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vom 24.03.2020, aktuelle Version,

Swarovski Kristallwelten

Der Riese am Eingang der Swarovski Kristallwelten in Wattens
Replika Brautschmuck Bianca Maria Sforza (2019)

Die Swarovski Kristallwelten sind eine von André Heller im Auftrag des Kristallglasherstellers Swarovski konzipierte Erlebniswelt, bestehend aus Park, Kunstmuseum, Verkauf und Restaurant.[1] Sie wurden im Jahr 1995 eröffnet und befinden sich im nahe Innsbruck gelegenen Wattens in Tirol, dem Hauptsitz und Gründungsort des Unternehmens. Die Swarovski Kristallwelten bilden gemeinsam mit den Swarovski Kristallwelten Stores Innsbruck und Wien die D. Swarovski Tourism Services GmbH.

Geschichte

1995 schuf André Heller anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums der D. Swarovski KG die Swarovski Kristallwelten als Kunstmuseum in Form eines Riesen. Im Inneren des Riesen befinden sich Ausstellungsräume, deren Prinzip auf den historischen Kunst- und Wunderkammern von Adelshäusern während des 16. Jahrhunderts basiert. In den insgesamt 17 unterirdischen Wunderkammern wird das Material Kristall von Künstlern, Designern und Architekten wie Brian Eno, Tord Boontje, Niki de Saint Phalle, Jim Whiting, Keith Haring, Andy Warhol, Salvador Dalí oder Yayoi Kusama auf verschiedene Art und Weise interpretiert und dargestellt.[2][3] Nach der Eröffnung 1995 folgten in den Jahren 1998, 2003 und 2007 weitere Um- und Ausbauten.

Umbau 2014/15

Ab Oktober 2014 wurden die Swarovski Kristallwelten anlässlich des 120-jährigen Jubiläums von Swarovski und des 20-jährigen Jubiläums der Swarovski Kristallwelten für ca. 34 Mio. Euro umgebaut und erweitert und am 30. April 2015 neu eröffnet. Durch diesen Umbau vergrößerte sich die Fläche der Welten von 3,5 auf 7,5 Hektar. Im Garten befindet sich seit dem Umbau eine Wolke mit 800.000 Kristallen, ein Spielturm sowie das Restaurant Daniels Kristallwelten.[4][5][6]

Besucher

2011 lagen die Kristallwelten mit 680.000 Besuchern auf Platz acht der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Österreich.[7]

Im Jahr 2009 stammte der größte Anteil der Besucher aus Deutschland (26 %), gefolgt von Österreich (13 %), Italien (11 %), Indien (8 %) und China (5 %).[8]

Commons: Swarovski Kristallwelten  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Heinz Rico Scherrieb: Von der industriellen Kernkompetenz zum touristischen Attraktionspunkt, in: Harald Pechlaner (Hrsg.): Industrie und Tourismus: innovatives Standortmanagement für Produkte und Dienstleistungen, S. 105. Erich Schmidt Verlag, 2008, ISBN 9783503106837 (Online auf Google-Buchvorschau).
  2. Swarovski Kristallwelten. In: swarovski.com.
  3. Swarovski Kristallwelten Wattens. In: austria.info. Archiviert vom Original am 5. August 2014. Abgerufen am 17. April 2012.
  4. Kristallwelten-Chef: „Wollen keinen schnellen Wow-Effekt“. Tiroler Tageszeitung Online, 2. Mai 2015, abgerufen am 31. August 2015.
  5. Swarovski baut die Kristallwelten aus (Memento vom 10. August 2014 im Internet Archive) industriemagazin.at
  6. http://tirol.orf.at/news/stories/2708036/ 120 Jahre Swarovski - ein glanzvolles Dinner, ORF.at 29. April 2015. Abgerufen 30. April 2015.
  7. Wirtschaftskammer Österreich: Tourismus und Freizeitwirtschaft in Zahlen (Memento vom 18. Mai 2015 im Internet Archive), 49. Ausgabe, Juni 2013, Seite 16
  8. d. swarovski tourism services gmbh: Erfolgreiche Besucher-Resonanz für Swarovski Kristallwelten, Swarovski Innsbruck und Swarovski Wien, Pressemitteilung vom 27. Jänner 2012