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vom 14.09.2016, aktuelle Version,

Pfarrkirche Mettmach

Kath. Pfarrkirche hl. Stephan in Mettmach
im Langhaus zur Orgelempore

Die römisch-katholische Pfarrkirche Mettmach steht im Ort Mettmach in der Marktgemeinde Mettmach im Bezirk Ried im Innkreis in Oberösterreich. Die auf den heiligen Stephanus geweihte Kirche gehört zum Dekanat Aspach in der Diözese Linz. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Eine Kirche wurde 1039 urkundlich genannt. Der gotische Kirchenbau wurde 1734 und 1844 umgebaut und erweitert.

Architektur

Das dreischiffige vierjochige Langhaus hat ein Mittelschiff mit drei westlichen Jochen mit gotischen Gewölben, wo die Rippen entfernt wurden, und mit Stuck versehen wurden, das östliche Joch ist flach hängekuppelgewölbt. Das südliche Seitenschiff hat zwei gotische westliche Joche, auch hier die Rippen entfernt, mit Stuck wie im Mittelschiff, die anderen Joche und im nördlichen Seitenschiff hängekuppelgewölbt. Der einjochige Chor hat einen Fünfachtelschluss, welcher außen gerundet ist. Der frühgotische eingestellte Westturm mit einem kreuzrippengewölbten Läuthaus wurde im Aufsatz ins Achteck übergeführt und trägt einen Zwiebelhelm aus 1791. Das spätgotische Südportal hat eine netzrippengewölbte Vorhalle.

Ausstattung

Die Einrichtung ist neugotisch. Am südlichen Seitenaltar sind zwei barocke Bildwerke um 1660. Die Statuen Peter und Paul schuf Johann Peter Schwanthaler der Ältere (1763) und wurden 1953 restauriert.

Literatur

  • Mettmach, Pfarrkirche hl. Stephan. S. 196. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Oberösterreich. Von Erwin Hainisch, Neubearbeitet von Kurt Woisetschläger, Vorworte zur 3. Auflage (1958) und 4. Auflage (1960) von Walter Frodl, Sechste Auflage, Verlag Anton Schroll & Co., Wien 1977.
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