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vom 11.06.2020, aktuelle Version,

Plima

Plima
Plima mit Zufallspitzen, Tre Cannoni und Suldenspitze

Plima mit Zufallspitzen, Tre Cannoni und Suldenspitze

Daten
Lage Martelltal (Südtirol, Italien)
Flusssystem Etsch
Abfluss über Etsch Adria
Mündung in die Etsch
46° 37′ 8″ N, 10° 50′ 17″ O
Mündungshöhe 650 m s.l.m.

Länge 28,5 km
Einzugsgebiet 162 km²
Durchflossene Stauseen Zufrittsee

Die Plima (italienisch Rio Plima) oder Plimabach im Südtiroler Martelltal (Italien) ist ein 28,5 Kilometer langer Zufluss am Oberlauf der Etsch. Ein Großteil des Verlaufs befindet sich im Nationalpark Stilfserjoch.

Der Plimabach entwässert ein in den Ortler-Alpen liegendes Gebiet von 162 km². Am Oberlauf in Hintermartell wurde der Plimabach wegen der Überflutungen, die früher durch die Schneeschmelze im Frühjahr entstanden, im Zufrittsee gestaut und zur Stromgewinnung genutzt. Aufgrund der Ereignisse im benachbarten Veltlin wurde im Sommer 1987 der volle Damm nach längeren Regenfällen notgeöffnet, wodurch 16 Häuser zerstört wurden.

Zuflüsse sind der Rosimbach, der Soybach und der Flimbach. Wichtigste Ortschaften an der Plima sind Gand und Meiern in der Gemeinde Martell und Morter in der Gemeinde Latsch im Vinschgau.

Literatur

  • Albin Pfitscher: Wasserkatastrophen im Martelltal. Herausgegeben von der Gemeinde Martell anlässlich der Unwetterkatastrophe vom 24./25. August 1987, 125 S.
Commons: Plima  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien