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vom 30.03.2016, aktuelle Version,

Villa Primavesi

Villa Primavesi in Wien

Die Villa Primavesi (auch: Villa Skywa-Primavesi) in der Gloriettegasse 14–16 in Wien-Hietzing ist eines der bekanntesten Gebäude des österreichischen Architekten Josef Hoffmann.

Der repräsentative Bau wurde 1913 bis 1915 für den aus Olmütz gebürtigen Industriellen und Großgrundbesitzer und Reichsratsabgeordneten Robert Primavesi und seine erheblich jüngere Lebensgefährtin Josefine Skywa errichtet. Er wurde nach 1945 als gewerkschaftliches Schulungsheim genutzt, zeitweilig war er als Dienstvilla des Bundespräsidenten im Gespräch. Die damals noch gewerkschaftsnahe Bank BAWAG P.S.K. verkaufte das Objekt schließlich 2004 an den Aluminiumindustriellen Peter König, der das Haus denkmalgerecht sanieren ließ,[1] allerdings unter Hinzufügung einer Tiefgarage für seine Oldtimersammlung. Zuvor war geplant, das Objekt für die Klavierfabrik Bösendorfer zu nutzen, Anrainerproteste gegen einen geplanten Zubau verhinderten jedoch dieses Projekt.

Hoffmanns Jugendstilgarten[2][3] ist trotz einer Umgestaltung 1956 in der Erscheinung erhalten. Er gehört zu den bedeutendsten gartenarchitektonischen Denkmalen Österreichs und ist im Denkmalschutzgesetz genannt (Nr. 51 im Anhang zu § 1 Abs. 12 DMSG).

Literatur

  Commons: Villa Skywa-Primavesi  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Villa Primavesi wird generalsaniert, wien.orf.at, 11. April 2012.
  2. Géza Hajós; Matthias Cremer (Ill.): Historische Gärten in Österreich: vergessene Gesamtkunstwerke. Österreichische Gesellschaft für Historische Gärten, Böhlau Verlag Wien, 1993, ISBN 978-320598095-7, Der Garten der Villa Primavesi, S. 275 ff (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Eva Berger: Historische Gärten Österreichs: Garten- und Parkanlagen von der Renaissance bis um 1930. Band 3 Wien. Böhlau, Wien 2004, ISBN 978-3-205-99353-7, Wien, Villengarten Villa Skywa-Primavesi, S. 285 f. (Google).