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vom 05.09.2016, aktuelle Version,

Raub

Als Raub bezeichnet man in Kriminologie und Rechtsvergleichung einen Deliktstypus, bei dem ein Vermögensdelikt durch Gewaltanwendung begangen wird.

Rechtsfamilien

Römisches Recht

Hauptartikel: Rapina

Deutscher Rechtskreis

Berühmte Raube und kulturelle Beschäftigung mit Raub

Erbeutete Summen

Erfolgreiche Raube:

  • 413 Millionen kaum absetzbare Wertpapiere in der Londoner City 1990
  • 100 Millionen an Sachwerten in Antwerpen 2003
  • 80 Millionen Schmuck und Diamanten in den Niederlanden (Schiphol) 2005
  • 57 Millionen Bargeld in Fortaleza (Brasilien) 2005
  • 38 Millionen Bargeld in Belfast (Nordirland) 2004

Filme

Drama

Die Räuber, Drama von Friedrich Schiller

Mythologie und künstlerische Verarbeitung

  • Raub der Sabinerinnen der mythologische „Raub der Sabinerinnen“ kurz nach der Gründung der Stadt Rom
  • Der Raub der Töchter des Leukippos ist ein um 1618 entstandenes Gemälde von Peter Paul Rubens. Festgehalten ist der Moment der Entführung von Hilaeira und Phoibe, die Töchter des König Leukippos, durch die Dioskuren Castor und Pollux.

Literatur

Weiterführende Literatur zur Rechtsvergleichung

  • Karl Hagel: Raub und Erpressung nach englischem und deutschen Recht und aus rechtsvergleichender Sicht. de Gruyter, Berlin 1979, ISBN 3-11-008103-2.
  • Omar ibn Abdul Aziz al-Mutrak: Theft and robbery in Islamic criminal law: textual foundations. In: Criminal law in Islam and the Muslim world. Institute of Objective Studies, Delhi 1996.

Weiterführende Literatur zur Kriminologie

  • Günther Kaiser: Kriminologie. Ein Lehrbuch. § 60. Raub und Erpressung.
  • Werner J. Einstadter: The Social Organization of Armed Robbery. In: Social Problems. 1969, S. 64–83, doi:10.2307/799893.