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Doppelhammer, Gerhard#


* 24. 9. 1964, Wels


Maler, Bildhauer

Gerhard Doppelhammer
Gerhard Doppelhammer
© Gerhard Doppelhammer

Nach Beendigung seiner Ausbildung zum Grafiker wurde Gerhard Doppelhammer 1983 zum Wehrdienst eingezogen. Nach dem Wehrdienst bewarb er sich bei 'Strasser Steinbau' um einen Arbeitsplatz, wo er in zwei Monaten zum Graveur und Steinmetz "ausgebildet" wurde. In der Folge war er für dieses Unternehmen vor allem im Bereich Denkmalschutz tätig. Eine heftige Materialverliebtheit trug 1990 zur Entscheidung bei, diese Tätigkeit zu beenden und mit dem Studium der Bildhauerei an der Kunstuniversität Linz bei Prof. Erwin Reiter zu beginnen.

Im Rahmen dieses Studiums wurde Gerhard Doppelhammer die Möglichkeit eingeräumt, am Steinbildhauerei-Seminar unter der Leitung von Prof. Gottfried Höllwarth im Werksgelände der Fa. Poschacher in Gusen/Langenstein teilzunehmen. Im Jahr 1997 schloss er dieses Studium mit ausgezeichnetem Erfolg ab.

1996 gründete Gerhard Doppelhammer gemeinsam mit Magnus Angermeier den Kunstverein und die Galerie Eschelberg, wo seither zahlreiche Ausstellungen stattfanden.

Im Rahmen der Neugründung der Künstlergruppe "Schloss Parz" wurde Gerhard Doppelhammer 2009 in diesen Verein aufgenommen. Es folgten verschiedene Ausstellungen, u. a. in der Galerie Schloss Parz, im NÖ-Dok für moderne Kunst in St. Pölten, im Kunstmuseum in Gaeta, Italien u. im Kunstmuseum Artemons in Hellmonsödt. 2010 folgte eine Einzelausstellung in der Galerie "44er- Haus" in Leonding/Linz. 2012 wurde Doppelhammer in die Berufsvereinigung der Bildenden Künstler OÖ aufgenommen; 2014 hatte er dort erste Einzelausstellung.

© Gerhard Doppelhammer
© Gerhard Doppelhammer
© Gerhard Doppelhammer
© Gerhard Doppelhammer
© Gerhard Doppelhammer
© Gerhard Doppelhammer

Mag. Gerhard Doppelhammer experimentiert seit dem Jahr 1994 in der Malerei, die auch sein berufliches Rückgrat bildet. In der Bildhauerei konnte der Künstler seit dem Jahr 2008 keine nennenswerten Arbeiten mehr verrichten, da der intensive Einsatz am Material in diesem Genre nur wenig Freiraum zulässt.

Redaktion: P. Diem