Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 24.02.2020, aktuelle Version,

Wolfgang Popp (Journalist)

Wolfgang Popp (2018)
Wolfgang Popp als Moderator auf einer Bühne der Buch Wien 2017

Wolfgang Popp (* 1970 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.

Leben

Popp absolvierte ein Studium der Geschichte und Sinologie in Wien und an der Sichuan-Universität in Südwestchina. Er hat Studienreisen im Fernen Osten geleitet und Dokumentarfilme veröffentlicht.

Seit 2005 ist er freier Radio- und TV-Redakteur, seit 2008 Kulturredakteur bei Ö1, einem Radioprogramm des Österreichischen Rundfunks (ORF). Seine Kurzgeschichten erschienen unter anderem in der Literaturzeitschrift kolik. Sein Debütroman Ich müsste lügen erschien 2013. Sein Roman Die Verschwundenen erschien 2015 und erhielt durchwegs sehr positive Kritiken. In fünf Episoden zeigt der Autor verschiedene Arten des Verschwindens und Wiederbegegnens. Das Buch stand auf der Shortlist des Literaturpreises Alpha und wurde mit einer Buchprämie der Stadt Wien ausgezeichnet.[1][2]

Im Januar 2016 erschien Wolfgang Popps dritter Roman Wüste Welt, der an das Thema „Verschwinden“ anknüpft. Ein Musiker reist seinem Bruder, zu dem er seit einigen Jahren keinen Kontakt hatte, durch die marokkanische Wüste nach. Dieser hat eine abenteuerliche Schnitzeljagd inszeniert und scheint dem Erzähler immer einen Schritt voraus zu sein.[3]

Sein Roman Die Ahnungslosen war auf der Shortlist des Literaturpreises der Europäischen Union.[4]

Werke

Commons: Wolfgang Popp  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hörprobe Die Verschwundenen, gelesen vom Autor, SoundCloud
  2. Buchinfos zu Die Verschwundenen auf der Website des Verlages
  3. Buchinfos zu Wüste Welt auf der Website des Verlages
  4. EU-Literaturpreis: Österreich-Shortlist steht fest Bekanntgabe auf der Website des European Union Prize for Literature