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vom 07.03.2020, aktuelle Version,

Pfarrkirche Pischelsdorf am Engelbach

Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Pischelsdorf am Engelbach

Die römisch-katholische Pfarrkirche Pischelsdorf steht in der Gemeinde Pischelsdorf am Engelbach im Bezirk Braunau am Inn in Oberösterreich. Die auf das Fest Mariä Himmelfahrt geweihte Kirche gehört zum Dekanat Mattighofen in der Diözese Linz. Die Kirche und der Friedhof stehen unter Denkmalschutz.

Geschichte

Eine Kirche wurde um 1125 urkundlich genannt. Der kunstgeschichtlich bedeutende Kirchenbau entstand ab 1392. Die Weihe des Chores erfolgte 1419.

Am 30. Juli 1837 zerstörte ein Brand großteils die ursprüngliche Einrichtung.

Architektur

Blick in den Chorraum

Die spätgotische, dreischiffige Hallenkirche hat im Mittelschiff ein Sternrippengewölbe und in den Seitenschiffen Kreuzrippengewölbe. Die an sich kleine Kirche mit lediglich einem zweijochigen Langhaus hat eine innere Länge von 25,4 Meter und eine innere Breite von 16,8 Meter und ist vergleichsweise niedrig. Der mit dem Mittelschiff gleich breite einjochige Chor schließt mit einem Vierzehntelschluss. Der netz- und sternrippengewölbte Chorumgang hat die gleiche Breite wie die Seitenschiffe. Während es sich beim Pfeilerpaar des Chores um Rundpfeiler handelt, sind die des Schiffes kreuzförmig mit abgefasten Vorlagen an allen vier Seiten.

Dem Westturm wurden eine barocke Glockenstube und ein Zwiebelhelm aufgesetzt.

Ausstattung

Unter Verwendung älterer Bestandteile wurde nach dem Brand 1837 die Ausstattung der Kirche in der Mitte des 19. Jahrhunderts in neubarockem Stil erneuert. Der Hochaltar und die Seitenaltäre entstanden unter Verwendung älterer Teile 1850/1851 und wurden von dem Salzburger Tischler Johann Peschke gefertigt. Die Seitenaltarbilder (hl. Sebastian, hl. Florian) sind aus dem Jahr 1851 und Werke des Salzburger Malers Sebastian Stief.

Literatur

  • Pischelsdorf am Engelbach, Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt. S. 239. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Oberösterreich. Von Erwin Hainisch, Neubearbeitet von Kurt Woisetschläger, Vorworte zur 3. Auflage (1958) und 4. Auflage (1960) von Walter Frodl, Sechste Auflage, Verlag Anton Schroll & Co., Wien 1977.
  • Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Braunau; bearb. v. Franz Martin, mit einem Beitrag von Artur Waltl (Österreichische Kunsttopographie, Bd. 30), Wien 1947, S. 305–310