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vom 23.01.2017, aktuelle Version,

RaDeschnig

RaDeschnig

RaDeschnig ist ein österreichisches Musik-Kabarett Duo bestehend aus den beiden Kärntner Zwillingsschwestern Birgit und Nicole Radeschnig (* 31. Juli 1984 in Klagenfurt).

Werdegang

Die Zwillingsschwestern Birgit und Nicole Radeschnig studierten ab 2003 „Musikalisches Unterhaltungstheater“ an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Dort verfassten sie im Rahmen des Fidelio Wettbewerbs erstmals eigene kabarettistische Texte.

Seit 2004 waren sie als Schauspielerinnen und Sängerinnen auf unterschiedlichen Bühnen zu sehen (u.a. Renaissancetheater Wien, Palladiumtheater Stuttgart, Schlosstheater Albeck). Seit dem Gewinn des Grazer Kleinkunstvogels 2010 touren die beiden Musik-Kabarettistinnen mit ihren Programmen durch den deutschsprachigen Raum.

RaDeschnig sind Gründungsmitglieder der Kabarett Mixed Show „Die gemischte Platte“ (gemeinsam mit den Kabarett-Duos Gerafi und Flüsterzweieck sowie Gastauftritten anderer KabarettistInnen), sowie des Kabarettbandprojektes „Papierkorblieder“ mit Rudi Schöller und Vinzent Binder.

2014 komponierten und arrangierten RaDeschnig außerdem die Musik zur kabarettistischen Lesung „Der allerletzte Tag der Menschheit – jetzt ist wirklich Schluss“ von Hosea Ratschiller[1].

In ihrem ersten Programm „Nach Kärnten“ (Premiere 2010) widmeten sich RaDeschnig der Aufarbeitung ihrer Kärntner Herkunft. In ihrem Programm „A Zimmerl zum Leben“ schilderten die Künstlerinnen ihre Vision einer Seniorenwohnanlage der Zukunft. Sie stellten sich mit schwarzem Humor der Frage, wie die Gesellschaft mit dem Thema Altern und Sterben umgeht und in Zukunft umgehen wird. In „Experimensch – das Magazin“ beschäftigen sich die beiden kritisch mit dem allgemein verbreiteten und propagierten Gesundheits- und Glückseligkeits-Wahn. Im vierten Kabarettprogramm „Zimmer – Küche – Kabinett“ geht es um den Rückzug in die eigenen vier Wände, weil „frau“ mit den Spielregeln der reellen Welt nicht mehr zurechtkommt. Die Geschichte von zwei Frauen, die Eine sind.

Das Best-of Programm Rückblendend gibt einen Überblick über die besten Acts aller bisherigen Programme.

Die Programme von RaDeschnig zeichnet schwarzer Humor, Zynismus und Musikalität aus. Der Tatsache ihrer körperlichen Ähnlichkeit bedienen sich die beiden Zwillingsschwestern bewusst.

Programme

  • 2010: Nach Kärnten
  • 2012: A Zimmerl zum Leben[2]
  • 2014: Experimensch – das Magazin[3][4]
  • 2015: Rückblendend - Die besten Lieder und Geschichten seit damals
  • 2016: Zimmer – Küche – Kabinett, Premiere am 28. Jänner 2016, Theater am Alsergrund, Regie: Nikolaus Habjan[5][6][7][8]

Fernsehen und Radio

  • 2014: ORF-Comedy-Format "Eckel mit Kanten[9]
  • 2014: Radiokolumne „Die Melanie und I“ auf Radio FM4[10]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Sabine Hottowy: Gut kombiniert: Hosea Ratschiller und die Zwillinge Radeschnig spielen im Niedermair. In: Die Presse vom 25. November 2015, abgerufen am 3. April 2016
  2. Markus Freiler: RaDeschnig – A Zimmerl zum Leben In: Ins Kabarett vom 1. März 2013
  3. Veronika Schmidt: RaDeschnig: „Experimensch“ In: Die Presse vom 18. März 2015
  4. Paul M. Delavos: RaDeschnig: Experimensch – Das Magazin In: Die Kleinkunst vom 30. April 2014
  5. RaDeschnig: Eine Angststörung ist kein Spaß, nimm sie mit Humor In: Der Standard vom 4. Februar 2016
  6. Markus Freiler: Radeschnig: Zimmer, Küche, Kabinett In: Die Kleinkunst vom 28. Jänner 2016
  7. Die Zwillinge Radeschnig präsentieren ein neues Programm. In: Die Presse vom 21. Jänner 2016
  8. Peter Blau: Aus eins mach zwei: Die Hikikomori-Zwillinge In: Falter vom 3. Februar 2016
  9. Eckel mit Kanten mit RaDeschnig
  10. FM4:Die Melanie und I
  11. Gewinner Fidelio Wettbewerb
  12. Grazer Kleinkunstvogel
  13. Freistädter Frischling
  14. Hallertauer Kleinkunstpreis
  15. Thomas Maurer erhält Österreichischen Kabarettpreis, auf der Webseite von: derStandard.at vom 23. August 2016, abgerufen am 23. August 2016
  16. orf.at - Hosea Ratschiller erhält Salzburger Stier. Artikel vom 1. Dezember 2016, abgerufen am 1. Dezember 2016.