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vom 24.07.2017, aktuelle Version,

Rob Wilson

Rob Wilson
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 18. Juli 1968
Geburtsort Toronto, Ontario, Kanada
Größe 191 cm
Gewicht 96 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #21
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1986, 12. Runde, 235. Position
Pittsburgh Penguins
Spielerkarriere
1985–1988 Sudbury Wolves
1988–1989 Peterborough Petes
1989–1990 Swindon Wildcats
1990–1991 Roanoke Valley Rebels
1991–1993 Brantford Smoke
1993 West Palm Beach Blaze
1993–1994 Chatham Wheels
1994–1995 Sheffield Steelers
1995–1996 Telford Tigers
Fort Worth Fire
Tulsa Oilers
Sheffield Steelers
1996 San Antonio Iguanas
Columbus Cottonmouths
Nashville Nighthawks
1996–2000 Sheffield Steelers
2000–2001 Newcastle Jesters
2001 WSV Sterzing Broncos
2001–2002 Manchester Storm
2002–2009 Newcastle Vipers

Vorlage:Infobox Eishockeyspieler/Dateityp

Robert „Rob“ Wilson (* 18. Juli 1968 in Toronto, Ontario) ist ein kanadisch-britischer Eishockeytrainer und früherer -spieler. Seit Dezember 2014 arbeitet er als Trainer bei den Nürnberg Ice Tigers in der Deutschen Eishockey Liga. Seit der Saison 2015/16 fungiert er als Cheftrainer.

Karriere

Karriere als Trainer

Rob Wilson
Trainerstationen
2003–2010 Newcastle Vipers
2006–2011 Vereinigtes Königreich
2010–2012 HC Neumarkt
2012–2014 Ritten Sport
2014 Straubing Tigers
seit 2014 Nürnberg Ice Tigers

Vorlage:Infobox Eishockeyspieler/Dateityp

Noch während seiner aktiven Zeit übernahm Rob Wilson erstmals eine Trainertätigkeit und war ab 2003 Spielertrainer der Newcastle Vipers. In der Saison 2005/06 wurde seine Mannschaft nach dem Finalsieg über die Sheffield Steelers erstmals britischer Playoff-Sieger. Von 2006 bis 2011 war er zudem Assistenztrainer der britischen Nationalmannschaft. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 2009 war Wilson auch in der Saison 2009/10 Cheftrainer der Newcastle Vipers in der EIHL, in der seine Mannschaft das Playoff-Viertelfinale erreichte. 2010 verließ er Großbritannien und wurde Trainer des HC Neumarkt in der italienischen Serie A2. Neumarkt erreichte in der Saison 2010/11 das Playoff-Viertelfinale, im darauffolgenden Jahr gelang der Einzug in das Halbfinale. Nach zwei Jahren verließ der frühere Verteidiger Neumarkt und wurde Cheftrainer von Ritten Sport in der Serie A1. In seiner ersten Saison bei Ritten wurde seine Mannschaft Erster der Zwischenrunde, schied dann aber im Playoff-Viertelfinale aus. In der Saison 2013/14 belegte seine Mannschaft den ersten Platz in der Hauptrunde und wurde nach dem Sieg über den HC Pustertal in der Finalserie erstmals in der Vereinsgeschichte Italienischer Meister.

Nach dem Meistertitel 2014 verließ Wilson Ritten und unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Straubing Tigers in der DEL[1], wurde aber Ende November des gleichen Jahres wegen Erfolglosigkeit freigestellt.

Im Dezember 2014 übernahm er die Position des Co-Trainers bei den Nürnberg Ice Tigers, zur Saison 2015/16 wurde Wilson zum Cheftrainer befördert und führte die Mannschaft in seinem ersten Jahr ins Playoff-Halbfinale, in dem man Wolfsburg unterlag.[2] Sein Vertrag läuft bis 2019.[3] Im Anschluss an die Hauptrunde der Saison 2016/17 erhielt er die Auszeichnung als „Trainer des Jahres“ in der DEL.[4] In der nachfolgenden DEL-Meisterrunde führte Wilson die Franken ins Halbfinale, wo sie wie im Jahr zuvor gegen Wolfsburg ausschieden.[5]

Rob Wilson während einer Trainingseinheit der Straubing Tigers

Erfolge und Auszeichnungen

allgemein

Als Spieler

Als Trainer

Karrierestatistik

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1985–86 Sudbury Wolves OHL 61 1 5 6 93
1986–87 Sudbury Wolves OHL 58 1 27 28 135
1987–88 Sudbury Wolves OHL 42 3 15 18 93
1988–89 Peterborough Petes OHL 63 4 14 18 146 17 2 7 9 29
1989–90 Swindon Wildcats BHL D1 28 19 39 58 54
1990–91 Roanoke Valley Rebels ECHL 51 12 28 40 119
1991–92 Brantford Smoke CoHL 43 5 23 28 76 6 3 3 6 4
1992–93 Brantford Smoke CoHL 31 1 8 9 82
1992–93 West Palm Beach Blaze SuHL 36 20 25 45 54 16 15 15 30 20
1993–94 Chatham Wheels CoHL 51 13 39 52 110 15 0 13 13 34
1994–95 Sheffield Steelers BHL 44 16 33 49 85 8 5 3 8 8
1995–96 Telford Tigers BHL D1 12 7 28 35 32
1995–96 Fort Worth Fire CHL 4 0 1 1 7
1995–96 Tulsa Oilers CHL 5 0 0 0 4
1995–96 Sheffield Steelers BHL 28 10 23 33 64 8 2 5 7 8
1996–97 San Antonio Iguanas CHL 5 0 2 2 6
1996–97 Columbus Cottonmouths CHL 1 0 0 0 2
1996–97 Nashville Nighthawks CHL 8 0 2 2 10
1996–97 Sheffield Steelers BISL 41 9 15 24 55 7 2 1 3 27
1997–98 Sheffield Steelers BISL 25 5 8 13 39 9 2 0 2 8
1998–99 Sheffield Steelers BISL 41 8 13 21 38 5 0 1 1 2
1999–00 Sheffield Steelers BISL 29 5 16 21 60 7 3 0 3 4
2000–01 Newcastle Jesters BISL 31 6 12 18 24
2001–02 WSV Sterzing Broncos Serie A1 8 1 7 8 6
2001–02 Manchester Storm BISL 30 5 11 16 66 8 2 3 5 2
2002–03 Manchester Storm BISL 6 1 2 3 8
2002–03 Newcastle Vipers BNL 29 8 21 29 60 5 0 1 1 8
2003–04 Newcastle Vipers BNL 36 10 26 36 44 10 3 4 7 34
2004–05 Newcastle Vipers BNL 36 9 16 25 66 10 0 2 2 6
2005–06 Newcastle Vipers EIHL 44 4 15 19 28 8 0 3 3 24
2006–07 Newcastle Vipers EIHL 53 4 23 27 94 2 0 0 0 0
2007–08 Newcastle Vipers EIHL 5 1 2 3 32 3 1 0 1 4
2008–09 Newcastle Vipers EIHL 47 5 25 30 69 2 0 1 1 2
OHL gesamt 224 9 61 70 467 17 2 7 9 29
CoHL gesamt 125 19 70 89 268 21 3 16 19 38
CHL gesamt 23 0 5 5 29
BHL D1 gesamt 40 26 67 93 86
BISL gesamt 203 39 77 116 290 36 9 5 14 43
BHL gesamt 72 26 56 82 149 16 7 8 15 16
BNL gesamt 101 27 63 90 170 25 3 7 10 48
EIHL gesamt 149 14 65 79 223 15 1 4 5 30

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Nachweise

  1. Kanadier Rob Wilson kommt vom italienischen Meister Ritten und wird bei den Tigers Nachfolger von Ratushny. , abgerufen am .
  2. 1:2 - Eine großartige Saison endet in Spiel 6 | Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg. In: www.icetigers.de. Abgerufen am 10. April 2016.
  3. Meldung auf ice-tigers.de, abgerufen am 8. Dezember 2016
  4. DEL-Spieler des Jahres: Patrick Reimers 3. Streich. Abgerufen am 5. März 2017.
  5. nordbayern.de, Nürnberg, Germany: Alles vorbei! Ice Tigers verlieren Spiel sechs und die Serie - Sport - nordbayern.de. Abgerufen am 14. April 2017.