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vom 06.02.2017, aktuelle Version,

Schallenberg (Adelsgeschlecht)

Das Wappen der Schallenberg nach Siebmacher

Schallenberg ist der Name eines alten österreichischen Adelsgeschlechts.

Geschichte

Der Stammsitz des Geschlechts lag in dem kleinen Ort Sankt Ulrich im Mühlkreis. Erstmals erwähnt wird das Geschlecht unter dem Namen "de sancto Ulrico" im Jahre 1190 in den Urkunden des Stifts Sankt Nikola bei Passau. Ab etwa 1260 nennt sich die Familie ("Heinricus de Schalinberc") nach einer ehemaligen Burg in der Gemeinde Kleinzell im Mühlkreis "Schallenberg". Die Stammreihe beginnt im 14. Jahrhundert mit Pilgerim von Schallenberg.

Im Jahre 1636 erhielten die Schallenberger das Freiherrndiplom, das im Jahre 1656 bestätigt wurde, und im Jahre 1666 den Reichsgrafenstand.

Von 1720 bis 1803 befand sich Schloss Rosenau im Besitz der Familie. Leopold Christoph Graf Schallenberg ließ es nach den Plänen von Barockbaumeister Joseph Munggenast umbauen und gründete eine Freimaurerloge.

Wappen

Das Stammwappen zeigt in von Gold und Schwarz mit Zinnen geteilt, oben einen roten, wachsenden, gekrönten Löwen.

Bekannte Mitglieder der Familie

Literatur

  • Jahrbuch der Vereinigung katholischer Edelleute in Österreich. Verlagsanstalt Tyrolia A.G., Innsbruck / Wien / München 1931.
  • Johann Christian von Hellbach, Adels-Lexikon: Oder Handbuch über die historischen, genealogischen ..., Band 2, Ilmenau 1826 link
  • Ernst Heinrich Kneschke, Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon: ..., Band 8, Leipzig 1868 link
  • Harald Tersch, Österreichische Selbstzeugnisse des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, Wien, Köln, Weimar 1998, über Georg Christoph v. Sch., S. 725 - 737

Siehe auch

  Commons: Schallenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien