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vom 26.01.2018, aktuelle Version,

Maurerbach (Isel)

Maurerbach
Der Maurerbach unterhalb der Essener-Rostocker-Hütte

Der Maurerbach unterhalb der Essener-Rostocker-Hütte

Daten
Gewässerkennzahl AT: 2-374-64-14
Lage Hohe Tauern, Tirol, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Isel Drau Donau Schwarzes Meer
Ursprung am Maurerkees
47° 4′ 59″ N, 12° 17′ 19″ O
Quellhöhe 2720 m ü. A.[1]
Mündung bei Ströden in die Isel
47° 0′ 49″ N, 12° 19′ 13″ O
Mündungshöhe 1391 m ü. A.[1]
Höhenunterschied 1329 m
Sohlgefälle 14 %
Länge 9,5 km[1]
Einzugsgebiet 31,7 km²[2]
Rechte Nebenflüsse Simonybach, Malhambach
Gemeinden Prägraten am Großvenediger

Der Maurerbach ist ein Gletscherbach und ein linker Zufluss der Isel in der Venedigergruppe der Hohen Tauern in Osttirol.

Er entspringt dem Maurerkees in rund 2720 m ü. A. und fließt anschließend in südlicher Richtung durch das Maurertal. Dabei nimmt er von rechts den Simonybach vom Simonykees und den Malhambach vom Nördlichen und Südlichen Malhamkees auf. Bei Ströden im Virgental mündet er nach rund 9,5 km von links in die Isel.

Das Einzugsgebiet des Maurerbachs beträgt 31,7 km², davon sind 8,99 km² (28 %) vergletschert (Stand 1988)[3]. Der höchste Punkt im Einzugsgebiet ist die Westliche Simonyspitze mit 3473 m ü. A.

Der Maurerbach ist weitgehend naturbelassen und weist abgesehen vom untersten Abschnitt einen sehr guten ökologischen Zustand auf.[4][5]

  Commons: Maurerbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 TIRIS – Tiroler Rauminformationssystem
  2. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete: Draugebiet. Beiträge zur Hydrographie Österreichs, Heft Nr. 59, Wien 2011, S. 6 (PDF; 3,7 MB)
  3. Max H. Fink, Otto Moog, Reinhard Wimmer: Fließgewässer-Naturräume Österreichs. Umweltbundesamt Monographien Band 128, Wien 2000, S. 47 (PDF; 475 kB)
  4. Amt der Tiroler Landesregierung (Hrsg.): Naturschutzplan der Fließgewässerräume Tirols. Einstufung des fließgewässerraumspezifischen Naturraumpotentials, Bezirk: Osttirol. Lienz 2004 (PDF; 647 kB)
  5. Land Tirol: EU Wasserrahmenrichtlinie 2000/60/EG, Nationaler Gewäserbewirtschaftungsplan, Entwurf gemäß § 55h WRG 1959