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Mühringer, Doris#

* 18. 9. 1920, Graz, Steiermark

† 26. 5. 2009, Wien


Lyrikerin


Doris Mühringer wurde am 18. September 1920 in Graz geboren.

1929 übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Wien. Nach dem Krieg ging Mühringer nach Salzburg, hielt sich mit Übersetzungen aus dem Englischen, mit Lektoratsgutachten für Verlage und mit Büroarbeiten über Wasser.

Sie lernte Hans Weigel kennen, der eine Lesung junger Autoren organisierte. Er wurde zu ihrem Mentor und publizierte einige ihrer Gedichte 1954, worauf sie bald darauf den Georg-Trakl-Preis erhielt.

Sie absolvierte Universitätsstudien in Wien und lebte dort seit 1954 als freie Schriftstellerin.

Es folgten Lesereisen u.a. durch die USA und im Jahr 1985 der Literaturpreis des Landes Steiermark.


Wenige, schmale Gedichtbände sind von ihr erschienen, einige Bilderbücher für Kinder, kurze Prosatexte; Mühringer zählte zu den großen Lyrikerinnen der 1950er und 1960er Jahre und lebte zumeist sehr zurückgezogen.

Sie war Mitglied des Österreichischen Schriftstellerverbandes und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur.
Ihr literarischer Nachlass liegt im Grazer Nabl-Institut.


Am 26. Mai 2009 starb die Dichterin und Übersetzerin im Alter von 88 Jahren in einem Wiener Krankenhaus.

Auszeichnungen, Preise (Auswahl)#

  • 1954 Georg Trakl-Preis
  • 1985 Literaturpreis des Landes Steiermark
  • 2001 Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2001

Werke (Auswahl)#

  • Gedichte I, 1957
  • Gedichte II, 1969
  • Staub öffnet das Auge. Gedichte III, 1976
  • Vögel die ohne Schlaf sind. Gedichte IV, 1984
  • Das hatten die Ratten vom Schatten, 1989
  • Reisen wir, 1995
  • Aber jetzt zögerst du, 1999
  • Auf der Wiese liegend, Kinderbuch, Bibliothek der Provinz, 2000
  • Angesiedelt im Zwischenreich. Achtzig für achtzig. 2000
  • Ausgewählte Gedichte 2002

Literatur#

  • Christian. Loidl, Wege im Dunkel. Möglichkeiten zur Analyse von Doris Mühringers poetischem Werk, Diss., Wien, 1983
  • D. Mühringer. Podium-Porträt, 2000

Quellen#



Redaktion: I. Schinnerl