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vom 06.06.2017, aktuelle Version,

Rudolf Jusits

Urnengrab von Rudolf Jusits im Urnenhain der Feuerhalle Simmering.

Rudolf Jusits (* 29. Dezember 1948 in Stegersbach (Burgenland); † 24. Juni 2005 in Pürbach) war ein österreichischer Bühnen- und Fernseh-Schauspieler und Bühnen- und Fernseh-Regisseur.

Leben und Werk

Rudolf Jusits studierte am Reinhardt-Seminar in Wien. Nach einer Karriere an Wiener Kellertheatern („Komödianten am Börseplatz“, „Theater der Courage“) war Jusits an zahlreichen großen Bühnen in Österreich (Burgtheater, Volkstheater, Theater in der Josefstadt) und Deutschland engagiert.

Für seine Leistungen als Schauspieler und Regisseur wurde er unter anderem mit dem Förderungspreis zur Kainzmedaille sowie mit dem Karl Skraup-Preis ausgezeichnet.

Einer breiteren Öffentlichkeit ist Jusits vor allem durch seine Regie für die populäre Fernsehserie Mundl (Folgen 14-16) sowie als Schauspieler der Figur „Peter Allinger“ in der ersten Folge der Fernsehserie Alpensaga bekannt. Weiters war er im Film Jakob der Letzte als Florian Hüttenmoser zu sehen.

Jusits starb im Alter von 56 Jahren bei Proben zu Johann Nestroys Zerrissenem.

Auszeichnungen

  • Förderungspreis zur Kainzmedaille als Schauspieler 1972,
  • Förderungspreis zur Kainzmedaille als Regisseur 1975,
  • Preis des Wiener Kunstfonds für darstellende Kunst 1975
  • Preis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für die Inszenierung von Peter Turrinis „Die Wirtin“ am Volkstheater, 1976
  • Karl-Skraup-Preis für Regie 1988/89
  • Karl-Skraup-Preis als bester Schauspieler 1997/98