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vom 31.05.2017, aktuelle Version,

Salzburg-Marathon

Finisher-Medaille des Salzburg-Marathon, 2012

Der Salzburg-Marathon ist ein seit 2004 jährlich im Frühjahr stattfindender Marathon in Salzburg, der vom Club RunAustria veranstaltet wird. Zum Programm gehören auch ein Halbmarathon, der seit 2001 ausgetragen wird, ein 10-km-Lauf, der „Get active“ Junior-Marathon und weitere Bewerbe.

Organisation

Die Strecke ist ein Rundkurs von 21,097 km, der teilweise durch das Historische Zentrum Salzburgs verläuft und von den Halbmarathonläufern einmal, von den Marathonis zweimal durchlaufen wird. Der Start erfolgte im Laufe der Jahre an unterschiedlichen Stellen im Altstadtbereich. Mit Start am Mirabellplatz (2017) geht es über Staatsbrücke und Rudolfskai ins Nonntal und weiter über die Hellbrunner Allee in den Süden der Stadt, vorbei am Schloss Hellbrunn, weiter über Morzg und Schloss Leopoldskron, Riedenburg und Mülln bis zur Lehener Brücke und vor dort zurück zum Schloss Mirabell.[1] Die Strecke ist flach, weitgehend asphaltiert und weist einen maximalen Höhenunterschied von zehn Metern auf. Der nicht asphaltierte Abschnitt in der Hellbrunner Allee besteht aus einem glatten, befestigten Weg, der vor dem Marathon gewalzt wird.

Der Salzburg-Marathon ist seit 2010 Österreichs erste bio-zertifizierte Sportveranstaltung und erhielt diese Auszeichnung seither achtmal in Folge. 2017 wurden im Salzburger „Bio-Dorf“ fünf Speisen aus saisonal verfügbaren sowie dem regionalen und biologischen Anbau entstammenden Zutaten zubereitet, die jeweils eine Spezialität aus jedem der fünf Salzburger Landbezirke repräsentierten.[2]

Fünfmal wurden bislang im Rahmen des Salzburg-Marathons die Österreichischen Marathon-Meisterschaften ausgetragen. Die Titel holten sich 2007 Markus Hohenwarter als Gesamtdritter bei den Männern in 2:24:41 und Eva-Maria Gradwohl als Gesamtsiegerin bei den Frauen, 2009 waren mit Christian Pflügl und Ursula Bredlinger die Meister identisch mit den Gesamtsiegern. 2012 gewannen Karl Aumayr als Gesamtfünfter bei den Männern in 2:23:25 und Karin Freitag als Gesamtdritte bei den Frauen in 2:47:14 die Titel. 2014 waren Gesamtsieger Edwin Kemboi bei den Männern in 2:22:00 und erneut Karin Freitag als Gesamtzweite bei den Frauen in 2:49:45 die schnellsten Österreicher. 2016 holten sich der Gesamtdritte Robert Gruber und die Gesamtzweite Anita Baierl bei ihrem Marathondebüt die Staatsmeistertitel. Auch 2018 finden die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Marathonlauf im Rahmen des Salzburg Marathon statt.

Statistik

Streckenrekorde

Marathon

Halbmarathon

Siegerlisten

Marathon

Jahr Männer Zeit Frauen Zeit
07. Mai 2017 Hosea-Kiprotich Rutto (KEN) 2:17:49 Tunde Szabo (HUN) 2:54:06
01. Mai 2016 Temesgen Bekele (ETH) 2:23:15 Fatuma Tayr (ETH) 2:39:15
03. Mai 2015 Karl Aumayr (AUT) 2:26:00 Gemechu Debele (ETH) 2:45:09
04. Mai 2014 Edwin Kipchirchir Kemboi (KEN) 2:22:00 Joan Rotich -3- 2:48:30
05. Mai 2013 Eliud Kiplagat (KEN) 2:14:16 Joan Rotich -2- 2:36:10
06. Mai 2012 Martin Kiprugut-Kosgei (KEN) 2:16:36 Joan Rotich (KEN) 2:36:08
15. Mai 2011 Victor Bushendich Chelogoi (KEN) 2:14:49 Risper Jemeli Kimaiyo (KEN) 2:35:05
16. Mai 2010 Thomas Ngelel (KEN) 2:20:30 Viola Bor Chepketing (KEN) 2:39:35
03. Mai 2009 Christian Pflügl (AUT) 2:23:32 Ursula Bredlinger (AUT) 2:49:20
04. Mai 2008 John Kiprono (KEN) 2:18:52 Sabine Hofer -2- 2:54:01
13. Mai 2007 Mike Rotich (KEN) 2:18:41 Eva-Maria Gradwohl (AUT) 2:46:31
30. Apr. 2006 Josephat Kiprono Rotich -2- 2:27:42 Sabine Hofer (AUT) 2:56:31
24. Apr. 2005 Josephat Kiprono Rotich (KEN) 2:21:46 Lucia Kimani (KEN) 2:48:20
25. Apr. 2004 Peter Ndirangu (KEN) 2:19:25 Eva Trost (GER) 2:47:02

Halbmarathon

Jahr Männer Zeit Frauen Zeit
2017 Filmon Abraham (ERI) 1:06:34 Conny Köpper (AUT) 1:22:54
2016 Mohamed Abdirizak Hassan (SOM) 1:09:15 Ruth van der Meijden (NED) 1:13:01
2015 David Pelisek (CZE) 1:10:53 Marthe-Katrine Myhre (NOR) 1:19:17
2014 Wolfgang Stabauer (AUT) 1:13:23 Maria Hochegger (AUT) 1:20:59
2013 Benedikt Fritz (GER) 1:12:59 Christine Fiedler (AUT) 1:20:46
2012 Jürgen Kropf (AUT) 1:13:34 Pia-Maria Thoma (AUT) 1:25:09
2011 Gidena Mirach -3- 1:03:53 Sylvia Jepchirchir Kibiego (KEN) 1:14:36
2010 Gidena Mirach -2- 1:04:39 Diana Sigei Chepkemoi (KEN) 1:14:51
2009 Gidena Mirach (ETH) 1:04:46 Lucy Karimi (KEN) 1:16:06
2008 Timothy Kinoti Raibuni (KEN) 1:05:56 Dorcas Jerop Kiptarus (KEN) 1:15:44
2007 Paul Bwocha Manwa (KEN) 1:04:22 Lauren Martin (AUT) 1:24:19
2006 Caleb Ngetich -2- 1:04:51 Jematia Chemaringo (KEN) 1:21:10
2005 Caleb Ngetich (KEN) 1:04:57 Lucy Muhami (KEN) 1:17:54
2004 Joseph Nganga (KEN) 1:03:50 Jane Rotich -2- 1:16:18
27. Apr. 2003 John Katio (KEN) 1:03:17 Jane Rotich (KEN) 1:13:58
28. Apr. 2002 Wilberforce Talel (KEN) 1:01:17 Callen Moraa Areba (KEN) 1:21:52
29. Apr. 2001 William Kipsang (KEN) 1:04:04 Charity Wambui (KEN) 1:24:27

Entwicklung der Finisherzahlen

Jahr Marathon davon
Frauen
Halbmarathon davon
Frauen
2017 780 155 2029 723
2016 1038 185 2344 751
2015 924 186 2256 709
2014 955 164 2491 829
2013 745 141 2212 654
2012 647 104 1999 568
2011 535 085 1873 537
2010 515 076 1609 474
2009 596 114 1428 372
2008 405 063 1321 343
2007 568 101 1203 299
2006 408 056 0808 180
2005 185 028 0626 120
2004 569 073 0633 129
2003 --- 0646 112
2002 --- 0691 126
2001 --- 0649 121

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Streckenplan des Salzburg Marathons 2017. Abgerufen am 6. Mai 2017.
  2. SALZBURG MARATHON SETZT AUF BIO. Abgerufen am 27. Januar 2016.