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vom 18.05.2017, aktuelle Version,

Schwarzmüller (Unternehmen)

Schwarzmüller Gruppe
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1870 (Rechtsform: 1970)
Sitz Freinberg, Oberösterreich

Leitung

  • Roland Hartwig, CEO
  • Michael Weigand, CSO
  • Georg Preschern, CFO
Mitarbeiter 2200 (insg.), 850 (Österr.)[1]
Umsatz 310 Mio. € (2015)[1]
Branche gezogene Nutzfahrzeuge
Website www.schwarzmueller.com

Die Schwarzmüller Gruppe mit Sitz in Freinberg (Österreich) ist ein Anbieter für gezogene Nutzfahrzeuge.

2016 beschäftigte das Unternehmen 2.200 Mitarbeiter, davon rund 850 in Österreich. Seit Jänner 2016 wird das Unternehmen von Roland Hartwig[2], Michael Weigand[3] und Georg Preschern[3] geleitet. In den Produktionsstandorten Hanzing (Österreich), Žebrák (Tschechien) und Budapest (Ungarn) fertigt Schwarzmüller jährlich mehr als 7.800 Nutzfahrzeuge und erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 310 Millionen Euro.[4]

Die Schwarzmüller Gruppe verfügt über eine internationale Organisation in 19 Ländern Zentral- und Osteuropas. Neben den drei Produktionswerken in Österreich, Tschechien und Ungarn hat sie eigene Vertriebs- und Servicestandorte in zwölf Ländern.

Unternehmensgeschichte

Gründung und Erweiterung

Unternehmenssitz in Freinberg

Das Unternehmen wurde 1870 durch Joseph Schwarzmüller als Schmiede in Passau (Deutschland) gegründet.[5] 1921 wurde der erste LKW-Anhänger mit Holzspeichenrädern und Vollgummibereifung (auf Eisenreif) produziert. 1936 erfolgte die Verlegung des Unternehmensstandortes nach Freinberg (Oberösterreich) durch Joseph Schwarzmüller jun. 1958 umfasste das Unternehmen vier Servicewerke in Österreich und eines in Deutschland.

Expansion

Mit der Eröffnung des Produktionswerkes in Budapest (Ungarn) 1990 begann die Expansion. Drei Jahre später wurde in Žebrák (Tschechien) das dritte Produktionswerk eröffnet und 2009 folgte ein weiteres Servicewerk in Bukarest (Rumänien).

Strategische Ausrichtung

Ab 1966 wurde die Produktpalette von Plateau-, Kipp- und Holzfahrzeugen um Tankfahrzeuge erweitert. 2001 entwickelte Schwarzmüller das Segment Mulden-Kippfahrzeug in Leichtbauweise. Dieses Fahrzeug soll Gewichtsoptimierung mit Stabilität kombinieren.

2009 wurde am Unternehmensstandort Freinberg die vollautomatische Längsträgerfertigung in Betrieb genommen. Im selben Jahr produzierte Schwarzmüller den ersten Schubboden-Sattelanhänger mit Stahl- und Aluminiumrahmen. Das Unternehmen hat 2012 den neu entwickelten Ultralight-Plateausattel auf den Markt gebracht. 2014 folgte der Thermomulden-Kippsattel, der Tele-Mega-Plateausattel und der 3-Achs-Doppelkeil-Tanksattel.[5]

Seit 2014 ist die Schwarzmüller Gruppe auf den großen Branchenmessen, wie der Bauma in München oder der IAA in Hannover, vertreten.[6]

Produkte

Produktgruppen

Produktionsanlage

Schwarzmüller bietet acht Produktgruppen an:[4]

Branchen, die Schwarzmüller Nutzfahrzeuge einsetzen, sind der Fernverkehr, die Entsorgung, die Bau- und Mineralölwirtschaft sowie die Lebensmittel- und Holzindustrie.[7]

Einzelnachweise

  1. 1 2 Wilhelm Schwarzmüller GmbH. In: firmenabc.at.
  2. VerkehrsRundschau, Verlag Heinrich Vogel, Springer Fachmedien München: Roland Hartwig neuer CEO bei Schwarzmüller. In: www.verkehrsrundschau.de. Abgerufen am 16. September 2016.
  3. 1 2 Andreas Wolf: Erweitertes Management: Schwarzmüller will wachsen. Abgerufen am 16. September 2016.
  4. 1 2 Schwarzmüller wächst zweistellig. Archiviert vom Original am 19. September 2016, abgerufen am 19. September 2016.
  5. 1 2 Firmenprofil. In: schwarzmueller.com.
  6. TRANSPORT Redaktion: IAA Nutzfahrzeuge: Schwarzmüller zeigt Neuentwicklungen an fünf Fahrzeugen. In: TRANSPORT. Abgerufen am 19. September 2016.
  7. Christoph Ostheimer: Schwarzmüller: Wechsel in der Geschäftsführung. Abgerufen am 19. September 2016.