Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 16.04.2019, aktuelle Version,

Freinberg

Freinberg
Wappen Österreichkarte
Wappen von Freinberg
Freinberg (Österreich)
Freinberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 20,31 km²
Koordinaten: 48° 34′ N, 13° 31′ O
Höhe: 455 m ü. A.
Einwohner: 1.452 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 71 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4785
Vorwahl: 07713
Gemeindekennziffer: 4 14 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Freinberg 4
4785 Freinberg
Website: www.freinberg.at
Politik
Bürgermeister: Anton Pretzl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
8
4
4
3
8  4  4  3 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Freinberg im Bezirk Schärding
AltschwendtAndorfBrunnenthal (Oberösterreich)DiersbachDorf an der PramEggerdingEngelhartszellEnzenkirchenEsternbergFreinbergKopfing im InnkreisMayrhofMünzkirchenRaabRainbach im InnkreisRiedauSankt AegidiSt. Florian am InnSt. Marienkirchen bei SchärdingSt. RomanSt. WillibaldSchardenbergSchärdingSighartingSubenTaufkirchen an der PramVichtensteinWaldkirchen am WesenWernstein am InnZell an der PramOberösterreich Lage der Gemeinde Freinberg im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Freinberg ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 1452 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019).

Geografie

Freinberg liegt auf um die 450 m auf einer Anhöhe unmittelbar oberhalb der Dreiflüssestadt Passau.

Die Ausdehnung der Gemeinde beträgt von Nord nach Süd 5,7 km, von West nach Ost 5,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 20 km². 44 % der Fläche sind bewaldet, 45,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Haibach (Westen) und Hinding (Osten und Norden).

Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Katastralgemeinde Haibach:
    • Haibach (349) samt Oberhaibach
    • Hanzing (43)
    • Lehen (63)
    • Neudling (0)
    • Saming (70) samt Neusaming
  • Katastralgemeinde Hinding:
    • Hinding (232) samt Achleiten, Breiteich, Edt, Hinding-Zerstreute Häuser und Lochdobl
    • Anzberg (227) samt Aigen, Höh und Weg
    • Freinberg (363) samt Unterfreinberg
    • Kritzing (105) samt Außerhareth, Hareth und Innerhareth

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

Im Jahr 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.581 Einwohner, 2001 dann 1.441 Einwohner. Der Rückgang erfolgte trotz positiver Geburtenbilanz wegen der starken Abwanderung. Von 2001 bis 2011 war die Wanderungsbilanz positiv, die Geburtenbilanz leicht negativ, sodass es zu einer Zunahme der in der Gemeinde lebenden Personen auf 1.466 kam.[2]

Politik

Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Gemeindevertretung

Sitzverteilung seit der Gemeinderatswahl 2015:

Bürgermeister seit 1900

  • 1900–1903: Josef Pretzl
  • 1903–1907: Josef Mauthner
  • 1907–1910: Franz Huber
  • 1910–1919: Josef Pretzl
  • 1919–1933: Johann Neulinger
  • 1933–1939: Anton Pretzl
  • 1939–1941: Georg Söllner
  • 1941–1945: Georg Simmelbauer
  • 1945–1946: Josef Friedl
  • 1946–1961: Johann Pichler
  • 1961–1985: Johann Ratzinger
  • 1985–2003: Johann Schachner
  • seit 2007: Anton Pretzl (ÖVP)

Wappen

Blasonierung: Geteilt durch eine silberne Wellenleiste; oben in Rot ein goldener, schreitender, rot bezungter Leopard; unten in Grün ein silberner, schmaler Bogen, oben besteckt mit einem silbernen Kreuz.

Der heraldische Leopard stammt aus dem Wappen Englands und steht für den Pfarrpatron Willibald von Eichstätt, der Legende nach ein englischer Königssohn. Der untere Teil des Wappens stellt das Markenzeichen der ehemaligen Schwertschmiede Santler am Haibach dar; der Bach selbst wird durch das Wellenband symbolisiert. Die Verleihung des Wappens durch die oberösterreichische Landesregierung erfolgte 1977.

Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Grün.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur

  • Schwarzmüller GmbH, Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Pfarrkirche von Freinberg

Persönlichkeiten

  • Barbara Tausch (* 1982), Gemeinderätin in Freinberg[5] und ehemalige Landtagsabgeordnete (ÖVP)
  Commons: Freinberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Freinberg, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 16. April 2019.
  3. Land Oberösterreich, Ergebnisse der Wahlen 2015. Abgerufen am 16. April 2019.
  4. Land Oberösterreich, Geschichte und Geografie, Wappen. Abgerufen am 16. April 2019.
  5. Gemeindevertretung. Website der Gemeinde Freinberg, abgerufen am 15. März 2017.