Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 16.03.2020, aktuelle Version,

Stefan Brennsteiner

Stefan Brennsteiner
Nation Osterreich  Österreich
Geburtstag 3. Oktober 1991 (28 Jahre)
Geburtsort Zell am See, Österreich
Größe 184 cm
Gewicht 85 kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Verein USK Niedernsill
Status aktiv
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 28. Oktober 2012
 Gesamtweltcup 80. (2017/18)
 Riesenslalomweltcup 25. (2017/18)
letzte Änderung: 16. März 2020

Stefan Brennsteiner (* 3. Oktober 1991 in Zell am See, Salzburg)[1] ist ein österreichischer Skirennläufer. Er gehört seit 2017 dem A-Kader[2] des Österreichischen Skiverbandes und ist auf die technischen Disziplinen Riesenslalom und Slalom spezialisiert. In der Saison 2015/16 gewann er die Riesenslalomwertung im Europacup.

Biografie

Stefan Brennsteiner stammt aus Niedernsill im Oberpinzgau und startet für seinen Heimatverein. Nachdem er zuvor in FIS-Rennen gestartet war, gab er am 15. Jänner 2011 im Riesenslalom von Kirchberg sein Europacup-Debüt. Seine ersten Punkte gewann er in der Folgesaison mit Rang 23 im Slalom von Trysil. Vier Jahre später, im Dezember 2015, konnte er am selben Ort mit dem zweiten Platz im Riesenslalom erstmals ein Rennen auf dem Podium beenden. In Val-d’Isère ließ er einen weiteren Podestplatz folgen. Am Ende der Saison 2015/16 triumphierte er, ohne ein Rennen gewonnen zu haben, in der Riesenslalom-Gesamtwertung und sicherte sich damit einen Fixstartplatz für den kommenden Weltcup-Winter.

Sein Weltcup-Debüt gab Brennsteiner am 28. Oktober 2012 im Riesenslalom von Sölden. Im Februar 2014 gewann er mit Platz 23 in St. Moritz erstmals Punkte. Erst zwei Jahre später konnte er sich mit einem 26. Rang in Kranjska Gora 2016 wieder in die Weltcupwertungen eintragen. Bisher ging er ausschließlich in Riesenslaloms an den Start. Am 23. Oktober 2016 zog er sich beim Weltcupauftakt in Sölden einen Kreuzband- und Innenbandriss im linken Knie zu. In seiner Comebacksaison gelang ihm im Dezember 2017 mit Rang 13 auf der Gran Risa sein bisher bestes Ergebnis in einem Weltcuprennen. In Adelboden konnte er dieses mit Platz zwölf noch einmal übertreffen.

Mit diesen Leistungen qualifizierte er sich für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Am 18. Februar ging er im Riesenslalom an den Start und belegte nach dem ersten Durchgang Rang 14. Im zweiten Lauf kam er mit hervorragender letzter Zwischenzeit zu Sturz und zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu.[3] Kurz nach seinem Comeback konnte er sich mit Rang neun im Parallelriesenslalom von Alta Badia erstmals unter den besten zehn eines Weltcup-Rennens klassieren. Auch bei seiner ersten Weltmeisterschaft in Åre gelang ihm dieses Ergebnis. Ein Jahr später feierte er in Kirchberg zwei Europacup-Siege, erlitt aber drei Wochen danach beim Weltcup-Parallelriesenslalom von Chamonix eine Außenmeniskus- und Knorpelverletzung im linken Knie.[4]

Erfolge

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 1 Platzierung unter den besten zehn

Weltcupwertungen

Saison Gesamt Riesenslalom
Platz Punkte Platz Punkte
2013/14 129. 8 46. 8
2015/16 149. 5 53. 5
2017/18 80. 57 25. 57
2018/19 97. 53 29. 53
2019/20 120. 26 35. 26

Europacup

Datum Ort Land Disziplin
22. Jänner 2018 Folgaria-Lavarone Italien Riesenslalom
24. Jänner 2019 Courchevel Frankreich Riesenslalom
18. Jänner 2020 Kirchberg Österreich Riesenslalom
19. Jänner 2020 Kirchberg Österreich Riesenslalom *

* zeitgleich mit Giovanni Borsotti

Weitere Erfolge

Einzelnachweise

  1. Österreichs Aufgebot für Pyeongchang. (Nicht mehr online verfügbar.) ORF, archiviert vom Original am 8. Februar 2018; abgerufen am 7. Februar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sport.orf.at
  2. ÖSV Nationalkader Alpin Herren. (Nicht mehr online verfügbar.) ÖSV, archiviert vom Original am 28. Oktober 2017; abgerufen am 28. Oktober 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oesv.at
  3. Kreuzbandriss bei Brennsteiner bestätigt. ORF, 20. Februar 2018, abgerufen am 20. Februar 2018.
  4. Brennsteiner und Digruber mit Knieverletzungen out. ORF, 9. Februar 2020, abgerufen am 10. Februar 2020.