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vom 02.10.2015, aktuelle Version,

VIVA Austria

VIVA Austria
Senderlogo
Neues Viva-Logo ab 1. Januar 2011
Allgemeine Informationen
Empfang: Antenne (DVB-T), Kabel (analog, DVB-C), Satellit (DVB-S), IPTV
Sitz: Berlin, Deutschland
Eigentümer: Viacom
Geschäftsführer: Daniel Ligtvoet, Marco de Ruiter, Willem Schelling, Mark Specht
Sendebeginn: 1. Januar 2001
Programmtyp: Spartenprogramm
Liste von Fernsehsendern
Logo bis zum 31. Dezember 2010

VIVA Austria (aktuelle Senderkennung: VIVA AT) ist ein Sender von Viacom und der österreichische Ableger des Senders VIVA Deutschland.

Geschichte

Anfangs war der Sender lediglich als Programmblock innerhalb des deutschen VIVA empfangbar. Das Werbefenster sendete täglich zwischen 14:00 und 20:00 Uhr, 2003 wurde dieser Block eingestellt. [1] Ab 2006 teilte sich VIVA Austria einen Sendeplatz mit Nickelodeon Austria, auf welchem es zunächst zwischen 19:00 und 6:00 Uhr sendete. Ab 2009 sendete VIVA Austria zwischen 20:15 und 6:00 Uhr. Gezeigt wurde das Programm von VIVA Deutschland, welches jedoch um 15 Minuten zeitversetzt war.

Seit 2011 sendet VIVA Österreich auf dem früheren analogen Transponder von MTV, da dieses nur noch im Pay-TV zu sehen ist[2][3]. Somit sendet der Sender erstmals 24-Stunden-Programm. Im Zuge der Ausdehnung auf einen 24h-7d-Betrieb erfolgt eine Neuausrichtung von VIVA Austria. VIVA soll zukünftig ein "Schaufenster in die Welt von MTV Networks" bieten, so das Network.

Vom 8. September 2014 bis 30. September 2015 sendete VIVA AT nur noch 11 Stunden am Tag, zwischen 17:00 Uhr und 6:00 Uhr strahlte Comedy Central sein Programm aus. Dieser gab, nach einer Umstellungsphase für Kabelnetzbetreiber, die am 30. September 2014 endete, seine bisherigen Frequenzen mit Nickelodeon auf.[4][5][6][7] Seit dem 1. Oktober 2015, somit etwas mehr als ein Jahr nach der Kanalteilung, hat Viacom erneut die Sendezeiten geändert, sodass VIVA nun von 2:00 Uhr bis 14:00 Uhr zu sehen ist und eine Stunde mehr erhält. Damit wurde auch die Musikstrecke wieder um fünf Stunden verlängert. Die restliche Zeit von 14:00 Uhr bis 2:00 Uhr ist weiterhin Comedy Central zu sehen.[8]

Sendezeiten

06:00 Uhr 14:00 Uhr 17:00 Uhr 19:00 Uhr 20:15 Uhr 02:00 Uhr
1. Juni 2006 bis 31. Dezember 2009 NICK Austria VIVA Austria
1. Januar 2010 bis 30. März 2010 NICK Austria VIVA Austria
31. März 2010 bis 31. Dezember 2010 Nickelodeon Austria VIVA Austria
1. Januar 2011 bis 7. September 2014 VIVA Austria
8. September 2014 bis 30. September 2015 VIVA Austria Comedy Central Austria
seit 1. Oktober 2015 VIVA Austria Comedy Central Austria VIVA Austria

Eigenproduktionen

Speziell für VIVA Austria werden folgende Sendungen produziert:

  • „VIVA PUR“ wird zwei Mal im Monat mit einer neuen Folge (insgesamt 6 Wiederholungen) ausgestrahlt. Moderiert wird das durch Produktplatzierungen finanzierte Musik-, Styling-, und Gossipmagazin von Markus Floth. [9]
  • „VIVA Austria Top 20“ zeigt komprimiert die 20 beliebtesten Hits in Österreich. Moderiert von Markus Floth. Erstausstrahlung Montag 11:00 Uhr (2 Wiederholungen)
  • VIVA Movie Preview“ ist eine wöchentliche Kinosendung, in der aktuelle Kinofilme und DVD-Neuerscheinungen vorgestellt werden. Die Sendung wird wöchentlich Donnerstags um 14:40 Uhr ausgestrahlt und zwei Mal wiederholt.

Sendungen

Hauptartikel: Liste der VIVA-Sendungen

VIVA Austria sendet das Programm, welches auch in der deutschen Version zu sehen ist.

Einzelnachweise

  1. Geschichte des VIVA Fenster 2001
  2. MTV ab 2011 im Pay-TV
  3. FTD: MTV wird Bezahlsender (Memento vom 5. Oktober 2010 im Internet Archive)
  4. DWDL.de: Viacom schrumpft VIVA bereits im September
  5. Quotenmeter.de: VIVA schrumpft schon zum 8. September
  6. Kastner dampft Viva ein, baut Nickelodeon aus
  7. Nickelodeon wird 24 Stunden-Sender – Comedy Central und VIVA teilen sich künftig Sendefrequenz
  8. Daniel Sallhoff: Erneuter Strategiewechsel bei Viacom: VIVA ab Oktober wieder nachts auf Sendung. In: Quotenmeter.de. 12. August 2015. Abgerufen am 24. August 2015.
  9. "VIVA wird cooler, MTV dafür kostenpflichtig!", Artikel des österreichischen Medienmagazins Medieninsider.at vom 29. Dezember 2010