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vom 10.06.2018, aktuelle Version,

Tannheimer Berge

Die Tannheimer Berge sind eine Untergruppe der Allgäuer Alpen im bayerisch-tirolerischen Grenzgebiet. Namensgeber ist der Ort Tannheim im Tannheimer Tal in Tirol. Das Gebirge ist äußerst beliebt bei Bergwanderern und Kletterern.

Höchste Erhebungen in den Tannheimer Bergen sind Kellenspitze (2.238 m) und Gimpel (2.176 m), die beide von Nesselwängle im Tannheimer Tal gut zu erreichen sind. Weitere Gipfel sind die Gehrenspitze (2.163 m), Rote Flüh (2.108 m), der Schartschrofen (1.968 m), die Schneidspitze (2.009 m) und der Kelleschrofen (2.091 m) mit dem Babylonischen Turm. Im Norden von Tannheim erhebt sich der Einstein als auffallender, isoliert dastehender Gipfel. Als sehr markanter bayerisch-tirolerischer Grenzgipfel tritt der Aggenstein (1.985 m) in Erscheinung.

Stützpunkte für Touren in den Tannheimer Bergen sind das Gimpelhaus (privat), die Tannheimer Hütte (DAV), die Otto-Mayr-Hütte (DAV), die Füssener Hütte (privat) und die Bad Kissinger Hütte (DAV). Als Stützpunkte der örtlichen Bergwacht und Bergrettung dienen das Einsatzlokal im Mehrzweckshaus Nesselwängle und die Gimpelalm.

Die Tannheimer Berge von Norden, mit dem Falkensteinkamm und dem Hopfensee im Vordergrund
Die Tannheimer Berge von Südosten, vom Gipfel des Thaneller (2341  m) übers Lechtal hinweg

Siehe auch

  Commons: Tannheimer Berge  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur