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vom 17.02.2017, aktuelle Version,

Software Competence Center Hagenberg

Software Competence Center Hagenberg GmbH
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1999
Sitz Hagenberg i.Mkr. (Softwarepark)
Leitung Klaus Pirklbauer, Tjoa A Min (Gschtf.)
Umsatz ca.  2,4 Mio. [1]
Branche Angewandte Forschung, Entwicklung, Consulting
Website www.scch.at

Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) ist eines der größten unabhängigen Forschungszentren im Bereich Software in Österreich. Das SCCH ist eines von 16 COMET-Kompetenzzentren der Stufe K1, und gehört damit zusammen mit den 5 COMET-Kompetenzzentren der Spitzenstufe K2 zu den 21 zentral geförderten Zentren der österreichischen Technologiepolitik. Das SCCH ist im Softwarepark Hagenberg in Hagenberg im Mühlkreis, Oberösterreich angesiedelt.

Geschichte

Das Software Competence Center Hagenberg wurde im Juli 1999 im Rahmen des Kplus Kompetenzzentren-Programms, dem österreichischen Regierungsprogramm für Kooperation zwischen Industrie und Wissenschaft, von fünf Instituten der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) gegründet.

Gründungsinstitute:

  • RISC – Research Institute for Symbolic Computation (Institut für Symbolisches Rechnen, Prof. Buchberger)[2]
  • Institut für Wirtschaftsinformatik (heute Software Engineering, Prof. Pomberger)[3]
  • FLLL – Institut für wissensbasierte, mathematische Systeme und Fuzzy Logic Labor Linz-Hagenberg (Prof. Klement)[4]
  • FAW – Institut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (Prof. Wagner)[5]
  • Institut für Industriemathematik (Prof. Engl)[6]

Seit dem 1. Jänner 2008 ist es COMET K1-Zentrum, eines von etwa 20 in Österreich im Rahmen der Fortsetzung des Kplus-Programms.

Es befindet sich im ehemaligen Meierhof des Schlosses Hagenberg.

Organisation und Aufgaben

Das Software Competence Center Hagenberg ist ein Zusammenschluss von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Wirtschaftsförderung der Landesebene zu einer Forschungseinrichtung im Bereich Software. Die Besitzverhältnisse verteilen sich:[1]

Die Tätigkeit umfasst die Führung des Software-Centers in Hagenberg sowie Softwareforschung, insbesondere im Bereich Technologien des Software Engineering, der Datenbanken und wissensbasierte Technologien. Schwerpunkt der COMET-Kompetenzzentren ist eine enge Verbindung von angewandter Wissenschaft und wirtschaftlicher Nachfrage (Forschung und Entwicklung – F&E, und zweckorientierte Grundlagenforschung).

Rund 70 Forscher aus unterschiedlichen Fachgebieten erarbeiten in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und Industriepartnern Softwarelösungen.

Wissenschaftliche Vernetzung besteht mit der Czech Technical University Prag, Universidad de Castilla-La Mancha, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, und an der Johannes Kepler Universität Linz besonders mit den Gründerinstituten RISC, FLLL, FAW, SWE, und mit den Instituten für Systemsoftware (SSW),[7] und für Bioinformatik[8].

Unternehmenspartner sind etwa voestalpine, TRUMPF Maschinen Austria, Siemens Transformers Austria, OÖ Gebietskrankenkasse, GRZ IT Center Linz, ALPINE-ENERGIE Österreich, Fronius International.

Kompetenzbereiche

Das Software Competence Center Hagenberg setzt in seinem Portfolio auf fünf Schwerpunkte:

Rigorous Methods in Software Engineering (RSE)

Process and Quality Engineering (PQE)

Models Architectures and Tools (MAT)

Knowledge-Based Vision Systems (KVS)

Data Analysis Systems (DAS)

Preise und Auszeichnungen

  • Green IT Award and T-Systems Innovation Award, Platz 1 für "Energiecontainer", November 2011
  • GC Genius Award, Kategorie Forschungseinrichtung, Platz 2 für "Softwareplattform für Point-of-Care-Untersuchungen, Oktober 2011
  • LUPE Award, Preis für Wissenschaftskommunikation, Platz 2 für "Wie kann man das Wetter lokal vorhersagen", November 2009
  • GC Genius Award, Kategorie Forschungseinrichtung, Platz 2 für "Elektronisches Präventions-Organisations-System Lärm/Audiometrie (EPOS-LA)", Oktober 2009
  • GC Genius Award, Kategorie Forschungseinrichtung, Platz 1 für "4D Herzanalyse", Oktober 2008
  • Nominierung für den European ICT Prize 2007 zusammen mit Trodat GmbH für das Projekt DigitalStamp
  • Austria's Best Companies Award 2006 von PricewaterhouseCoopers, KSV1870 und Wirtschaftsblatt, Platz 5 Platz in der Kategorie "Dynamische Kleinbetriebe"
  • Innovationspreis des Landes Oberösterreich, Oktober 2005
  • Best Business Award, Oktober 2004

Einzelnachweise

  1. 1 2 Software Competence Center Hagenberg GmbH in Hagenberg. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at
  2. RISC - Research Institute for Symbolic Computation – JKU
  3. Software Engineering Group @ JKU
  4. Department of Knowledge-Based Mathematical Systems – JKU
  5. Institut Für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung - JKU
  6. Institut für Industriemathematik – JKU
  7. Institut für Systemsoftware - JKU
  8. Institute of Bioinformatics - JKU