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vom 29.09.2016, aktuelle Version,

Stefan Obermaier

Stefan Obermaier (* 8. Januar 1981) ist ein österreichischer elektronischer Musiker, Musikproduzent und DJ.

Der aus Schwarzach im Pongau (Salzburg) stammende Obermaier lebt seit 2001 in Wien. Seine Musik erstreckt sich über verschiedene Stile des House, über Downbeat/Dub bis hin zu Electronica.

Leben und Schaffen

Im Alter von fünf Jahren bekam Obermaier sein erstes Keyboard von seinen Eltern. Seit den 1990ern spielte er in diversen Funk/Jazz-Combos. 1997 und 1998 gewann er mit seiner Schulband zwei Mal in Folge den Austrian Band Contest mit eigenen Kompositionen. Gleichzeitig gehörte er in jungen Jahren zu den Vorreitern der live performenden elektronischen Musiker in Salzburg. Zu dieser Zeit, als es noch keine musikalisch funktionellen Laptops gab, gehörte er zu den wenigen, die große Standcomputer mit sich transportierten und diese für ihre Auftritte immer wieder in den verschiedenen Veranstaltungsorten installierten.

Nach seiner Matura und dem Zivildienst 2001 zog er nach Wien, um Musikwissenschaften zu studieren, verließ aber nach Unterzeichnung seines ersten Plattenvertrages die Universität nach vier absolvierten Semestern, um sich nur noch auf sein musikalisches Schaffen konzentrieren zu können.

Obermaiers erste offizielle Veröffentlichungen erfolgten auf den Compilations des Wiener Labels „Vienna Scientists“. Mit Remixes für u. a. M, Mark Murphy und Supermax arbeitete er fort.

Parallel dazu startete Obermaier auf Initiative von Universal Music eine Reihe mit Bearbeitungen klassischer Musik, die gleich im ersten Anlauf mit dem Album „iMozart“ (2005) mit Gold in Österreich gekrönt wurden. 2008 entwickelte der Musikschaffende sein persönliches „Classic Reloaded Project“, in welchem er die Fusion seiner eigenen elektronischen Musik mit Werken klassischer Komponistengrößen weiter erarbeitete. Auf „Beethoven Reloaded“ (2008) folgte „Mozart Reloaded“ (2012).[1][2][3]

Obermaier hat im ersten Klangmuseum der Welt, dem Wiener Haus der Musik, einen eigenen Dauerklangausstellungsraum.[4][5]

2012 gründen Obermaier und seine Partnerin Zwetelina Angelova ihr eigenes Label – „Drift Recordings“ – mit der ersten Veröffentlichung „Bagana EP“ (2012)[6] und der Single "Traveler", welche die Top 10 der deutschen (DCC) und britischen (Cool Cuts) Club Charts erreichte.[7]

Diskografie

EPs & Singles

  • 2013: Alpino EP (Drift Recordings)
  • 2012: Apia (Drift Recordings)
  • 2012: Shishanna EP (Drift Recordings)
  • 2012: Traveler (Drift Recordings)
  • 2012: Bagana EP (Drift Recordings)
  • 2009: Drifter EP (Vienna Scientists Rec.)
  • 2004: Inna Fat Dub Combo (Vienna Scientists Rec.)

Remixes

  • 2013: Rodney Hunter "Midas" (Hunter Recordings)
  • 2011: Ed Royal „That‘s that shit feat. BadKat“ (Innvision Rec.)
  • 2010: Special Stereo „Save Me feat. Don Abi“ (Special Stereo)
  • 2009: M „Pop Muzik“ (Echo Beach Rec.)
  • 2008: Three minutes with Mark Murphy „Secrets“ (Vienna Scientists Rec.)
  • 2007: Supermax „Camillo“ (Universal Music)
  • 2006: Timewarp Inc. „The obsession bug“ (Timewarp Music)
  • 2006: Razoof „Spirituality“ (Phazz-A-Delic Rec.)

Classic Reloaded Project Alben

  • 2012: Mozart Reloaded (Universal Music)
  • 2008: Beethoven Reloaded (Universal Music)
  • 2005: iMozart (Universal Music)

Einzelnachweise

  1. FAZE Stefan Obermaier
  2. FAZE Ein Plädoyer für die Klassik
  3. WDR Der kleine Nachtclub.
  4. Stefan Obermaier im Haus der Musik
  5. Styria Media typischich.at
  6. KCNV.
  7. Cool Cuts auf houseplanet.dj