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vom 28.06.2017, aktuelle Version,

Siegfried Meryn

Siegfried Meryn

Siegfried Meryn (* 6. März 1954 in Wien) ist ein österreichischer Internist.

Leben und Wirken

Siegfried Meryn maturierte 1972 am Realgymnasium Schottenbastei, absolvierte von 1972 bis 1977 ein Medizinstudium an der Medizinischen Universität Wien und promovierte in Wien. Von 1978 bis 1984 machte er die internistische Facharztausbildung an der I. Medizinischen Universitätsklinik und I. Universitätsklinik für Gastroenterologie und Hepatologie. Er arbeitete am King’s College und am Hammersmith Hospital in London sowie am Albert Einstein College of Medicine in New York bei Rosalyn Sussman Yalow. Danach ließ er sich in Krankenhausbetriebsführung an der Wirtschaftsuniversität Wien und Management am Hernstein Institut ausbilden.

Meryn ist Professor am Department für Medizinische Aus- und Weiterbildung der Medizinischen Universität Wien. Er war Gastprofessor an der McMaster-Universität in Hamilton, Kanada.

Meryn ist Autor von über 200 wissenschaftlichen Publikationen in medizinischen Fachzeitschriften und Fachbüchern und schrieb auch diverse Bestseller im populärwissenschaftlichen Bereich.

Publikationen

  • Strategien für ein persönliches Gesundheitsmanagement. Quintessenz, München 1991, ISBN 3-928036-17-3.
  • Aus der Praxis. Antworten auf die 100 häufigsten Patientenfragen. Orac, Wien 1996, ISBN 3-7015-0366-4.
  • Das große ORF-Gesundheitsbuch. Ueberreuter, Wien 1999, ISBN 3-8000-3731-9.
  • mit Markus Metka und Georg Kindel: Der Mann 2000. Die Hormon-Revolution. Ueberreuter, Wien 1999, ISBN 3-8000-3755-6.
  • Das Glücksprinzip. Grundlagen und Regeln für ein erfülltes Leben. Ueberreuter, Wien 2001, ISBN 3-8000-3829-3.
  • mit Georg Kindel: Kursbuch Mann. Ueberreuter, Wien 2000, ISBN 3-8000-3775-0.
  • Das große ORF-Ernährungsbuch. Ueberreuter, Wien 2000, ISBN 3-8000-3774-2.
  • Leben bis 100. Ueberreuter, Wien 2002, ISBN 3-8000-3932-X.
  • mit Christian Skalnik: Wer gesund stirbt, hat mehr vom Leben. Ecowin, Salzburg 2009, ISBN 978-3-902404-67-1.

Auszeichnungen

  • Max Kade Foundation Award and Grant
  • Kunder Stipendium
  • 1985: Friedrich Wewalka Preis[1]
  • 1999: Gordon Richards Memorial Medal (CAR 1999) der Canadian Association of Radiolotists (CAR), Ernennung zum Honorary Life Time Member
  • 1999: Goldenes Buch: Österreichischer Buchpreis des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels Das große ORF-Gesundheitsbuch
  • 2000: Goldenes Buch Österreichischer Buchpreis des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels Der Mann 2000
  • 2003: Goldenes Buch: Österreichischer Buchpreis des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels Leben bis 100
  • 2004: Ehrenmünze der Österreichischen Krebshilfe[2]
  • 2012: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.[3]

Derzeitige Funktionen

  • Gründer der Initiative „Nein zu krank und arm“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, schnelle und unbürokratische Hilfe für kranke Menschen mit Armutserfahrung bereitzustellen und als Sprachrohr für Armutsbetroffene öffentlich um Unterstützung zu werben
  • Mitglied des ORF Stiftungs- und Publikumsrates
  • Vorsitzender des ORF Gesundheitsbeirates
  • Stv. Vorsitzender des ORF Programmausschusses
  • Vizepräsident Verband für gemeinnütziges Stiften
  • Vorstand Freunde Theater an der Wien Das Neue Opernhaus
  • Mitglied des Verwaltungsrates FK Austria Wien
  • seit 2017: Mitglied der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt[4]

Einzelnachweise

  1. ÖGGH - Preisträger Wewalka Preis. Abgerufen am 27. August 2015.
  2. Krebshilfe Ehrenmünze. Abgerufen am 27. August 2015.
  3. Großes Ehrenzeichen für Internisten Siegfried Meryn. APA-Meldung vom 30. November 2012, abgerufen am 15. August 2015.
  4. Bioethikkommission wird im Juli neu bestellt: Vier neue Mitglieder im Beratungsgremium für den Bundeskanzler. OTS-Meldung vom 27. Juni 2017, abgerufen am 28. Juni 2017.