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vom 18.05.2016, aktuelle Version,

Seehorn (Berchtesgadener Alpen)

Seehorn
Seehorn (links) vom Großen Palfelhorn, dahinter die Leoganger Steinberge

Seehorn (links) vom Großen Palfelhorn, dahinter die Leoganger Steinberge

Höhe 2321 m ü. A.
Lage Weißbachtal/Dießbachtal bei Weißbach bei Lofer
Gebirge Berchtesgadener Alpen: Hochkaltergebirge resp. Steinernes Meer
Koordinaten 47° 31′ 0″ N, 12° 51′ 11″ O
Seehorn (Berchtesgadener Alpen) (Land Salzburg)
Seehorn (Berchtesgadener Alpen)

Gestein Dachsteinkalk

Das Seehorn ist ein 2321 m hoher Gipfel in den Berchtesgadener Alpen, im Pinzgau unweit der Grenze SalzburgBayern.

Lage

Das Seehorn liegt am östlichen Ende des Weißbachtals und nördlich des Dießbachtals bei Lofer. Unterhalb liegen im Westen der Seehornsee und Dießbach-Stausee. Am Grat zwischen den beiden Tälern westlich des Seehorns befindet sich die Kallbrunnalm, eine der größten Almen der Berchtesgadener Alpen.[1]

Nördlich erhebt sich der Hochkalter, nordöstlich der Watzmann, östlich der Große Hundstod, nordwestlich die Hocheisspitze.

Direkt nördlich, nach dem Hochwiessattel (ca. 2040 m), liegen die Palfelhörner (Großes 2222 m, Kleines 2073 m). Die drei Berge bilden zwischen Wimbachscharte (2004 m) und Kühleitenschneid (minimal um 2020 m) eine Kleingruppe. Diese wird bayrischerseits zur Südlichen Wimbachkette des Hochkaltergebirges gerechnet,[2] österreichischerseits üblicherweise zum Steinernen Meer.[3]

Zustiege

Das Seehorn ist ein beliebter Wanderberg, auch eine sehr bekannte Skitour führt auf seinen Gipfel. Es ist vom Wiesbachtal und der Kallbrunnalm von Weißbach erreichbar, ebenso vom Dießbachsee dorthin oder über die Hochwies und den Hochwiessattel, wie auch dort vom Ingolstädter Haus, also auf markiertem Weg leicht zu überschreiten. Von Norden führt der markierte Weg vom Wimbachtal (Wimbachgrieshütte) über den Loferer Seilergraben am Palfelhorn-Westfuß zum Hochwiessattel.

  Commons: Seehorn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kallbrunnalm. weissbach.at
  2. Max Zeller: Das Hochkaltergebirge. In: Heinrich Heß (Hrsg.): Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpen-Vereins, Teil 1 1914, S.177–218, Teil 2 1915, S.157–200.
  3. Gebirgsgruppengliederung nach Trimmel; Lukas Plan: Verbale Beschreibung der Umgrenzung der Teilgruppen des Österreichischen Höhlenverzeichnisses. Stand: 8. Jänner 2008. Hrsg.: Verband Österreichischer Höhlenforscher. (pdf, hoehle.org [abgerufen am 2015]).