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vom 05.02.2018, aktuelle Version,

Salzburger Aluminium

Salzburger Aluminium AG
Rechtsform AG
Gründung 1898
Sitz Lend (Salzburg), Österreich
Leitung Generaldirektor Josef Wöhrer
Mitarbeiter 1140 (2013)
Umsatz 246 Mio Euro (2013)
Branche Metallverarbeitung
Website www.sag.at

Die Salzburger Aluminium AG ist ein internationaler Zulieferer von Aluminium-Komponenten und -Systemen für die Automobil-, Nutzfahrzeug-, Luftfahrt-, Motorrad- und Schienenfahrzeugindustrie sowie von Hochleistungs-Werkstoffen für die verarbeitende Industrie.

Das Unternehmen agiert weltweit, die Exportquote liegt bei rund 90 %. Der Sitz und alle wesentlichen Unternehmensfunktionen wie Produktion, Forschung und Entwicklung und Vertrieb befinden sich in Lend (Salzburg) und in Österreich. Zugleich verfügt das Unternehmen über Standorte in den Ländern wie Niederlande, Schweden, Frankreich, Slowakei und Mexiko sowie über ein globales Netz an Vertriebspartnern.

Geschichte

Die SAG wurde 1898 als dritte europäische Aluminiumhütte und als Tochterunternehmen der Schweizerischen Aluminium AG (Alusuisse) unter dem Namen AIAG Aluminium-Industrie-AG Filiale Lend gegründet. 1938 erfolgte die Umwandlung in die Salzburger Aluminiumgesellschaft mbH (SAG).

Jahr Ereignis
1898 Gründungsjahr der Gesellschaft als Filiale der Schweizerischen Aluminium AG (Alusuisse)
1938 Umwandlung der "AIAG (Aluminium-Industrie-AG) Filiale Lend" in die Salzburger Aluminiumgesellschaft mbH (kurz SAG)
1992 Management buy-out und Gründung der Salzburger Aluminium AG
1993 Gründung der Tochtergesellschaften Alutech GmbH und SAG Alu-Recycling GmbH
1994 Gründung der Tochtergesellschaft Aluminium Lend GmbH & KG, Gründung des Profitcenters Thixalloy Development und Errichtung einer Pilot-Produktionsanlage
1995 Übernahme der Euromotive GmbH & Co KG durch die SAG
1999 Gründung der Thixalloy Components GmbH & Co KG (vormals Thixalloy Development)
2001 Übernahme der Alutech Nederland B.V. und der Fueltech Sweden AB (Raufoss-Gruppe) durch die Alutech GmbH
2002 Übernahme der SAG FRANCE S.A.S. (Raufoss-Gruppe) durch die Alutech GmbH. Gründung der Alutech Slowakei s.r.o. und der SAG Deutschland GmbH.
2003 Die SAG AG erwirbt einen Anteil von 26 % an der HPI GmbH (High Performance Industrietechnik).
2006 Die SAG erhöht den Anteil an der HPI GmbH, Ranshofen auf 51 %. Neue Unternehmensstruktur: Gründung der Divisionen SAG Materials, SAG Motion und SAG Tech.
2007 Gründung der Salzburger Aluminium Sohar L.L.C., Sohar Oman [1]
2008 Eingliederung der Euromotive und Thixalloy in die Alutech GmbH. Gründung der SAG-MECASA in Mexico.
2014 Die SAG veräußert die Euromotive als Teil der Alutech Gesellschaft (Standort: Ranshofen) an den Schweizer Aluminium-Konzern Alu Menziken.
2016 Die Salzburger Alumiuium AG eröffnet ein neues Werk in Spanien.

Die Aluminium Lend GmbH / Salzburg wird geschlossen.[2]

2017 Der ehemalige Zulieferer MTX aus Tschechien übernimmt den Betrieb und betreibt ihn mit 50 von ehemals 83 Mitarbeitern weiter.[3]

Geschäftsentwicklung

Der Umsatz entwickelte sich wie folgt:

Jahr Umsatz CAGR
1992 59 Mio Euro MBO
1997 95 Mio Euro 9,9 %
2002 207 Mio Euro

In 2010 erfolgt die Markteinführung von ECOScience[4] (Einzelhaus-Wärmeenergiespeicher) in Schweden.

  Commons: Salzburger Aluminium AG  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Industriellenvereinigung Salzburg: SAG Werk im Oman geht in Produktion
  2. ORF: SAG schließt Aluminiumwerk in Lend. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  3. Aluwerk läuft wieder: Tschechen retten Jobs orf.at, 29. April 2017, abgerufen 29. April 2017.
  4. ECOScience Website, abgerufen 20. Oktober 2016.