdarsteller)
  • 2004: Deutscher Fernsehpreis: Nominierung für „Beste Sitcom“ für Bewegte Männer
  • 2005: Goldene Kamera für Die Patriarchin
  • 2005: Deutscher Fernsehpreis: Nominierungen in den Kategorien „Bester Fernsehfilm“, „Beste Schauspielerin“ und „Bester Schauspieler“ für Die Patriarchin
  • 2006: Fernsehfilm-Festival Baden-Baden: Einladung für den Film Silberhochzeit
  • 2009: Bernd Burgemeister Fernsehpreis für Der verlorene Sohn
  • 2012: Goldene Kamera für Liebesjahre („Bester Fernsehfilm“)
  • 2014: Romy in der Kategorie Bester Produzent TV-Film für Schuld nach Ferdinand von Schirach
  • 2015: Romy in der Kategorie Bester Kinofilm für Frau Müller muss weg![3]
  • 2017: Rose d’Or in der Kategorie TV Movie für Terror – Ihr Urteil

Literatur

  Commons: Oliver Berben  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. vgl. Keil, Christopher: Elementarteile bei sueddeutsche.de, 15. Dezember 2008 (aufgerufen am 16. Dezember 2008)
  2. Pressebericht von Constantin Film, abgerufen am 24. November 2016.
  3. Kurier: ROMY 2015: Akademiepreise vergeben. Artikel vom 23. April 2015, abgerufen am 23. April 2015.