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vom 16.07.2016, aktuelle Version,

Victor Sokolowski

Gedenktafel für Victor Sokolowski am ehemaligen Wohnhaus

Victor Sokolowski (* 13. Februar 1911 in Völkermarkt; † 6. September 1982 in Wien) war ein österreichischer Cembalist, Pianist, Organist und Musikpädagoge.

Leben und Wirken

Sokolowski hatte an der Wiener Musikhochschule eine Professur für Cembalo und Zwölftonspiel inne[1][2], wo er in den Jahren 1976 bis 1982 Lehrgänge über das Zwölftonspiel und die Tropenlehre Josef Matthias Hauers, dessen Schüler er schon 1946 wurde,[3] war, durchführte.[4] Schon früh hatte Sokolowski hierzu eine Didaktik entwickelt und 1960 ein "Hauer-Studio" gegründet.[5]

Zu seinen Schülern zählen Robert Michael Weiß und Gerald Schwertberger.

Er wurde in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Dornbacher Friedhof (Gruppe 12, Nummer 9) in Wien beigesetzt, direkt neben Josef Matthias Hauer selbst. Sokolowskis Grabstein trägt die Inschrift: "All meine Kraft und Liebe habe ich für das Werk von Josef Matthias Hauer und für meine Schüler eingesetzt." Eine Gedenktafel mit Porträtrelief befindet sich auf seinem ehemaligen Wohnhaus Lichtenfelsgasse 5-7 in Wien-Innere Stadt.

Grabstätte von Victor Sokolowski

Schriften

  • Josef Matthias Hauer: Vom Wesen des Musikalischen. Grundlagen der Zwölftonmusik (Redaktion der Neuauflage: Victor Sokolowski). Lienau: Berlin-Lichterfelde 1966

Einzelnachweise

  1. Victor Sokolowski
  2. Robert M. Weiß: „Wortgedanken und musikalische Realitäten. Josef Matthias Hauer und Ferdinand Ebner im Wechselspiel ihrer Grundlagenforschungen“ In: hauermusikschule.wiener-neustadt.at
  3. Ferdinand Ebner: Tagebuch 1916. Lit, 2007, ISBN 9783825807573, S. 361. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  4. Aktivitäten in memoriam Josef (Matthias) Hauer. In: iicm.tugraz.at. Abgerufen am 1. Januar 2015.
  5. Josef Matthias Hauer (Memento vom 16. Juni 2008 im Internet Archive) In: hauermusikschule.wiener-neustadt.at