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vom 19.08.2019, aktuelle Version,

Schwarzmüller (Unternehmen)

Schwarzmüller Gruppe

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Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1871 (Rechtsform: 1970)
Sitz Freinberg, Oberösterreich
Leitung
  • Roland Hartwig, CEO
  • Michael Weigand, CSO
  • Georg Preschern, CFO
Mitarbeiterzahl 2.290 (insg.),[1] 850 (Österr.)[2]
Umsatz 375 Mio. € (2018)[1]
Branche gezogene Nutzfahrzeuge
Website www.schwarzmueller.com

Die Schwarzmüller Gruppe mit Sitz in Freinberg (Österreich) ist ein Anbieter für gezogene Nutzfahrzeuge.

2016 beschäftigte das Unternehmen 2.200 Mitarbeiter, davon rund 850 in Österreich. Seit Jänner 2016 wird das Unternehmen von Roland Hartwig[3], Michael Weigand[4] und Georg Preschern[4] geleitet. In den Produktionsstandorten Hanzing (Österreich), Žebrák (Tschechien) und Dunaharaszti bei Budapest (Ungarn) fertigte Schwarzmüller mit 2.290 Mitarbeitern 2018 mehr als 9.300 Nutzfahrzeuge (2017 mehr als 8.800) und erwirtschaftete einen Umsatz von 376 (2017: 349) Millionen Euro.[1][5]

Die Schwarzmüller Gruppe verfügt über eine internationale Organisation in derzeit 21 Ländern Zentral- und Osteuropas. Neben den drei Produktionswerken in Österreich, Tschechien und Ungarn hat sie eigene Vertriebs- und Servicestandorte in fünfzehn Ländern, in weiteren drei Ländern ist sie durch Partner vertreten. Die Serviceorganisation umfasst aktuell 350 Standorte an allen europäischen Verkehrstangenten.

Unternehmensgeschichte

Gründung und Erweiterung

Unternehmenssitz in Freinberg

Das Unternehmen wurde 1871[6] durch Joseph Schwarzmüller als Schmiede in Passau (Deutschland) gegründet.[7] 1921 wurde der erste LKW-Anhänger mit Holzspeichenrädern und Vollgummibereifung (auf Eisenreif) produziert. 1939 erfolgte die Verlegung des Unternehmensstandortes nach Freinberg (Oberösterreich) durch Josef Schwarzmüller jun. 1985 umfasste das Unternehmen vier Servicewerke in Österreich und eines in Deutschland.

Expansion

Mit der Eröffnung des Produktionswerkes in Budapest (Ungarn) 1990 begann die Expansion. Drei Jahre später wurde in Žebrák (Tschechien) das dritte Produktionswerk eröffnet und 2009 folgte ein weiteres Servicewerk in Bukarest (Rumänien).

Strategische Ausrichtung

Ab 1966 wurde die Produktpalette von Plateau-, Kipp- und Holzfahrzeugen um Tankfahrzeuge erweitert. 2001 entwickelte Schwarzmüller das Segment Mulden-Kippfahrzeug in Leichtbauweise. Dieses Fahrzeug soll Gewichtsoptimierung mit Stabilität kombinieren.

2009 wurde am Unternehmensstandort Freinberg die vollautomatische Längsträgerfertigung in Betrieb genommen. Im selben Jahr produzierte Schwarzmüller den ersten Schubboden-Sattelanhänger mit Stahl- und Aluminiumrahmen. Das Unternehmen hat 2012 den neu entwickelten Ultralight-Plateausattel auf den Markt gebracht. 2014 folgte der Thermomulden-Kippsattel, der Tele-Mega-Plateausattel und der 3-Achs-Doppelkeil-Tanksattel.[7]

Seit 2014 ist die Schwarzmüller Gruppe auf den großen Branchenmessen, wie der Bauma in München oder der IAA in Hannover, vertreten.[8]

Produkte

Produktgruppen

Schweißen von Querträgern auf gestürztem Tank, Aluminium (2014)

Schwarzmüller bietet acht Produktgruppen an:[9]

Branchen, die Schwarzmüller Nutzfahrzeuge einsetzen, sind der Fernverkehr, die Entsorgung, die Bau- und Mineralölwirtschaft sowie die Lebensmittel- und Holzindustrie.[10]

Galerie

  Commons: Schwarzmüller  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Umsatzsteigerung: Schwarzmüller im sechsten Jahr auf der Erfolgsspur. 15. Februar 2019, abgerufen am 18. Februar 2019.
  2. Wilhelm Schwarzmüller GmbH. In: firmenabc.at.
  3. VerkehrsRundschau, Verlag Heinrich Vogel, Springer Fachmedien München: Roland Hartwig neuer CEO bei Schwarzmüller. In: www.verkehrsrundschau.de. Abgerufen am 16. September 2016.
  4. 1 2 Andreas Wolf: Erweitertes Management: Schwarzmüller will wachsen. Abgerufen am 16. September 2016.
  5. Schwarzmüller will schneller werden. 16. Februar 2018, abgerufen am 18. Februar 2018.
  6. www.schwarzmueller.com: Historie.
  7. 1 2 Firmenprofil. In: schwarzmueller.com.
  8. TRANSPORT Redaktion: IAA Nutzfahrzeuge: Schwarzmüller zeigt Neuentwicklungen an fünf Fahrzeugen. In: TRANSPORT. Abgerufen am 19. September 2016.
  9. Schwarzmüller wächst zweistellig. Archiviert vom Original am 19. September 2016; abgerufen am 19. September 2016.
  10. Christoph Ostheimer: Schwarzmüller: Wechsel in der Geschäftsführung. Abgerufen am 19. September 2016.