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vom 27.12.2016, aktuelle Version,

Ulmerfeld

Ulmerfeld (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Ulmerfeld
Ulmerfeld (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Amstetten (AM), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Amstetten
Pol. Gemeinde Amstetten
Koordinaten 48° 4′ 37″ N, 14° 49′ 30″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 840 (2001)
Gebäudestand 245 (2001)
Fläche d. KG 2,2 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03310
Katastralgemeinde-Nummer 03042
Zählsprengel/ -bezirk Ulmerfeld (30502 050)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

f0f0

Ulmerfeld ist ein Ort und eine Katastralgemeinde der Bezirkshauptstadt Amstetten in Niederösterreich.

Geschichte

Am 15. August 995 wurde Ulmerfeld erstmals in einer Tauschurkunde Bischof Gottschalks von Passau erwähnt, die die Übergabe Ulmerfelds durch König Otto III. an den Bischof von Freising zum Inhalt hat.[1] 1250 wurde Ulmerfeld gemeinsam mit Neuhofen aus der Pfarre Amstetten gelöst. Die Kirche in Ulmerfeld wurde Filialkirche von Neuhofen.

1321 erfolgte der Ausbau der Burg als Verwaltungszentrum und Sitz des Freisinger Pflegers. 1390 erfolgte die Befestigung des Marktes mit einer Ringmauer und drei Tortürmen. 1569 wurde das Mohrenkopfwappen durch den Bischof von Freising verliehen. 1803 endete die Herrschaft des Hochstift Freising, Schloss und Herrschaft wurden vorübergehend Staatsdomäne, Ulmerfeld erhielt eine eigene Pfarre.

1850 entstand die Gemeinde Ulmerfeld, die nach dem Anschluss Österreichs 1938 aufgelöst wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Ortsteile Ulmerfeld und Hausmening wieder eigenständige Gemeinden. 1965 erfolgte die Gemeindezusammenlegung der Gemeinden Ulmerfeld und Hausmening. 1972 wurden die Gemeinden Ulmerfeld-Hausmening, Mauer und Preinsbach mit der Stadt Amstetten vereinigt.

Sehenswürdigkeiten

Verkehr

Der Bahnhof Ulmerfeld-Hausmening liegt an der Rudolfsbahn.

Persönlichkeiten des Ortes

Einzelnachweise

  1. Kaiser Otto III. gibt dem Bischof Gotesschalch von Freising Sechs Königshufen in Ulmerfeld zu Tausch. Urkunde Nr. 170 in: Theodor Sickel (Hrsg.): Diplomata 13: Die Urkunden Otto des II. und Otto des III. (Ottonis II. et Ottonis III. Diplomata). Hannover 1893, S. 581–582 (Monumenta Germaniae Historica, Digitalisat)