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vom 19.03.2015, aktuelle Version,

Walter Strzygowski

Walter Strzygowski (* 20. Juli 1908 in Graz (Steiermark); † 4. Juli 1970 in Wien) war ein österreichischer Geograph.

  • 1949-55 Mitarbeiter, dann Direktor der Verlagsanstalt Freytag-Berndt
  • 1955 Universitätsprofessor am Institut für Geographie
  • ab 1958 Vorstand des Wiener Instituts für Raumordnung der Hochschule für Welthandel

Seine Forschungsgebiete waren Raumordnung, Wirtschaftsgeographie und Regionalplanung. Eine starke Breitenwirkung hatten seine Bearbeitungen der Wirtschaftskarten in der 100-Jahrausgabe des "Österreichischen Mittelschulatlas" 1961 (ehem Kozenn-Atlas) beim Verlag Ed. Hölzel in Wien. Nach seinem Tod wurde Strzygowski am Gersthofer Friedhof (Gruppe 2, Reihe 14, Nummer 49) in einem ehrenhalber gewidmeten Grab bestattet.

Schriften

  • Die städtebauliche Zukunft Wiens. Vorschläge für die künftige Gestaltung der Stadt (Österr. Beiträge zur Kulturforschung. 1.), Wien 1948
  • Die Einteilung Österreichs und der Ostalpen in Landschaften (Berichte zur Deutschen Landeskunde 1.11), Stuttgart 1952
  • Europa braucht Naturparke. Vorschläge zum Schutz der schönsten Landschaften Europas, Horn 1959
  • mit Walter Waldhör: Die künftige Gestaltung von Landschaft und Wirtschaft im österreichischen Donautal (Schriften des Institutes f. Raumordnung d. Hochschule f. Welthandel in Wien. 6.), Horn 1961
  • mit Gertraud Repp, Randolf Rungaldier, Wigand Ritter, Franz Zwittkowitz: Die Gestaltung der Sonnenküsten Europas - Teil 1: Südosteuropa, Stuttgart 1966
  • mit Gertraud Repp: Die Gestaltung der Sonnenküsten Europas - Teil 2: Die Küsten von Italien, Stuttgart 1969
  • mit Wigand Ritter: Geographie (Das Wissen der Gegenwart), Berlin und Darmstadt 1970

Literatur

  • Felix Jülg, Christian Staudacher (Schriftl.): Gedanken und Visionen eines Raumordners und Geographen. Walter Strzygowski zum 80. Geburtstag. Gedächtnis-Kolloquium am 24. Juni 1989 (Wiener geographische Schriften. 61.), Wien 1990