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vom 10.01.2018, aktuelle Version,

Türml

Türml
Türml gesehen von Osten, rechts daneben das Türmljoch

Türml gesehen von Osten, rechts daneben das Türmljoch

Höhe 2844 m ü. A.
Lage Osttirol, Österreich
Gebirge Venedigergruppe
Dominanz 0,23 km Großer Happ
Schartenhöhe 72 m Türmljoch
Koordinaten 47° 3′ 50″ N, 12° 18′ 54″ O
Türml (Tirol)
Türml
Erstbesteigung 28. Juli 1913 durch Julius Dorn und Th. Husche
Normalweg Vom Türmljoch über die Westflanke
pd2

Der Türml (2844 m ü. A.[1]) ist ein Berggipfel des Dorferkamms in der Venedigergruppe in Osttirol (Österreich). Er liegt im Norden des Gemeindegebiets von Prägraten am Großvenediger. Benachbarte Gipfel sind der Kleine Geiger im Westen, der Südliche Happ und der Große Happ im Norden und der Niklaskopf im Süden.

Lage

Der Türml erhebt sich als kleines Felsgebilde südlich des Türmljochs. Er liegt im nördlichen Teil des Dorferkamms knapp außerhalb des Nationalparks Hohe Tauern, dessen Grenze beim Türmljoch beginnt. Westlich befindet sich der Talkessel des Stredacher Winkl mit dem Maurerbach, östlich fließt der Dorfer Bach. Westlich des Türml befindet sich der Kleine Geiger (2815 m ü. A.), südlich der Niklaskopf (2791 m ü. A.), der ebenfalls vom Türmljoch zu erreichen ist. Im Norden liegt zudem der Doppelgipfel des Südlichen Happ (3304 m ü. A.) und des Großen Happ (3352 m ü. A.), etwas abseits im Nordosten zudem der Kleine Happ (2852 m ü. A.). Dieser Weg wurde erstmals am 19. Mai 1967 von K. Hoi und W. Almberger genommen.

Aufstiegsmöglichkeiten

Der Aufstieg zum Türml erfolgt über das Türmljoch, wobei der Anstieg vom Joch aus unter der Ostseite des Felsaufbaus nach links zu einer südlich gelegenen Scharte führt. Von hier aus wird die Westflanke möglichst weit südlich zum Gipfel erklommen, wobei der Weg über steile Schrofen führt. Der Aufstieg vom Türmljoch erfordert lediglich 20 Minuten (II). Des Weiteren kann der Anstieg auch über die Nordkante erfolgen, wobei hier jedoch rund eine Stunde eingeplant werden müssen (IV).

Literatur

  Commons: Türml  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. amap.at. Abgerufen am 14. Juli 2014.