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vom 01.06.2020, aktuelle Version,

Zöbern

Zöbern
Wappen Österreichkarte
Wappen von Zöbern
Zöbern (Österreich)
Zöbern
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Neunkirchen
Kfz-Kennzeichen: NK
Fläche: 31,54 km²
Koordinaten: 47° 31′ N, 16° 8′ O
Höhe: 591 m ü. A.
Einwohner: 1.397 (1. Jän. 2019)
Postleitzahlen: 2851, 2852, 2870, 2871, 8244
Vorwahl: 02642
Gemeindekennziffer: 3 18 48
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 23
2871 Zöbern
Website: www.zoebern.at
Politik
Bürgermeister: Alfred Brandstätter (ÖVP)
Gemeinderat: (2020)
(19 Mitglieder)
13
2
2
2
13  2  2  2 
Insgesamt 19 Sitze
  • ÖVP: 13
  • ZFA: 2
  • SPZ: 2
  • FPÖ: 2
Lage von Zöbern im Bezirk Neunkirchen
AltendorfAspang-MarktAspangberg-St. PeterBreitenauBreitensteinBuchbachBürg-VöstenhofEdlitzEnzenreithFeistritz am WechselGloggnitzGrafenbach-St. ValentinGrimmensteinGrünbach am SchneebergHöflein an der Hohen WandKirchberg am WechselMönichkirchenNatschbach-LoipersbachNeunkirchen (Niederösterreich)OtterthalPayerbachPittenPrigglitzPuchberg am SchneebergRaach am HochgebirgeReichenau an der RaxScheiblingkirchen-ThernbergSchottwienSchrattenbachSchwarzau am SteinfeldSchwarzau im GebirgeSeebensteinSemmeringSt. Corona am WechselSt. Egyden am SteinfeldTernitzThomasbergTrattenbachWarthWartmannstettenWillendorfWimpassing im SchwarzataleWürflachZöbernNiederösterreich Lage der Gemeinde Zöbern im Bezirk Neunkirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Zöbern ist eine Gemeinde mit 1397 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

Der Name Zöbern kommt von indogermanisch "Savarias" (idg. "seu-/sou = feucht") und entwickelte sich von vulgärlat. "Savaria" über slaw. "Soborja" zu spätahd. "Zöbir" (="milchfarbener Fluß, perlendes Wasser"), was soviel wie ein Bach mit stärkerem Gefälle und vielen Schaumkronen bedeutet.

Geografie

Zöbern liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 31,54 km². 46,94 % der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Kampichl (248)
  • Maierhöfen (59)
  • Pichl (110)
  • Schlag (69)
  • Stübegg (198)
  • Zöbern (713)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Zöbern.

Nachbargemeinden

Aspangberg-St. Peter (NK) Aspangberg-St. Peter (NK) Thomasberg (Niederösterreich) (NK)
Mönichkirchen (NK) Krumbach (Niederösterreich) (WB)
Schäffern (HF) Schäffern (HF) Hochneukirchen-Gschaidt (WB)

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien.

Bevölkerungsentwicklung

Religion

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 97,9 % der Einwohner römisch-katholisch und 0,5 % evangelisch. 1,2 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern:

  • 13 Mandate ÖVP
  • 2 Mandate ZFA
  • 2 Mandate SPZ
  • 2 Mandate FPÖ


Die letzten Gemeinderatswahlen brachten die folgenden Ergebnisse:

Partei 2020 2015 2010 2005 2000 1995
Stimmen % M. St. % M. St. % M. St. % M. St. % M. St. % M.
ÖVP 707 66 13 634 62 13 833 78 14 721 74 14 772 79 15 727 73 14
ZFA 130 12 2 171 17 3 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
SPZ 126 12 2 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
FPÖ 110 10 2 95 9 1 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
SPÖ nicht kandidiert 129 13 2 232 22 4 248 26 5 203 21 4 154 16 3
BLIZ nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert 109 11 2
Wahlbeteiligung 80 % 78 % 81 % 82 % 86 % 88 %


Bürgermeister
  • 1865–1868 Mathias Zinkl
  • 1868–1872 Anton Brandstetter
  • 1872–1886 Johann Buchegger
  • 1886–1889 Josef Hofer
  • 1889–1892 Franz Heißenberger
  • 1892–1908 Karl Tauchner
  • 1908–1914 Josef Luef
  • 1914–1916 Franz Ferstl
  • 1916–1917 Franz Wagner
  • 1917–1919 Franz Ferstl
  • 1919–1928 Karl Brandstetter
  • 1928–1933 Karl Ringhofer
  • 1933–1937 Alois Brandstetter
  • 1937–1938 Josef Schlögl
  • 1938–1946 Karl Winklbauer
  • 1946–1948 Josef Schlögl
  • 1948–1950 Mattias Piribauer
  • 1950–1975 Johann Brandstetter (ÖVP)
  • 1975–1999 Ernst Hlavka (ÖVP)
  • 1999–2018 Johann Nagl (ÖVP)
  • seit 2018 Alfred Brandstätter (ÖVP)

Wappen

Blasonierung: "In einem von Blau und Grün durch einen schräglinken silbernen Wellenbalken erhöht geteilten Schild, unten ein roter Flammen speiender silberner Drache, schrägrechts durchbohrt von einer goldenen Kreuzlanze"!

Die Niederösterreichische Landesregierung hat der Gemeinde Zöbern das Recht zur Führung des beschriebenen Gemeindewappen verliehen.

Das Wappen zeigt in einem durch einen Wellenbalken erhöht geteilten Schild einen von einer Kreuzlanze durchbohrten Drachen als Symbol für den hl. Georg, den Pfarrpatron, und gleichzeitig als Symbol für den Sieg des Guten über das Böse. Die erhöhte Teilung und die grüne Schildfarbe sollen auf die Höhenlage der Gemeinde im Wechselgebiet und auf die Wald- und Viehwirtschaft hinweisen. Der silberne Wellenbalken steht für den Zöbernbach und den Ortsnamen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Zöbern

Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 47, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 108. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 690. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,09 %.

Zöbern besitzt ein Vorkommen von Kaolin.

Persönlichkeiten

Commons: Zöbern  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)