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vom 05.11.2017, aktuelle Version,

Paulus Rappold

Paulus Rappold OCist (* 15. August 1938 in Frohnleiten als Franz Rappold; † 26. Juni 2000) war Abt des Stiftes Rein.

Leben

Franz Rappold trat in die Ordensgemeinschaft der Zisterzienser ein, wo er den Ordensnamen Paulus erhielt. 1971 wurde er mit päpstlicher Dispens zum Priester geweiht. Nachdem er am 8. Juli 1971 nach der Resignation des Abtes Aelred Pexa zum Prior-Administrator gewählt wurde, wurde er am 27. Juni 1973 vom Konventkapitel zum 54. Abt der Zisterzienserabtei Rein-Hohenfurth gewählt. Er begann danach mit einer regen Bautätigkeit, die zu finanziellen Ungereimtheiten in Millionenhöhe führte. Wegen Betrugs und Veruntreuung wurde er 1986 aus dem Amt entfernt und kam in Haft.

Auszeichnungen

Schriften

  • Franz Rappold: Der Weg der katechetischen Verkündigung von der Didache bis Origenes. Dissertation Graz 1983.
  • Paulus Rappold (Hg.): Stift Rein 1129–1979. 850 Jahre Kultur und Glaube. Festschrift zum Jubiläum. Rein 1979.

Literatur

  • Bernhard Eibisberger: Der Abt als Millionär oder Die Geschichte des Paulus R., Verlag für Sammler, Graz 1988, ISBN 3 853650 71 6.
Vorgänger Amt Nachfolger
Aelred Pexa Abt von Stift Rein
1973–1986
Robert Beigl