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vom 27.04.2018, aktuelle Version,

Paul Sailer-Wlasits

Paul Sailer-Wlasits (* 24. April 1964 in Wien) ist ein österreichischer Philosoph und Politikwissenschaftler.

Leben

Sailer-Wlasits studierte Philosophie, Politikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft in Wien. Parallel zu seinen begleitenden wirtschaftswissenschaftlichen Studien absolvierte er ein geisteswissenschaftliches Doppelstudium aus Politik- und Theaterwissenschaft (Mag. phil.) sowie Philosophie mit Schwerpunkt Sprachphilosophie (Dr. phil.) an der Universität Wien. Er ist Verfasser mehrerer sprachphilosophischer und philosophisch-historischer Monografien, zahlreicher politischer Essays und Theaterkritiken sowie Autor von Texten zur Ästhetik und zu zeitgenössischer bildender Kunst.[1] [2] [3]

Forschung

Forschungsschwerpunkte auf den Gebieten:

Werke (Auswahl)

  • Minimale Moral. Streitschrift zu Politik, Gesellschaft und Sprache. Wien (new academic press) 2016, ISBN 978-3700319603
  • Verbalradikalismus: Kritische Geistesgeschichte eines soziopolitisch-sprachphilosophischen Phänomens. Wien-Klosterneuburg (Edition Va Bene) 2012, ISBN 978-3851672688
  • Hermeneutik des Mythos. Philosophie der Mythologie zwischen Lógos und Léxis. Wien-Klosterneuburg (Edition Va Bene) 2007, ISBN 978-3851671902
  • Die Rückseite der Sprache. Philosophie der Metapher. Wien-Klosterneuburg (Edition Va Bene) 2003, ISBN 978-3851671445
  • (Hg.) Zeitzeuge an Kreuzwegen. Autobiographische Bekenntnisse. Wien (Holzhausen Verlag) 2003, ISBN 978-3854930754
  • (Hg.) 1927 - Als die Republik brannte. Vom Schattendorf bis Wien. Wien-Klosterneuburg (Edition Va Bene) 2002, ISBN 978-3851671285

Einzelnachweise

  1. Rezension zu Hermeneutik des Mythos. Philosophie der Mythologie zwischen Lógos und Léxis, von Thomas G. Casey S. J., pp. 905-906. Gregorianum 2008, n. 89/4
  2. Rezension zu Hermeneutik des Mythos, von Norbert Leser, Wiener Zeitung, 18. Apr. 2008
  3. Tondokument Vom Wort zur Tat - Zur Geschichte des politischen Verbalradikalismus, ORF, Ö1, Betrifft: Geschichte, 12.-16. Nov. 2007, Österreichische Mediathek