unbekannter Gast
vom 17.09.2014, aktuelle Version,

Versailhaus

 p2
 | style="background:#F2F2F4;" | Gebirgsgruppe
   | Verwall
   |-
 | style="background:#F2F2F4;" | Regionen
   | Montafon
   |-
Versailhaus
Versailhaus (2013)
Versailhaus (2013)
Geographische Lage: 46° 58′ 59,9″ N, 10° 4′ 23,9″ O
Höhenlage 2211 m ü. A.
Versailhaus (Vorarlberg)
Versailhaus

Erbaut 1931
Bautyp Hütte
Übliche Öffnungszeiten keine, aufgegeben 1967

Das Versailhaus (sprich [fer'zai:l…], nicht mit «w»,[1] auch Versal-Haus) ist ein ehemaliges Schutzhaus im Verwall, im Gemeindegebiet Gaschurn im Montafon, Vorarlberg.

Das Haus liegt auf 2211 m ü. A. an Tavamunter Augstenberg (2489 m ü. A.) und Versalspitze (Versailspitze, 2462 m ü. A.), im Hochtal des Vendulabachs, über Partenen, dem Kopswerk und der Tafamuntbahn.[2]

Geschichte

Das Versalhaus wurde 1931 von Hermingild Tschanun, Wirt des Gasthaus Edelweiß in Gaschurn, erbaut. Es diente als Stützpunkt für das Tourengebiet Valschavielkamm, im Besonderen für winterliche Skitouren. Das Haus hatte 24 Betten und 26 Lagerplätze. Das gesamte Baumaterial musste ohne Maschinenhilfe zur Baustelle hochgetragen werden. Die Bewirtschaftung wurde 1967 wieder aufgegeben.[3]

Das Gebäude steht noch auf der Randschulter des Hochtals, es ist mit einem neuen Dach gesichert, steht aber leer.

  • Historische Abbildung: Versailhaus, 2400m, mit Piz Buin. Historische Postkarte, Foto Risch-Lau, Bregenz; Vorarlberger Landesbibliothek, Bregenz, Inv.Nr. kumo-18722 (Teleaufnahme, der Piz Buin ist knapp 16 km entfernt, rechts Versalspitze, links Augstenberg; Höhenangabe inkorrekt)
  • Zeitgenössisches Foto: Silvia Spörk: Partenen - Versalspitze - Verbella-A. - Wiegensee. Tourenbericht mit Fotostrecke. Abgerufen am 18. Juni 2011 (private Homepage, 4. Abb.).

Einzelnachweise

  1. Eintrag in: Josef Breu, Österreichische Kartographische Kommission – Abteilung für Kartographische Ortsnamenkunde: Geographisches Namenbuch Österreichs. Band 3. In: Österreichische Akademie der Wissenschaften – Institut für Kartographie (Hrsg.): Veröff. d. I.f.K.: Forschungen zur theoretischen Kartographie. ÖAW, 1975, ISBN 3-7001-0114-7, S. 297, Sp. 1 f.
  2. Tafamuntbahn
  3. Tourismusentwicklung. In: Gaschurn - Partenen. Gemeinde Gaschurn, abgerufen am 18. Juni 2011. sowie "Heimatbuch Gaschurn-Partenen, hrsg.: Gemeinde Gaschurn, Gaschurn 1985, S. 137.